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Alpine Energie macht im Auftrag von 50 Hertz Druck

Seit einigen Wochen touren die Mitarbeiter von Alpine Energie durch den Barnim und die Uckermark, um für 50 Hertz Transmission Durchleitungsrechte für die geplante und höchst umstrittene 380-kV-Freileitung zu erwerben. Dabei bedienen sich die Mitarbeiter von Alpine Energie, so die Berichte von Eigentümern, nicht immer einer sauberen Argumentation. Wenn man nicht gleich unterschreiben will, dann wird schon mal Druck gemacht, da wird von einer 14-tägigen Frist gesprochen und mit einer möglichen Enteignung gedroht.

Die Bürgerinitiative: Biosphäre unter Strom – keine Freileitung durchs Reservat! stellt fest:   Weil es noch keinen Planfeststellungsbeschluss gibt, gibt es auch keine Veranlassung für die Grundstückseigentümer, mit 50 Hertz oder seinen Beauftragten in Verhandlungen einzutreten und sich zur Untschrift unter einen fragwürdigen Vertrag drängen zu lassen.   Enteignungen stehen nicht zur befürchten. Das Grundgesetz garantiert die Eigentumsrechte. Enteignungen sind an klare Bedingungen und ein rechtsstaaliches Verfahren geknüpft. Das ist hier nicht gegeben.

Grundstückseigentümer aufgepasst! Lassen Sie sich nicht ins Bockshorn jagen! Schließen Sie keine übereilten Verträge mit Alpine Energie über Durchleitungsrechte für die geplante 380-kV-Freileítung ab!

 

 

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Veröffentlicht von

Hartmut Lindner lebt als (Un)Ruheständler in Berlin und Senftenhütte. Bis 2006 arbeitete er als Lehrer für Deutsch, Geschichte und Politische Weltkunde in Berlin. 1993 kam er als Wochenendler nach Senftenhütte, einem idyllischen Ort auf dem Endmoränenbogen. Er engagiert sich in der Bürgerinitiative Biosphäre unter Strom – keine Freileitung durchs Reservat und lokalen Initiativen, vor allem dem Keramikhütte e.V. in Senftenhütte und ist seit Jahren begeisterter Leser der Barnimer Bürgerpost.

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