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Baugrunduntersuchungen an der geplanten 380-kV-Freileitungstrasse

Der Bürgerinitiative „Biosphäre unter Strom – keine Freileitung durchs Reservat“ ist durch Trassenanlieger mitgeteilt worden, dass an verschiedenen Stellen in Raum Angermünde und Eberswalde Baugrunduntersuchungen vorgenommen wurden und werden. Dafür wurden auch Bäume gefällt.

Eigentümer, auf deren Grundstücken Baugrunduntersuchungen für die Freileitungstrasse geplant sind, müssen vorher darüber informiert werden. Dies scheint nicht immer der Fall gewesen zu sein.

Die Bürgerinitiative hat an 50 Hertz Transmission  appelliert, über die geplanten Baugrunduntersuchungen auch die Ortsvorsteher zu informieren. Auf eine entsprechende Zusage wartet sie heute noch.

50 Hertz Transmission spricht gerne von Transparenz und Bürgerbeteiligung, aber wenn es um konkrete Schritte geht, dann zeigt man sich doch sehr zugeknöpft.

Die Bürgerinitiative bittet alle Trassenanwohner, Beobachtungen über Baumaßnahmen oder ähnliches an der geplanten Trasse der BI oder den Ortsvorstehern/vorsteherinnen  mitzuteilen.

Ein Planfeststellungsbeschluss, also eine Baugenehmigung, ist bisher noch nicht ergangen und es ist auch ungewiss, ob und wann dies geschieht. Die BI wird alle Aktivitäten an der Trasse auf ihre rechtliche Zulässigkeit prüfen lassen. Deshalb der Appell an die Anlieger, sie über Aktivitäten von 50 Hertz zu informieren.

Hartmut Lindner, Tel. 033364 70164 oder Hart.Lindner@gmx.de

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Hartmut Lindner lebt als (Un)Ruheständler in Berlin und Senftenhütte. Bis 2006 arbeitete er als Lehrer für Deutsch, Geschichte und Politische Weltkunde in Berlin. 1993 kam er als Wochenendler nach Senftenhütte, einem idyllischen Ort auf dem Endmoränenbogen. Er engagiert sich in der Bürgerinitiative Biosphäre unter Strom – keine Freileitung durchs Reservat und lokalen Initiativen, vor allem dem Keramikhütte e.V. in Senftenhütte und ist seit Jahren begeisterter Leser der Barnimer Bürgerpost.

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