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  1. Lieber Herr Ginnow-Merkert,
    was wollen Sie der Gemeinde mit diesem Bild sagen? Wo ist der Witz oder die versteckte Kritik?

  2. …ich dachte das wär‘ selbsterklärend… Ist der Text zu klein zum Lesen?

  3. …nimm’s einfach ‚raus… ist viel zu kompliziert.

  4. …einfach Rollator über’s Gitter werfen, und dann hurtig die Betonstufen hoch…

  5. Passt auch zu : „Glanzleistungen“ oder einfach: BARNIM

  6. Die Kritik scheint mir nicht berechtigt zu sein. Laut Planung soll diagonal über den Kirchhang ein barrierefreier Weg verlaufen, der den Marktplatz und den Kirchvorplatz verbindet.
    Die Diagonale mußte demnach genutzt werden, um die zulässige Neigung einzuhalten. Diesen Diagonalweg zeigt das Foto nicht.
    Allerdings erhält man eine schöne Vorstellung, was man in Eberswalde „Grünfläche“ versteht – nämlich Beton, nochmal Beton variiert mit Steinmaterialien und dazwischen vielleicht mal ein Stück Rollrasen.

  7. Rodelhang vom Tisch: Stadtverwaltung hat nicht Wort gehalten

    Vor der Bauplanung hatte der Kirchhang einen Rodelhang. Dieser wurde im Winter von den Kindern aus der Eberswalder Innenstadt gern zum Schlittenfahren genutzt. Mit der kostenaufwändigen Umgestaltung des Kirchhanges ging er den Kindern jedoch verloren. Als ich im Jahr 2011 noch Stadtverordneter war, legte uns die Verwaltung einen Bauplan über die Neugestaltung des Kirchhanges vor. In diesem Entwurf war die Schaffung und Wiederherstellung eines Rodelhang verbrieft und garantiert. Schon damals kam mir die Bauplanung nicht schlüssig vor, denn zum Rodeln ist ein gewisses Gefälle im Gelände erforderlich. Weiterhin eine „freie Bahn“, die aber durch den Querweg als auch aufgrund von Begrenzungen durch anzupflanzende Bäume im unteren Bereich des Hanges nicht gewährleistet erschien. Wenn man sich jetzt die Ausführungen vor Ort anschaut, ist unschwer zu erkennen, dass die Stadtverwaltung nicht Wort gehalten hat. Einen Rodelhang kann und wird es an diesem Standort nicht mehr geben. Das ist enttäuschend. Meines Erachtens wurde in Eberswalde wieder mit mangelhaftem Einfühlungsvermögen am Menschen vorbei regiert und agiert. Was zählt ist nicht, was die Bürgerinnen und Bürger sich wünschen, sondern Ziel der boginskischen Stadtpolitik ist vielmehr ein „schickes“ Stadtzentrum. Die Menschlichkeit bleibt dabei auf der Strecke.
    (Kommentar nachzulesen unter: , erschien auch in der Druckausgabe der MOZ)

  8. @ Gerd Markmann
    Bisher hatte hier noch gar niemand etwas kritisiert!
    Wir müssen aber auch mal die schwere Computerarbeit dieser Stadtarchitekten bedenken…
    Den ganzen Tag lang: „Stufe -> kopieren -> einfügen; Baum -> kopieren -> einfügen… Sitzbank – wo ist denn noch gleich mal die Sitzbank-Datei…?“
    Da muss man schon ganz schön aufpassen, dass man nicht die falschen Tasten drückt!

  9. …übrigens gibt es für die Software auch kein Rodelbahn-Modul, soweit ich weiß.

  10. Unverantwortlich, was in diesem Zirkus alles passiert. In allen Führungspositionen nur Clowns, egal wo man hin guckt. Früher hieß der Zirkus „Barum“ heute heißt er „Barnim“.

  11. @Andreas
    Ich denke kaum, dass man solche Sachen dem Bürgermeister anlasten muss. Der (und das Stadtparlament) bekommt ja nur das zu sehen, was ihm die Stadtplaner und Architekten vorlegen; die wiederum lernen das in ihren Hochschulen und orientieren sich ansonsten daran, was sie in ihren Architekturzeitschriften sehen. Das ist dann so etwas wie Zeitgeist, von dem niemand abweichen will. Abweichen kostet Kraft und erzeugt Widerstände, und man lässt sich doch lieber als „Vorreiter moderner Stadtarchitektur“ feiern, anstatt als „Rebell gegen den Zeitgeist“ auf dem Scheiterhaufen zu enden.
    Im Zeitgeist steht halt momentan nichts von „menschenfreundlich“, „Natur“ oder Rudolf Steiner (dein Urahn?). Und was ich von Gestaltungslehre an deutschen Hochschulen mitbekommen habe, macht wenig Hoffnung auf baldige Verbesserung.
    Den „Zeitgeist“ sieht man beispielsweise in den modischen Verwerfungen in der Autoindustrie, deren scheußliche Stylingmonster à la Opel, Mercedes & Co. man kaum voneinander unterscheiden kann.
    Wenn sich die Damen und Herrn Stadtarchitekten mal von ihren Computern lösen und sich mit richtigen Kindern und erwachsenen Menschen unterhielten, bevor sie sich an ihre Wacom-Boards setzen, könnte ja menschenfreundliche Architektur dabei herauskommen. Aber die müsste dann ja wiederum noch weitere schwierige Hürden passieren. Also bleibt man lieber auf der sicheren Seite. Das Bild mit dem Band und der Schere ist einem allemal sicher.

  12. Lieber Hartmut, ich denke der Bürgermeister ist erwachsen genug, dass er weiß, was in seinem Stadtzentrum, direkt vor seiner Tür, geplant wird. Und er ist derjenige, der als Verwaltungschef letztendlich für alles verantwortlich gemacht werden kann, wenn etwas in „seinem Laden“ nicht läuft.
    Ganz im Gegenteil zu Deinen Aussagen denke ich, dass sich Herr Boginski auf keinem Fall die Butter vom Brot nehmen lassen wird, wie Eberswalde zukünftig gestaltet werden soll. Dazu ist er viel zu sehr von seiner Politik – und damit steht er mit seinem Namen – eingenommen.
    Die meisten Stadtverordneten und seine erste Verwaltungsriege nicken das sowieso ab, was er will. Der ehemalige Schulchef hat ein dominantes Auftreten, das muss man ihm lassen. Keine schlechte Eigenschaft, wenn Gutes für die Stadt damit erreicht wird. In der Realität kommt aber wenig Gutes dabei raus, Vieles liegt im Argen.
    Mal sehen, wann Eberswalde pleite ist, wenn man sich nicht auf das Wesentliche konzentriert und nur nach Außen den schicken Schein wahren will…

  13. @Andreas
    Ich würde das gern alles positiver bzw. konstruktiver sehen. Manche Dinge unterliegen externen Zwängen, oder sie werden von Sachverhalten beeinflusst, die manchmal unter Zeit- und Kostendruck zu Lösungen führen, mit denen nicht jeder einverstanden ist.
    Es gibt in der Stadtplanung längst Erkenntnisse darüber, wie man mit Bürgerbeteiligung zu allseits kompatiblen, weil eben „partizipativen“ Konzepten kommt. Dies hat hier vielleicht mangels Einsicht in solche Sachen (oder mangels Bürgerinteresse) nicht stattgefunden. Konventionell verlässt man sich gern auf so genannte Experten, auf deren Mist dann deratige Betonwüsten wachsen.
    Ich wäre sehr dafür, dass wir, statt immer nur unseren Frust abzulassen, in der Region nach konstruktiven Mitstreitern suchen, die unabhängig von Parteien, Parlamenten und verkrusteten Organisationen dazu beitragen, dass Bürgerbeteiligung künftig ernster genommen wird, und mit denen gemeinsam wir unsere Ernsthaftigkeit darin beweisen, dass wir auch in der gegebenen Situation noch die Dinge zum Guten wenden können.
    Noch wissen wir gar nicht, ob der Rodelhang wirklich „vergessen“ wurde.
    Zu befürchten ist, dass Kirchenhang und Stadtpromenade wie so viele mit fremden Steuergeldern erstellte Anlagen bald vernachlässigt werden, zugemüllt und mit Farbe beschmiert werden, was wiederum seine Ursachen teilweise in der sterilen und geistlosen Stadtarchitektur hat. Nun könnten aber ein paar konstruktive Mitstreiter sich darüber einen Kopf machen, wie man künftig auch diese Orte mit Leben füllen und deren Verelendung verhindern kann. Ich wär‘ dabei.

  14. @Gerd Markmann
    Natürlich habe ich die Diagonale nicht übersehen. Aber auch da frage ich mich, was sich die Planer dabei gedacht haben.
    Die Fitten zum Auto, die Oldies zum Pastor.
    Oder was?
    Normalerweise sind Rollstuhlrampen ein- oder mehrfach geknickt, dergestalt, dass die Nutzer unabhängig von ihrer jeweiligen Fitness am selben Ziel ankommen.
    Das hätte mit zwei Absätzen (statt einem) auch die Rodelbahn interessanter gemacht… Oder neben der Rampe Platz für eine durchgehende Rodelbahn geschaffen.