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„Problemzone“ Website – Über die Schwierigkeiten, sich der deutschen Sprache mit Hilfe der Märkischen Oderzeitung zu nähern

Heute Vormittag hat mich unser Herausgeber per Kommentar so nebenbei mal auf einen Rechtschreibfehler in der Märkischen Oderzeitung aufmerksam gemacht. Ich schaute kurz drauf und entdeckte im selben Absatz des genannten Beitrags eine weitere „sprachliche Merkwürdigkeit“. Nun war mein Interesse entgültig geweckt und ich habe mir gegen Mittag mal die Online-Startseite der Bernauer Redaktion (um  eine  Grundlage zu haben) etwas genauer angesehen.

Da ich selbst nicht der „geborene Korrekturleser“ bin, kann es sein, dass ich etwas übersehen oder  fehlinterpretiert habe. Hier jedenfalls mein persönliches Ergebnis: Die „Verpflechtungen“ sind, wie die „Fraktion der Unabhängen“, nur ein Teil  des nicht ganz richtigen Ganzen. Mal geht es um „Konzzepte“ dann wieder wurde etwas „herrausgeholt“ und „das optimale“ bleibt, aller Substantivierungsversuchen zum Trotz, klein.

In anderen Passagen kann man überflüssige Trennstriche entdecken. Vermutlich aus Gründen ausgleichender Gerechtigkeit sind dann wieder Worte miteinander vereint, denen ein Leerzeichen wirklich gut zu Gesicht gestanden hätte.
Wirklich lästig sind die scheinbar wahllos verstreuten Sonderzeichen, denen man besonders häufig begegnet. Immerhin 2 von 12 Beiträgen sind meiner bescheidenen Meinung nach aber völlig makellos.

Da die MOZ so lobenswerte Aktionen wie die „Lesepatenschaften“ ins Leben gerufen hat, denke (bzw. hoffe) ich, dass die beschriebenen Mängel (zumindest mehrheitlich) in der Print-Ausgabe gar nicht erst erschienen sind. Denn das, was die Website bietet, kann auch einen erfahrenen „Presse-Liebhaber“ durchaus in Verwirrung stürzen.

Zum Abschluss grüße ich meine Freunde und Alle, die MEINE formalsprachlichen Fehlleistungen hier auf dem Blog schon einmal zu Recht gerügt haben.


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Veröffentlicht von

Stefan ist von Beruf Sozialarbeiter und arbeitet mit chronisch kranken Menschen. Der 2-fache Familienvater ist Autor verschiedener Websites und gelegentlich auch noch als Sänger aktiv. Als leidenschaftlicher Naturschützer wurde er unlängst in die Panketaler Gemeindevertretung gewählt. Weitere politische Schwerpunkte sind die Ortsentwicklung, sowie soziale Themen.

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