web analytics

Beirat für Migration und Integration Barnim konstituiert – Neuer Vorstand gewählt

Inhaltliche Agenda zur Stärkung der Migrantinnen und Migranten

Der Beirat für Migration und Integration des Landkreises Barnim wählte auf seiner konstituierenden Sitzung Péter Vida aus Ungarn zu seinem Vorsitzenden. Das Gremium vertritt die Interessen der Migrantinnen und Migranten im Landkreis Barnim und wurde direkt von diesen gewählt. Vida fungiert somit für die kommenden 3 Jahre als Sprecher der rund 4.000 Menschen mit Migrationshintergrund einschließlich der Flüchtlinge.

Als Stellvertreter wurden die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Barnim, Diana Sandler, und Elena Spangenberg aus Russland gewählt. Zugleich wurden auch die Vertreter der Migrantinnen und Migranten in den Ausschüssen des Kreistages bestimmt. Im Ausschuss für Gesundheit, Senioren und Soziales (A6) wird Nikola Vučinić aus Montenegro, im Ausschuss für Bildung und Kultur (A7) Elena Spangenberg, im Jugendhilfeausschuss (A8) Péter Vida Platz nehmen. Als Vorsitzender vertritt Péter Vida die Interessen der Migrantinnen und Migranten zudem im Begleitausschuss des Lokalen Aktionsplans gegen Extremismus. Dabei wird der Beirat einen Schwerpunkt auf den Kampf gegen Ausländerfeindlichkeit und Antisemitismus legen. Vida und Stanisław Grascha aus Polen wurden zugleich in den Migrations- und Integrationsrat Brandenburg, der landesweiten MigrantInnen-Vertretung, delegiert.

Die gewählten Vertreter beschlossen auch die erste inhaltliche Agenda. Dringendes Ziel des Beirates ist die sofortige Verbesserung der Lebens- und Wohnbedingungen im Asylbewerberheim Althüttendorf. Schon in naher Zukunft wird eine Sitzung dort abgehalten werden. Des Weiteren ist ein engagiertes Eintreten für von Abschiebung bedrohter Menschen vorgesehen. Hierzu soll demokratischer Druck gegenüber der Härtefallkommission, die darüber entscheidet, ausgeübt werden, damit die Migrantinnen und Migranten vor dem oft schrecklichen Schicksal bewahrt werden können. Ebenso ist ein verstärkter Einsatz für die Anerkennung ausländischer Schul- und Berufsabschlüsse vorgesehen. Die Vertreter kamen überein, interkulturelle Projekte an zu schieben und zu begleiten. Zudem soll den Migrantinnen und Migranten die Arbeit des Beirates näher gebracht werden; hierzu bedarf es wahrnehmbarer Öffentlichkeitsarbeit.

Alle Interessierten können sich mit Problemen und Programmhinweisen an den Vorsitzenden Péter Vida wenden: Telefon: 0170-4890034, E-Mail: beirat-migration-integration@gmx.de.

Beirat für Migration und Integration Barnim konstituiert – Neuer Vorstand gewählt auf Facebook teilen
Beirat für Migration und Integration Barnim konstituiert – Neuer Vorstand gewählt auf Twitter teilen
Beirat für Migration und Integration Barnim konstituiert – Neuer Vorstand gewählt auf Google Plus teilen

Ähnliche Artikel:

Veröffentlicht von

Dr. Valentin ist ursprünglich Schönower, lebte aber 31 Jahre in Berlin, bevor er 1996 wieder in sein Heimatdorf zog und sich seitdem über die Kommunalpolitik wundert. Er ist promovierter Diplom-Ingenieur und betreibt eine kleine Firma mit dem Schwerpunkt Im- und Export von Medizintechnik für den operierenden Augen- und HNO-Arzt. Er ist verheiratet und hat zwei erwachsene Söhne. Sein allergrößtes Hobby ist zur Zeit sein privater Blog, über den er sich in fast jeder freien Minute Gedanken zur Themenauswahl macht. Im Urlaub und an den Wochenenden im Sommer findet man ihn meist mit dem Canadier auf den Brandenburger und Mecklenburger Gewässern. Wenn er in seiner restlichen Freizeit nicht mit seiner Frau und dem Hund lange Spaziergänge unternimmt, liest er sehr gern und hört fast alle Arten von Musik – von heavy metal bis Bach.

6 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Kommentar wurde gelöscht, da anonyme Kommentare nicht veröffentlicht werden. Wir dulden hier keine sexistischen, diffamierenden, verleumderischen, rassistischen und beleidigenden Kommentare. Bitte machen Sie sich mit den Ergebnissen der Wahlen zum Beirat für Migration und Integration im Landkreis Barnim vertraut.In einer Demokratie kommt es oft vor, dass Leute gewählt werden, die anderen nicht gefallen. Darauf mit persönlich diffamierenden Unterstellungen zu reagieren,entspricht nicht unserem Demokratieverständis.

  2. Ich habe den Kommentar im Administratoren-Bereich lesen können und kann bestätigen das er keine E-Mail-Adresse enthielt und in sofern als anonym zu werten ist. Die inhaltliche Bewertung halte ich für einiger Maßen übertrieben, aber Kritik oder Zweifel an Herrn Vida werden ja von einigen Leuten recht pauschal und generell dem Bereich der Diffamierung zugeordnet.

    Unbestritten ist Herr Vida zum Beiratsvorsitzenden gewählt worden. Ob die Arbeit produktiv wird oder nicht, eine Interessenvertretung der MigrantInnen stattfindet oder „der Bock zum Gärtner gemacht wurde“ muss/soll die Zeit zeigen.

    In jedem Fall scheint das Interesse an Arbeit und Besetzung des Beirats für Migration und Integration u.a. durch die Wahl Vidas deutlich erhöht und das ist, so oder so, eigentlich sehr erfreulich.

  3. Richtigstellung:
    1. Herr Stahlbaum hat Recht: Der Kommentar von Oleg und Olga war anonym und wurde deshalb gelöscht.
    2. Eine inhaltliche Bewertung wurde nicht vorgenommen. Deshalb irrt Herr Stahlbaum in diesem Punkt.
    3. Mit dem letzten Absatz seines Kommentars hat Herr Stahlbaum wieder Recht.

  4. Nochmalige Richtigstellung: Ich selbst habe den Kommentar von „Olga“ ins Moderationsverzeichnis geschoben. Dass Frank ihn später gelöscht hat, finde ich okay. Solche anonymen Beleidigungen brauchen wir hier wirklich nicht. Allerdings hätte ich auch den Ursprungsartikel nicht veröffentlicht, obwohl auch ich die Pressemitteilung erhalten habe. „Pressemitteilungen“ sind solch ein altmodischer Web 1.0- und Web 0.0-Unsinn, der auf einem modernen Online-Medium wie dem Barnimblog nichts verloren hat. Auch Journalisten, außer die ganz faulen, schauen Pressemitteilungen nur mit dem Hintern an. Deshalb sollte es die Ausnahme bleiben, dass hier „Pressemitteilungen“ im Wortlaut veröffentlicht werden, egal von welchem Verein. Das schadet im Übrigen auch der Suchmaschinenposition des Barnim-Blogs (Duplicate Content) , so dass ich solches Zeugs künftig löschen werde.

    @Frank und Stefan: Seit wann siezt ihr euch?

  5. @Karl-Heinz:
    Vielleicht „traut sich“ Olga“ (oder wie auch immer) ja doch noch den entfernten Kommentar (oder einen anderen) unter ihrem Namen und vor allem auch mit nachvollziehbarer Mail-Adresse (die ja bei uns bekanntlich nicht veröffentlicht wird) zu posten. Dann können wir ja erneut darüber diskutieren ob das nun wirklich „diffamierend“ oder einfach eine „spitze Bermerkung“ ist die Einigen inhaltlich vielleicht nicht passt.

    Das mit dem Siezen wäre mir neu,muss aber grundsätzlich jeder selbst entscheiden. Die Fairness, Tiefe und Authentizität eines Meinungsautausches hängt (was Du oder Sie angeht) meines Erachtens nicht von der Ansprache ab.