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Die Meinungsfreiheit und ihre Grenzen – Seminar der Heinrich-Böll-Stiftung am 5. November 2011 in Eberswalde

Die Meinungsfreiheit gilt in der Bundesrepublik Deutschland als hohes, schützenwertes Gut und ist nicht umsonst in Artikel 5 des Grundgesetzes verankert.  Wie aber sieht es mit Grenzen aus bzw. – „Wie sollte eine öffentliche Debatte unter der Prämisse der Unantastbarkeit der Menschenwürde geführt werden? “

Ein Seminar der Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg in Kooperation mit dem Jugendbündnis „F.E.T.E – Für ein tolerantes Eberswalde“ versucht dieser und den damit zusammenhängenden Fragen am 05.11.2011 (von 10:00 – 17:00 Uhr) auf den Grund zu gehen. Es versteht sich als

„praxisorientierte Analyse rund um das Thema Meinungsfreiheit. Dazu wird auch mit aktuellen realpolitischen Beispielen gearbeitet. Ziel des Seminars ist es, den eigenen Standpunkt in Bezug auf die Grenzen der Meinungsfreiheit zu schärfen, Strategien zur Erringung der Meinungshoheit zu erkennen und gegebenenfalls zu widerlegen sowie die eigene Position in der öffentlichen Debatte wirksam zu platzieren.“

Als ReferentInnen sind die Diplom-Politikwissenschaftlerin Susanne Feustel und der Medienwissenschaftler Erik Wolf angekündigt.  Der Teilnahmebeitrag beträgt günstige 10,-€ (inclusive Verpflegung). Weitere Infos und Details findet ihr hier.

Aus meiner Sicht ein Angebot, dass sich durchaus auch für Blogger und Bürgerjournalisten lohnt. Interessant aber vielleicht auch für jene Personen des öffentlichen Lebens, über die  berichtet wird.

Es soll ja auch z.B. im Barnim noch Kommunalpolitiker geben,  bei denen man den Eindruck nicht los wird, die Meinungsfreiheit ende für sie schlagartig an dem Punkt, an denen ihr eigenes Handeln kritisiert bzw. hinterfragt wird.

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Veröffentlicht von

Stefan ist von Beruf Sozialarbeiter und arbeitet mit chronisch kranken Menschen. Der 2-fache Familienvater ist Autor verschiedener Websites und gelegentlich auch noch als Sänger aktiv. Als leidenschaftlicher Naturschützer wurde er unlängst in die Panketaler Gemeindevertretung gewählt. Weitere politische Schwerpunkte sind die Ortsentwicklung, sowie soziale Themen.

2 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Danke. Sehr gute Empfehlung.

    Würde ich gerne daran teilnehmen. Habe mich auf der verlinkten Seite umgesehen und mußte leider feststellen, daß sich die Veranstaltung bereits in der Einladung selbst disqualifiziert. In übelster menschenverachtender Weise wird einem Teil der Bevölkerung bereits vorab die Teilnahme versagt. Das empfinde ich als zutiefst undemokratisch. Wovor hat man denn eigentlich Angst?.
    Das sind für mich Machenschaften wie bei Nazis und Kommunisten. So wird das nichts mit der „Meinungsfreiheit und Demokratie“. Was für ein schlechter Witz.

    Schade. Dann leider doch…nein Danke.

  2. So ein Unsinn! Auf der Seite steht:
    „Ausgeschlossen von der Veranstaltung sind Personen, die rechtsextremen Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige Menschen verachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind.“

    In der Vergangenheit gab es immer wieder Versuche von Rechtsextremen, Veranstaltungen wie diese zu stören. Diese „Ausschlussklausel“ in der Einladung, gibt uns die rechtliche Handhabe, um diese Personen raus zu werfen. Im Übrigen ist diese Veranstaltung auch nicht dazu da, mit Nazis zu diskutieren.