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„Alle Jahre Vida…“ – Zur aktuellen Diskussion um das Bernauer „Dosto“

Fangen wir mit der guten Nachricht an: Die Bernauer Stadtverordneten wollen sich  ab sofort näher mit einem  öffentlich geförderten Jugendclub  beschäftigen. Das ist zunächst einmal Recht und Pflicht der Mandatsträger, zum Anderen kann ein offener Dialog aber auch den Blick für die Bedürfnisse der Jugendlichen weiten und inhaltliche Missverständnisse bzw. Fragestellungen klären helfen. Ursache der „Bewegung“ ist allerdings einmal mehr eine Inititative  Peter Vidas, der dem Dosto Verfolgung und Diffamierung vorwirft.

„Hauptanklagepunkt“ ist eine kürzlich erschienene Broschüre zu  Aktivitäten von Rechtsextremen und Rechtspopulisten im Barnim. In unserem Landkreis allemal ein unrühmlich- gefährliches Kapitel, dass nicht in Vergessenheit geraten darf. Zwar ist das Dosto nach derzeitigem Kenntnisstand in seiner Eigenschaft als Jugendclub nicht Hersteller oder Herausgeber aber das ficht Vida offensichtlich nicht wirklich an. Antifa und Dosto seien für ihn  „personengleich“.

Nun sind „Generalbeschuldigungen“ und Vorverurteilungen  an die Adresse des Dosto  seitens Peter Vidas nichts Neues. Im Jahre 2009 schrieb er im Rahmen einer Pressemitteilung der „Freien Wähler“ zu  (in der Tat rechtswidrigen) Plakatzerstörungen von „aus dem linksautonomen Jugendclub Dosto stammenden Sachbeschädigern und Dieben“. Es kann nicht sein, so die damalige Aussage, „dass linksradikale Jugendclubs weiter mit städtischen Geldern finanziert werden, in deren Räumen unverfroren nicht Jugendarbeit sondern linksradikale Politik betrieben wird .“ Hinsichtlich der Pauschalität dieser Aussage „ruderte“ er im Rahmen eines späteren Gerichtsverfahrens (vgl. MOZ-Artikel vom 22.07.2010) offensichtlich wieder „ein bisschen zurück“.

Aber zurück ins Hier und Jetzt:
Was mich im aktuellen Zusammenhang  ärgert ist auch, dass ein 27-seitiges Schriftstück, auf wenige Spalten  reduziert wird und das Engagement gegen Rechtsextreme und Neonazis nicht die geringste Würdigung findet.  Zudem geht es im Unterabschnitt über rechtspopulistische Parteien nicht explizit um die Fraktion der „Unabhängigen“ sondern vorrangig die Schill-Partei und den politischen Weg, den einige frühere Mitglieder genommen haben. Was das angeht sind Passagen im MOZ-Artikel „Unabhängige fühlen sich verfolgt“  irreführend und zitierte Daten zum fraktionellen „Erstzusammenschluss“ der Herren Wesslau, Strese und Vida falsch. Die angesprochenen Kommunalwahlen fanden im Oktober 2003 (nicht 2001) statt und zu diesem Zeitpunkt war Dirk Wesslau noch Landesvorsitzender von „Schill -Brandenburg“. Peter Vida trat für „Ja!-Bernau gewinnt“ an, gab den ungebundenen Parteienkritiker,  war aber damals eigentlich noch Mitglied der CDU.

Die inhaltliche Ausführungen der Antifa-Verschriftungen zur Kommunalwahl von 2008 entsprechen im Grundsatz Informationen der „Berliner Zeitung“ (noch heute im Textarchiv zu finden). Dem Artikel „Eine Liste für Rechte und Enttäuschte“ folgte Tage später noch der Beitrag „Bürgerbewegung will nicht rechts sein“.  Deutliche Schwächen und überflüssige Verallgemeinerungstendenzen zeigt die Antifa-Broschüre allerdings auch meiner Meinung nach bei der Bewertung/ Einstufung des jährlichen Hussitenfestes.

Eine offene Debatte zur Schill-Vergangenheit und rechtspopulistischen Positionen war und ist im Zusammenhang mit den bereits genannten Personen schwierig. Dabei waren es  durchaus noch weitere  „Ex-Schillianer“ (und nein, Peter Vida war nie dort Mitglied) die sich z.B. 2008 mit Vida und Wesslau um ein Kreistagsmandat bewarben. Distanzierungen  oder einfach nur Hinweise  auf die beschriebenen Hintergründe  sucht man in den offiziellen, politischen Lebensläufen freilich vergebens. Im Gegenteil, wenn man sich hierzu äußert oder auch nur entsprechende Beiträge verlinkt erhält man (so jedenfalls meine persönliche Erfahrung) keine sachliche Auseinandersetzung sondern i.d.R. „freundliche Hinweise“ zu möglichen, rechtlichen Konsequenzen.

In der laufenden Auseinandersetzung (siehe Kommentare der entsprechenden MOZ-Artikel) geht eine differenzierte Betrachtung teilweise verloren.  Besonders Vertreter von BVB/Freie Wähler vermengen verschiedenen Details/Behauptungen zu einem ziemlich unübersichtlichen „Informationsbrei“, der neben „Broschüre-Geißelungen“ inzwischen auch Elemente zum Verhältnis Vidas und der ungarischen „Fidesz-Regierung“ enthält, die sich nach Meinung der Kritiker nur auf ein Foto beziehen.
Die nicht uninteressante Gesamtthematik ist im Verlauf dieses Jahres mit verschiedenen Details und Quellenangaben  allerdings auch schon in der Presse und auf Blogs behandelt worden.

Letztlich bleibt zu hoffen, dass sich Bernaus gewählte Vertreter eingehend und aus verschiedenen Blickwinkeln mit dem Thema beschäftigen und dabei die meines Erachtens durchaus engagierte und vielschichtige Jugendarbeit des „Dosto“ angemessen berücksichtigen.

Es ist, wie eingangs erwähnt, durchaus die Aufgabe einer Kommune sich um die Verwendung ihrer Gelder zu kümmern. Es ist andererseits sicher nicht die Aufgabe eines Stadtparlamentes, einer von ihren politischen Hintergründen maximal intransparenten Bewegung, mittels der „Finanzschraube“ unliebsame Kritiker vom „Hals zu schaffen“.


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Veröffentlicht von

Stefan ist von Beruf Sozialarbeiter und arbeitet mit chronisch kranken Menschen. Der 2-fache Familienvater ist Autor verschiedener Websites und gelegentlich auch noch als Sänger aktiv. Als leidenschaftlicher Naturschützer wurde er unlängst in die Panketaler Gemeindevertretung gewählt. Weitere politische Schwerpunkte sind die Ortsentwicklung, sowie soziale Themen.

40 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Zitat: „Was mich im aktuellen Zusammenhang ärgert ist auch, dass ein 27-seitiges Schriftstück, auf wenige Spalten reduziert wird und das Engagement gegen Rechtsextreme und Neonazis nicht die geringste Würdigung findet.“

    Wer sagt Ihnen eigentlich, daß die Dinge auch so sind wie sie in dem Schriftstück dargestellt werden? Wissen Sie was darin alles richtig oder falsch ist oder aus den Fingern gesaugt ist? Kennen Sie die Personen über die dort berichtet wird persönlich?

    Personen die sich hinter einem Tarnnamen (hier „Antifa-Bernau“) verstecken schenke ich jedenfalls keinen Glauben. Wenn die „Erkenntnisse“ über dort angeprangerte Personen der Wahrheit entsprechen würden, dann müßten sich diese „Aufklärer“ sich nicht verstecken sondern würden „Gesicht gegen Rechts zeigen“, wie es ja immer so schön heißt. Aber vermutlich stimmen die Angaben doch nicht so wirklich. Es ist es aber eben einfacher aus der Anonymität Personen an den Pranger zu stellen ohne dafür Verantwortung übernehmen zu müssen. Man wird wohl Angst vor rechtlichen Konsequenzen haben, die Aufzeigen würden wie vermutlich falsch eine Vielzahl der getätigten Aussagen sind.

    zum Dosto: Ich habe bereits vor Jahren meinem Sohn verboten dort hin zu gehen, als ich bemerken mußte, wie er dort linksextremistisch indoktriniert wurde.

    Wer die linksextreme Ausrichtung des Dostos noch nicht bemerkt hat, muß mit Blindheit geschlagen sein. Das pfeifen die Spatzen von den Bernauern Dächern. Man muß sich nur mal die undemokratischen Aktivitäten und Aufrufe der letzten Jahre genauer ansehen.

  2. Im Zusammenhang zur Oben beschriebenen Anonymität möchte ich mal was fragen: Was haltet Ihr von dieser Tabelle?

    0 1 2 3 4 . .. …
    0 1 2 4 8 16 . .. …
    1 3 6 12 24 48 . .. …
    2 5 10 20 40 80 . .. …
    3 7 14 28 56 112 . .. …
    4 9 18 36 72 144 . .. …
    . . . . . . . .. …
    .. .. .. .. .. .. .. .. …
    … … … … … … … … …

  3. Leider ist die Formatierung über den Haufen geworfen worden, die oberste Zeile müsste um eine Stelle nach recht geschoben werden.

  4. @Paul Binde:
    Die Broschüre versteht sich offensichtlich als Dokumentation die (soweit zu überblicken) mehrheitlich Ereignisse aufgreift über die schon mehrfach und aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln/politischen Richtungen diskutiert/recherchiert wurde.

    Ich selbst habe mich hier (dem Anlass meines Artikels entsprechend) nur mit einem kleinen Teil des Inhalts etwas näher beschäftigt, konnte aber aus ganz verschiedenen Quellen wählen. Da haben wir z.B. die Berliner Zeitung, Die Rheinische Post, Die Märkische Oderzeitung und die CDU-Wandlitz. Um den „politischen Lebensweg“ von Personen (was Kandidaturen/Mandate angeht) nachzuvollziehen hilft durchaus auch ein Blick in die Informationen des Landeswahlleiters.

    Was man letztendlich glaubt oder nicht ist erstmal Jedem selbst überlassen. Wenn man ihre Aussagen zum Dosto allerdings zusammenfasst bleibt erstmal nicht mehr als die Behauptung, dass der Jugendclub eine linksextreme Ausrichtung hat bzw. dort „linkextremistisch indoktriniert“ wird. Vielleicht führen Sie das bei Gelegenheit ja mal etwas genauer aus.

    Nicht das Sie doch etwas übersehen haben und ihrem Sohn jede Menge Spaß, Kultur und Bildung entgangen ist.

  5. Lieber Stefan Stahlbaum,
    schade, dass Du Dich auf diese Weise in die Diskussion einbringst. Ich weiß, dass Du Peter Vida nicht leiden kannst. Das ist Dein gutes Recht. Man muss nicht alle Menschen mögen. Aber selbst politische Gegner muss man akzeptieren, ihnen fair begegnen und ihnen menschliche Eigenschaften zu billigen. Das passiert von Seiten der anonymen Verfasser aus dem Umkreis des Dosto schon lange nicht mehr. Schade auch, dass Du den ganzen Mist ungeprüft nachkaust. Du hättest z.B. die Gelegenheit gehabt, alle Fotos auf Peter Vidas Webseite anzusehen und nicht nur die, die die antifaschistischen Halbnazis so anstößig finden. Da Du Deinen Namen unter Deine Meinung schreibst, bist Du wenigstens nicht auf eine Stufe mit jenen Typen einzuordnen und ich hoffe, Du hast auch keine Akten über uns Unabhängige angelegt. So wie es die Dosto-Clique am vergangenen Mittwoch beim Stammtisch der Linken in Ladeburg offen zugab. So weit sind wir also schon wieder! Und ich kann Dir versichjern, dass mir auf dieser Veranstaltung schlecht wurde. Nicht wegen der Angriffe, sondern wegen der inquisitorischen Atmosphäre, die mich stark an den Herbst 1989 und die letzten Tage der SED und deren Rundumschläge erinnerte. Traurig. Mit vielöen dieser Menschen kann man nicht reden und Argumente sind sinnlos.

    Ich habe mich schon mehr als genug mit diesem verbreiteten, dumpf wabernden Brei geäußert, der seit Jahren von anonymen, selbsternannten Nazijägern verbreitet wird, die mit ihren Methoden so sehr den Nazis ähneln, dass sich nicht mal mehr die Hemden unterscheiden. Deshalb habe ich für Dich nur drei gute Wünsche und zwar nur von Dingen, die ich Dir ausdrücklich NICHT wünsche:
    1. Ich wünsche Deiner Frau, Deinen Kindern und Deinen Eltern NICHT, dass sie wegen Deiner politischen Überzeugungen auf der Straße angepöbelt werden.
    2. Ich wünsche Dir persönlich NICHT, dass man im Stile von Karl-Eduard von Schnitzler einzelne Wörter aus Deinen Meinungsäußerungen herausreißt, um sie in irgendeine radikale Ecke zu stellen.
    3. Ich wünsche Dir NICHT, dass Menschen, die zu feige sind, ihren Namen zu nennen, Dich öffentlich verleumden und dabei aus dem Dunkeln eines mit Staatsgeldern geförderten Jugendklubs agieren und meinen, ihnen kann keiner bei kommen.

    Was ich nicht will, das man mir tu, das füg‘ ich keinem anderen zu, Stefan! Darüber solltest Du nachdenken. Mehr werde ich dazu nicht sagen, denn diese rot angestrichenen Faschisten sind meine Zeit und mein Gehirnschmalz nicht wert. Zumal sie nicht mit offenem Visier agieren wollen.

  6. Ich betrachte die ganze Diskussion derzeit mehr von außen und schaue mir vor allem die Argumente an, die ins Feld geführt werden.
    Dabei fällt mir vor allem erst einmal in dem o.a. Kommentar das Klagen von Dr. Valentin – mir selber hinreichend bekannt als nicht sonderlich zimperlich und auch nicht immer auf dem Boden der Sachlichkeit bleibend, wenn es ums Austeilen gegen Andersdenkende vornehmlich aus den etablierten Parteien und deren Engagement geht… – über die Anonymität von Personen auf, die angeblich aus dem Dosto heraus gegen die Wählervereinigung mit dem endlosen Namen agieren sollen.
    Das Wort a n g e b l i c h nutze ich absichtlich, weil mich Floskeln wie Vidas „…niemand wird ernsthaft behaupten…“ (http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/979276) zutiefst misstrauisch machen.
    So eine Aussage wie die von Vida hat Null Informationswert, sondern verklausuliert als Tatsachenbehauptung eine bloße Vermutung dergestalt, dass sich (hoffentlich) niemand wagt, diese zu hinterfragen.
    Wo bleibt der gerichtsfeste Beleg für diese Behauptung?
    Er fehlt – sonst wäre ja Roß und Reiter genannt worden… Wenn der Nachweis vorhanden wäre, dann würde ich von Rechtsanwalt Peter Vida und der von ihm (wenn´s gerade in den eigenen Kram passt…) hoch gehaltenen Verteidigung des Rechts erwarten, dass er eine Klage gegen bestimmbare Personen anstrengt.
    Von einer Klage habe ich bisher allerdings nichts gelesen. Das ist in meinen Augen ein Indiz, dass es dann wohl nicht so weit her sein kann mit dem Nachweis!
    Der nächste Punkt der mich stört ist die aus Pressemeldungen bereits Jahre nachzuverfolgende Hartnäckigkeit, mit der Peter Vida und seine Wählervereinigung mit dem endlosen Namen gegen das Dosto zu Felde zu ziehen scheint.
    Damit ist die aktuelle Diskussion nach meinem Eindruck aber nicht nur eine Debatte, die aus einem aktuellen Anlaß heraus entsteht, sondern ein langjähriges Bemühen, im Rahmen einer (auch) auf persönliche Nickligkeiten zurückzuführenden Auseinandersetzung einen politisch unliebsamen Jugendclub aus der Welt zu schaffen.
    So eine Feststellung steigert nicht die Glaubwürdigkeit, sondern erzeugt bei mir das Unbehagen.
    Wo bleibt da aber die stets für sich selbst eingeforderte Toleranz gegenüber Andersdenkenden?

    Kommen wir jetzt zum Inhaltlichen… selbst unterstellt, die eine oder andere angreifbare Verlautbarung käme aus dem Dosto…
    Die Frage bleibt offen, ob es Urheber sind, die im Dosto verkehren, oder ob es „das Dosto“ ist, auf das die Verlautbarungen zurück zuführen sind.
    Darin liegt ein gewaltiger Unterschied – das Dosto zu schließen, weil in ihm Wirrköpfe oder Radikale oder sonst wer verkehrt, hat für mich etwas von inquisitorischer Sippenhaft, die ja nun gottseidank schon geraume Zeit abgeschafft ist und auch nicht wieder eingeführt werden sollte.

    Wenn ich im Übrigen einen Blick auf so manche öffentliche Verlautbarung der Jugendorganisationen der etablierten Parteien oder Gewerkschaften lege und diese zum Maßstab meines Urteils über die dazugehörigen Parteien machen würde, dann fiele ich auch vom Glauben ab – da nehme ich keine der Parteien aus, auch meine eigene nicht. Da das nicht geht sind die jugendorganisationen von den Mutterparteien getrennt organisiert und das ist auch in Ordnung so, weil junge Menschen Raum und Gelegenheit benötigen, sich auszuprobieren und auch einmal die Grenzen ihres Handelns kennen zu lernen.
    Und hierzu bietet auch ein Jugendclub die Möglichkeit – nicht nur darin, um sich selbst kreisend irgend welchen Sinn oder Unsinn auszubrüten, sondern auch die Möglichkeit zum Dialog.
    Im Dialog kann man etwas bewirken – durch öffentliche Kampagnen der Wählervereinigung mit dem unendlichen Namen in der hier geübten Art eher weniger.

  7. @Herr Dyhr: Leider haben Sie meinen Kommentar nicht richtig gelesen. Ich klage nicht, ich bin nur enttäuscht. Auch von Ihnen, da ich Sie nicht als großen Polemiker kenne und auch dieser Versuch hier für meinen Geschmack ziemlich in die Hosen ging. Ihre Partei mit dem Querstrich drin und leider auch Sie selbst sind über den Gesamtvorgang etwas zu wenig informiert. Ich würde mir an Ihrer Stelle erst mal ein umfassendes Bild machen wollen. Dazu würde z.B. gehören, dass es ein derartiges Dialogangebot von unserer Seite an das Dosto gab. Letztmalig am Mittwoch,dem 5.10. anlässlich des Stammtisches der Linken in Ladeburg. Dass Sie sich schützend vor Leute stellen, die aus der Anonymität heraus Menschen und vor allem deren Familien verunglimpfen, beleidigen und bedrohen, wundert mich doch etwas. Diese Menschen „teilen nicht aus“ a la Valentin, diese Menschen bedienen sich eindeutiger Nazimethoden. Gerade weil Sie doch immer so gesetzeskonform auftreten:Wie heißt es im Artikel 1, Absatz 1 des Grundgesetzes? Richtig, da war was mit Würde des Menschen. Kein Wort von Ihnen zum falschen Impressum mit falscher Adresse der Broschüre, zu den Tipps zur Verschleierung der Identität im Internet, den aufgemalten Einschusslöchern im Kopf von Herrn Weßlau. Oder den Stasi-Akten über die politischen Gegner. Wissen Sie , ob es über Sie nicht auch eine Akte gibt? Dass eine Klage bei gefälschten Identitäten der Verfasser wohl wenig Aussicht auf Erfolg hat, dürfte gerade Ihnen nicht neu sein. Und natüüüürlich weiß man im Dosto von nichts.
    Ach ja, noch was: Unser Bürgerbewegung heißt Brandenburger Vereinigte Bürgerbewegungen Freie Wähler. Nur für das nächste Mal. Copy and Paste, Herr Dyhr. Dann brauchen Sie nicht immer wieder Ihren Kopf so anzustrengen, wenn Sie neue alberne Namensschöpfungen erfinden müssen. Obwohl: Sie hatten doch während Ihres erfolgreichen Panketaler Wahlkampfes genügend Zeit, diesen Namen zu üben?

  8. Sehr geehrter Herr Dr. Valentin,

    Lamento ohne Ende, aber wenig Substanz in den entscheidenden Fragen. So muss ich ihren letzten Kommentar qualifizieren.
    Wenigstens geben Sie hier zu, dass Ihre öffentlichen Identitätsbehauptungen auf extrem dünnen Eis fußen – sprich nicht belegt sind.
    Ihre Aussage „…Dass eine Klage bei gefälschten Identitäten der Verfasser wohl wenig Aussicht auf Erfolg hat, dürfte gerade Ihnen nicht neu sein. Und natüüüürlich weiß man im Dosto von nichts…“ belegt doch gerade die Richtigkeit meiner Zweifel an Ihren Vorträgen und den zugrunde liegenden Fakten.

    Wer sind „…diese Menschen…“?
    Sind „…diese Menschen…“ das Dosto?
    Oder verkehren „…diese Menschen…“ im Dosto?

    Entweder Sie und Ihre Nichtparteifreunde haben etwas in der Hand, dann geben Sie Butter bei die Fische, oder Sie haben nix.
    Dann sollten Sie aber auch Kampagnen der vorgetragenen Art lassen. Legen Sie belastbare, gerichtsfeste Fakten vor und dann erst lohnt es sich, sich mit Ihren Aussagen zu befassen.
    Auf Basis von Vermutungen, fragwürdigen Tatsachenbehauptungen und aufgeblasenen Mücken läßt sich nicht glaubwürdig diskutieren.

    Wenn aber schon die vorgetragenen Identitätsbehauptungen nicht stimmen oder nicht belegt sind, was stimmt denn dann in ihrem Sachvortrag überhaupt?
    Blumige Worte und herzzerreißend emotionale Schilderungen über erlittenes Unbill ersetzen keine Fakten!

    Ich jedenfalls fühle mich bei solcher „Beweisführung“ als Leser entsprechender Berichte und Kommentare schlicht veräppelt und ärgere mich einmal mehr darüber, dass die (jetzt dank ihrer Hilfe gepastet…) >Brandenburger Vereinigte Bürgerbewegungen Freie Wähler< (…Past Ende..) mit einer Mitleids-/ Opfermasche auf Basis fragwürdiger Behauptungen zu versuchen scheint, Mitbürger/ Stadtverordnete hinters Licht zu führen und im politischen Wettstreit Entscheidungen zu erschleichen, die man mit wahrheitsgemäßer Berichterstattung meint, nicht bekommen zu können – womit wir wieder bei einer der von Stefan Stahlbaum verlinkten Quelle mit der Berichterstattung über olympiareife Ruderkünste von Peter Vida vor Gericht wären…
    Ich halte jedenfalls nichts von solchem Politikstil, sondern finde es produktiver, mich statt dessen mit "echten" Sachverhalten zu befassen.
    Nebenbei gesagt… unter solch fragwürdigen Vorträgen leidet auch die persönliche Glaubwürdigkeit aller Absender… damit meine ich – vielleicht tröstet sie das – nicht nur Sie!

  9. Herr Dyhr, ich schließe mich Herrn Dr. Valentin in seiner Argumentation nachdrücklich an. Sie sollten überlegen, für wen Sie Partei ergreifen.

    Auf Seite 10 dieses Heftes wird über die „Kameradschaftsszene im Landkreis Barnim“ „berichtet“. Auf gleicher Seite erfolgt dann der Hinweis auf das Hussitenfest in Bernau mit folgendem Text „…Jedes Jahr am zweiten Juni-Wochenende findet in Bernau das „Hussitenfest“ statt. Die Mischung aus Rummel und Mittelalterspektakel zieht in jedem Jahr nicht nur Mittelalter-Freaks, sondern auch einen Haufen Nazis an. Nicht jede_r Besucher_ in des Festes ist Nazi oder Rassist_in, jedoch besteht eine gewisse Nähe:Die Ablehung der Moderne, die romantisierung rückständiger Bräuche und der Traditionen des Mittelalters, die Chance Met-Saufend in Ritteroutfit und mit
    Schwertern rumzulaufen, eint die Besucher_innen des Festes…..“

    Der Text endet mit dem Hinweis, dass das Hussitenfest eine „Gefahrenzone“ sei und es „vermehrt zu Übergriffen auf Frauen, Homosexuelle, Behinderte und Alternative“ kam. Das Fest solle zur eigenen Sicherheit daher gemieden werden, so die Intension des Schreibers.

    Die Besucher des Festes, jährlich einige Tausende, in die Ecke von Nazis zu stellen, diskreditiert die Schreiber selbst und macht jegliche Diskussion sinnlos.

    Wer heute ohne rechtliche Grundlagen Akten von politisch aktiven Menschen anlegt, Verleumdung übt und dies anonym tut, der hat aus meiner Sicht, weder aus der deutschen Geschichte gelernt noch steht er auf den Füßen des Grundgesetzes.

  10. Sehr geehrter Herr Wiegand,

    ich geht mir weniger um das Ergreifen der Partei von Verfassern irgendwelchen Stusses, der verbreitet wird oder die Frage, dass in rechtswidriger Art und Weise Akten über wen auch immer angelegt worden sind (besser -sein sollen). Dass man hier inhaltlich gegenhalten muss ist die eine Seite der Medaille, gegen die ich gar nichts einzuwenden habe.
    Aber an dieser Stelle habe ich auch schon darauf hingewiesen, dass man die Messlatte nicht allzu hoch hängen sollte, sonst würde Vieles an Stuss, was aus der Ecke Junge Union, Jungsozialisten, Grüne Jugend und welchen sonstigen Jugendorganisationen etablierter Parteien und Insitutionen kommt mit dem selben Maß zu messen sein…
    Lassen wir die Tat als solche erst einmal als „Unbekanntsache“ im Raum stehen…

    Was mich viel mehr ärgert ist die andere Seite der Diskussion.
    Das sind öffentliche Schuldzuweisungen an eine konkrete Adresse, die nicht belegt werden oder belegt werden können. Und so was geht gar nicht!
    Wenn aber bereits die Schuldzuweisungen auf dünnem Eis stehen, dann frage ich mich, was mit den sonstigen Tatsachenbehauptungen ist – sie büßen an Glaubwürdigkeit ein!
    Im Übrigen wäre es nicht das erste Mal, dass aus der Ecke der BVB… Mücken zu Mammuten aufgeblasen werden und die Pseudo-Skandale beim genauen Hinblicken wieder in sich zusammenfallen.
    Mit solcher Form von „Politikstil“ kann und will ich mich nicht anfreunden und dieser Meinung habe ich Ausdruck verliehen.

    Die angestrebte Inhaftungnahme des Jugendclubs Dosto in Form der Streichung von Geldern auf dieser (Nicht-)Grundlage ist in meinen Augen wie ich bereits schrieb eine Form von Sippenhaft – gerade weil die oben aufgeworfenen Fragen unbeantwortet sind:

    Wer sind “…diese Menschen…” (die Urheber des Unbills)?
    Sind “…diese Menschen…” (die Urheber) das Dosto – die Verantwortlichen des Dosto?
    Oder verkehren “…diese Menschen…” im Dosto?

    Herr Wiegand, ich schätze Sie als fähigen Juristen und Sie werden mir Recht geben, dass diese Fragen für die Prüfung etwaiger Konsequenzen und deren Adressaten enscheidend sind. Wenn die urheberschaft nicht zweifelsfrei geklärt ist, sind Repressionen schlicht fehl am Platze.

    Die Frage der öffentlichen Zuwendungen ist aber letztlich die (einzige…) zu entscheidende politische Frage, die ich – wäre ich Stadtverordneter – schlicht mangels tragfähiger Grundlage zurückweisen würde.
    Die weltanschauliche Ausrichtung eines Jugendclubs alleine kann nicht maßgebkiches Kriterium für die Zuwendungen sein – egal, ob mir die Anschauung passt oder nicht. Das kann die Kirche mit ihrer bewussten weltanschaulichen Ausrichtung machen, aber nicht die öffentliche Hand mit ihrer strikten Neutralitätspflicht.

  11. Da wir schon gerade beim fleißigen Link-Tauschen und -sammeln sind: Hier ist einer, der mir gefällt. (http://www.informationclearinghouse.info/article29398.htm) Die Jacke des Songtextes möge sich anziehen, wer will. Allerdings hat John die lernresistenten Möchtegern-Bürgermeister einer gewissen Kriegspartei ausgelassen, die die Diskussion um das Dosto nur zum Frustablassen ob einer total vergeigten Wahl instrumentalisieren. Schönen Tag noch.

  12. @Frank Valentin:
    Schöner Song!
    Gleichwohl kommt man der Wahrheit wahrscheinlich immer noch am nächsten, wenn man Meinungen austauscht statt sie zu bekämpfen und sich nicht in einer „selbstgebastelten Opferrolle“ einmauert um aus deren Schutz auf alle zu „schießen“ die sich Kritik oder einer Gegenposition erdreisten.
    Auch Klageandrohungen, nur so nebenbei bemerkt, tragen zur Wahrheitsfindung eher selten bei.

  13. @Stefan: Allerdings auch keine Hetze aus dem Verborgenen heraus und unter dem Deckmantel vermeintlich harmloser Jugendarbeit.

  14. Es ist immer wieder erstaunlich was für ein Unsinn verbreitet wird! Kommen Sie doch ins DOSTO und stellen einen Antrag auf Akteneinsicht oder schlagen Sie im Kreistag vor, einen Beauftragen für die DOSTO-Unterlagen oder die DOSTO-Unterlagenbehörde einzuführen… gehts noch??

  15. Hier nochmal der Kommentar den ich bei der MOZ hinterlassen habe: Leider wurde der, wie andere Kommentare, von der MOZ gelöscht…

    [Leider mussten auch wir diesen Kommentar löschen. Wir dulden hier keine sexistischen, diffamierenden, verleumderischen, rassistischen und beleidigenden Kommentare. Karl-Heinz Wenzlaff]

  16. @Florian Görner: Fragen Sie einfach eine Frau Wendt ganz konkret nach ihrer „Unterlagenbehörde“. Frau Wendt hat anlässlich des Stammtisches der Linken in Ladeburg öffentlich zugegeben, dass sie Akten über die Unabhängigen angelegt hat. Nicht immer gleich zetern, sondern Fakten zu Kenntnis nehmen, Herr Görner.

  17. @Ich finde es eigentlich bedauerlich wenn Kommentare gelöscht werden und glücklicher Weise müssen wir das hier nur sehr,sehr selten tun. Ich hoffe dennoch, dass Leute wir Florian Görner sich weiter an der Diskussion beteiligen. Das unser Herausgeber seinen vorletzen Kommentar gelöscht hat kann ich auf Grund von 2 Kurzabsätzen partiell nachvollziehen.
    Gut, streng genommen enthalten nach Meinung Einiger vermutlich auch andere Kommentare dieses Postings beledigende Elemente und Unterstellungen. Ich denke aber, dass sich die Argumenationsstrategien manchmal besser verstehen oder auch „entzaubern“ lassen wenn man die Kommentatoren einfach mal reden lässt“.

    @Frank Valentin zum Thema Kommentare:
    Warum iss`n die Kommentarfunktion zu Deinem Migrations-Beirats-Artikel auf moderieren gestellt? Ist ja durchaus legitim, nur so ungewohnt.

  18. Ausser Rechtschreibfehlern („Verpflechtung“) enthält der Artikel der MOZ nichts Spannendes.

    Dass im „Dosto“ offenbar niemand die Toiletten saubermacht, ist eigentlich auch keine Nachricht. In städtischen Objekten sind doch üblicherweise Reinigungsfirmen beauftragt. Sollen im „Dosto“ die Jugendlichen etwa selbst putzen, wenn die Reinigungsfirma nachlässig arbeitet? Das ginge doch zu weit! Wir putzen als Bahnreisende doch auch nicht die Bahnhofstoilette (die es in Bernau nicht gibt), wenn diese von der Bahn nicht saubergehalten wird.

  19. @Karl-Heinz:
    Nachdem die Überprüfung der sachgerechten Mittelverwendung (aber das ist ja nach der per MOZ transportierten Aussage Herrn Vidas „nicht die Frage“) seitens der Stadt Bernau erstmal keinen Grund zur Beanstandung ergab und der Rest der „Dosto-Anklage“ noch immer nicht viel mehr ist als eine Ansammlung von Behauptungen (mit denen allerdings bereits munter Politik gemacht wird) wollte Herr Goral vielleicht mal eine Spur von „belegbarer“ (zumindest augenscheinlicher) Dosto-Kritik in die Diskussion einwerfen. Und da landen wir dann eben bei der Unkultur (linksextremistischer?) Toiletten.

    Könnte sich allerdings auch als Bumerang erweisen , denn wenn das Geld für eine ordnungsgemäße Reinigung der hygienisch sensiblen Bereiche nicht langt müsste die Stadt finanziell vielleicht sogar nochmal nachbessern (schmunzel).

    Was die Rechtschreibfehler angeht bin auch ich sicher nicht „frei von Schuld“. Manchmal stellt die MOZ da aber echt neue Maßstäbe auf. Wer oder was (im genannten Artikel) ist z.B. bitte die „Fraktion der Unabhängen“? Vielleicht der Gegenentwurf zum „Abhängen“ (in „linken Jugendclubs“)?

    • @Stefan: Statt das Budget für den Jugendclub zu erhöhen, könnte man aber auch einen Teil des Budgets zweckgebunden für eine bessere Reinigungsfirma bzw. eine häufigere Reinigung einsetzen.

  20. Nachdem die Diskussion zum „Vida-Dosto-Thema“ bei der MOZ zwischenzeitlich etwas abflachte („Reizüberflutung“?) sind gestern wieder ein paar Meinungen dazu gekommen. Hier geht`s zur Kommentarseite.

  21. @Karl-Heinz:
    Tja zunächst einmal müsste man überprüfen ob die beschriebenen Zustände so zutreffen und woran das liegt. Nicht das das zweckgebundene Reingungsbudget die inhaltliche Arbeit gefährdet.
    Ein blitzeblank gescheuerter Jugendclub in dem mangels Masse sonst Nichts mehr stattfindet – Ich könnte mir vorstellen, dass 1-2 Leute sich ihrem Ideal von Jugendarbeit da sehr nahe fühlen würden.
    Vielleicht hat ja auch Herr Goral Lust, sich als ehrenamtlicher Putzhelfer zu engagieren. Das würde dann auch helfen öffentliche Mittel zu sparen.

  22. @Karl-Heinz: Bei der Bahn gibt es einen Vorstand. Wie beim Dosto. Und ein Vorstand hat üblicherweise auf Mißstände zu reagieren bzw. sie gar nicht erst eintreten zu lassen. Da das nicht immer klappt, musste z.B. Herr Mehdorn erfahren. Und beim Dosto? Die Chefs könnten ja dann vielleicht bei der Air Berlin die Klos betreuen?
    @Stefan: Du hast mir die Moderation der Kommentare bei Deinem obigen Post so schön vorgemacht, da wollte ich nicht nach stehen. Übrigens: Über fehlende Hygiene sollte man keine Witzchen machen. Salmonellen und Pilzsporen kümmern sich nicht um vermeintlich lustige Späße. Dass Du dazu jetzt auch noch andere Stadtverordnete außer Peter Vida unterschwellig der Lüge bezichtigst -„zunächst einmal müsste man überprüfen ob die beschriebenen Zustände so zutreffen“- lässt mich langsam um Dein Weltbild fürchten. Was wird das hier noch? Stahlbaum und Dyhr im trauten Verein mit dem Dosto gegen den Rest der völlig faschistischen Bernauer Welt ? Nachdem man ja auch das Hussitenfest als Nazi-Spektakel entdeckt hat? Ich bin wirklich gespannt…

  23. @Frank Valentin: Stimmt. Sehe ich genauso. Man kann die „armen Jugendlichen“ doch nicht dazu nötigen, die Toilette sauber zu halten. Der Träger muss für die Hygiene sorgen. Vielleicht braucht er dazu aber mehr öffentliche Zuschüsse als bisher.

  24. @Frank Valentin:
    Im Grunde sind Ausgangsartikel und Argmentationslinie schnell zusammengefasst. Beide richten sich gegen politische Bestrebungen die (so man Willens ist die vorliegende Faktenlage differenziert zu betrachten) bis zum heutigen Tag ohne öffentlich greifbare Nachweise auskommen.
    Um mein Weltbild musst Du Dich nicht sorgen. Es ist durchaus noch in Entwicklung, kommt aber glücklicher Weise ohne starre Feindbilder und Hass aus. Das macht mich relativ entspannt.

  25. @Karl-Heinz Wetzlaff: Ich kann es, ehrlich gesagt nicht nachvollziehen, warum mein Kommentar gelöscht wurde. Es war durchaus emotional, polarisierend aber nicht unsachlich und jedenfalls nicht beleidigender als andere Kommentare von anderen Personen hier im Forum oder irgendwo sonst. Wenn doch, bitte ich um Erklärung, ich bin auch in der Lage mich für zu krasse Aussagen zu entschuldigen.

    @Herr Valentin: Ich kann Ihnen versichern, dass keine Akten über Personen im Dosto angelegt werden. Wenn eine Frau Wendt dies getan haben soll, dann nicht dort.
    Da ich regelmäßig im Dosto verkehre, bin ich mit der Faktenlage wahrscheinlich besser vertraut als Sie, Herr Valentin.

    Da das Meinungskartenhaus von Herren Vida und Konsorten zusammenbricht, versuchen Sie es mit „dreckigen Toiletten voller Keime und Bakterien“ … Zu peinlich. Das Klo im Dosto wird gereinigt und ist nicht dreckiger als andere Toiletten, es ist nur über und über mit Graffitos, Stickern und sog. Tags bemalt. Was für einige bloß Schmierereien sind ist für andere Kunst. Typisch für junge Menschen. Eine Geschmacksfrage wie das Hussitenfest. Ich denke, das sollte aus dem Artikel hervorgehen.

    Ich finde diese Meinungsmache von Ihnen mehr als peinlich…

    • @Florian Görner:
      Erstens heiße ich nicht „Wetzlaff“.
      Zweitens habe ich den Kommentar aus den gleichen Gründen löschen müssen, wie die Kollegen von der MOZ.
      Drittens möchten wir hier generell keine Texte sehen, die schon woanders veröffentlicht wurden und hier per Copy & Paste hineinkopiert werden.
      Und viertens ist ein Blog kein „Forum“.

  26. In einem Punkt möchte ich Florian Görner Recht geben, wenn er auf das Niveau des Kommentators Frank Valentin abzielt.
    In n i c h t e i n e m Punkt hat er mich bisher inhaltlich widerlegt. Er wurde nicht ein Beweismittel auf den Tisch gelegt oder zitiert, mit dem die Urheberschaft bestimmbarer Personen oder des „Dosto“ als Club, bzw. seiner Betreiber untermauert werden konnte.

    Statt dessen zielt er mit Anspielungen auf die Person, die sich erdreistet, die öffentlichen Behauptungen kritisch zu hinterfragen – hier derber formuliert, in der MOZ im Kommentar als versteckte Drohung formuliert. Beides jedoch aus unterster Schublade der Diskussionskultur.
    Das ist eine sehr plumpe Art des Versuchs, Kritiker zum Schweigen bringen zu wollen, aber wirkungslos.
    Im Gegenteil – Je gröber die Angriffe auf der persönlichen Ebene unter Verknüfung mit völlig neben der Rille liegenden Sachverhalten, umso mehr wird deutlich, dass da Nichts, aber auch gar Nichts hinter den Behauptungen als Substanz steht.

    Es wird vielmehr deutlich dass an dieser Stelle schlicht von den [Paste an] Brandenburger Vereinigte Bürgerbewegungen Freie Wähler [Paste aus] – oder sei es auch nur der Stadtverordnete Peter Vida mit seinem Unterstützer Frank Valentin – mit wilden und nicht belegten Behauptungen eine Sau durchs Dorf getrieben wird, um ein konkretes Ziel zu erreichen – die Schließung eines Jugendclubs, der einem politisch nicht genehm ist.
    Diese Botschaft muss raus in die Welt und dank der Art von Dr. Frank Valentin Kritiker auf der persönlichen, statt auf der Sachebene anzugreifen, wird das auch gut funktionieren!

  27. @Thomas Dyhr: Wer sind Sie eigentlich oder was bilden Sie sich eigentlich ein, wer Sie sind? Ich muss Sie nicht widerlegen, Herr Kommissar. Wir sind hier nicht im Verhör. Außerdem habe ich dazu keine Zeit und Sie sind nicht nur mir viel zu unwichtig. Sie sind mit 8,6 bar Überdruck geplatzt (oder waren es Prozent?) – genau das ist der Hintergrund Ihrer Brandreden und Ihr gewaltiges Problem. Oder haben Sie nicht ein Parteiausschlußverfahren gegen einen Ihrer Parteifreunde angestrengt ? Mit der Begründung, er hätte sich von Herrn Vida aufhetzen lassen? Großes Aufräumen unter Ihren Gegnern, Herr Dyhr? Das ist die von Ihnen so dringend vermisste Sachebene, Herr Dyhr! Hören Sie doch endlich auf zu heucheln.

  28. @Stefan Stahlbaum zum Thema Kommentare:
    Warum iss`n die Kommentarfunktion zu Deinem Post hier auf moderieren gestellt? Ist ja durchaus legitim, nur so ungewohnt.

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