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Diagnose: Akute „S-Schwäche“ – Die Barnimer SPD auf der Suche nach einem sozialen Profil

Als bekennender Sesamstraßen-Fan erinnere ich mich natürlich genau an die diversen Zusammentreffen von „Schwarzmarktdealer“ Schlemihl (Genau..!) und Ernie.  Wie oft hat der symphatische Wuschelkopf dem Trenchcoatträger Dinge wie „ein unsichtbares Eis“, Buchstaben oder Zahlen abgekauft. Die Barnimer SPD kann sich ihre Glaubwürdigkeit kaum käuflich rückerwerben. Den Finower Genossen scheint allerdings allmählich zu dämmern, dass das „S“ im Parteinamen keine so bedeutene Rolle mehr spielt. „Wir als SPD, wird Heiko Gruzialewski zitiert, sollten dem ,S‘ in unserem Namen wieder stärkeres Gewicht verschaffen.“
(Video nicht gefunden)

Gefruchtet hat der Vorstoß vorerst wenig. Weder die Forderung nach kostenfreiem Schulessen für alle Kinder oder einer generell unentgeltlichenSchulbusbeförderung fand, schreibt die Märkische Oderzeitung, „Gnade“ bei den 44 Delegierten des Unterbezirk-Parteitages. Überflüssig und unfinanzierbar – so lautete wohl der Kern der inhaltlichen Botschaft. Ich gehe davon aus, dass die sozialpolitischen Herausforderungen auch im Landkreis Barnim nicht schrumpfen werden. Ob die Sozialdemokraten sich irgendwann ihrer Wurzeln entsinnen oder vielleicht doch lieber „beim Schlemihl ein S Kaufen“ bleibt abzuwarten.

Diagnose: Akute
Diagnose: Akute
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Stefan ist von Beruf Sozialarbeiter und arbeitet mit chronisch kranken Menschen. Der 2-fache Familienvater ist Autor verschiedener Websites und gelegentlich auch noch als Sänger aktiv. Als leidenschaftlicher Naturschützer wurde er unlängst in die Panketaler Gemeindevertretung gewählt. Weitere politische Schwerpunkte sind die Ortsentwicklung, sowie soziale Themen.

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