web analytics

Bürgermeisterwahl Panketal 2011 – Das Barnim-Blog fragt, Thomas Dyhr antwortet

Was seine aktive Verwaltungs- und Leitungstätigkeit  angeht ist der Kriminalbeamte Thomas Dyhr (Grüne/B90) vermutlich einer der Erfahrensten unter den Barnimer Bürgermeisterbewerbern. Der 53-jährige lebt seit 1996 in der Region, ist verheiratet und hat 2 Kinder. Wenn ihm Arbeit und politische Aktivitäten mal etwas „Luft lassen“ spielt er gern Gitarre. Folgendes hat er uns bezüglich des „Barnim-Blog-Fragen-Kataloges“ aufgeschrieben.


1. Welche vorrangigen Aufgaben hat eigentlich eine Bürgermeisterin/ein Bürgermeister.? Skizzieren Sie eine kurze Tätigkeitsbeschreibung aus eigener Sicht.

Thomas Dyhr:
Aus der gesetzlichen Aufgabenbeschreibung ergibt sich neben Repräsentationsaufgaben ein stark juristisch geprägtes Tätigkeitsprofil eines Verwaltungsleiters, der zum Einen für den Vollzug der einschlägigen Vorschriften durch seine Behörde verantwortlich zeichnet, als auch zum Anderen für juristisch tragfähige Vorlagen in der Gemeindevertretung zu sorgen hat.
Er hat für die ordnungsgemäße Verwaltung eines millionenschweren Haushalts zu sorgen und hat als Leiter und Vorgesetzter der Verwaltungs¬mitarbeiter  darüber hinaus auch Führungsverantwortung zu tragen.

Er ferner ist dafür verantwortlich, dass die Organisation der Behörde den Bedürfnissen der Bürger entsprechend funktioniert und hat erforderlichenfalls organisatorische Anpassungen oder auch Verbesserungen auf den Weg zu bringen. Ein weiteres wichtiges Feld darf über den gesetzlich festgeschriebenen Tätigkeitsfeldern nicht vergessen werden…
Das ist die Kontaktpflege zu den Bürgerinnen und Bürgern, denn von ihnen kommen viele Impulse und Ideen, die darauf warten ernst genommen, aufgegriffen und nicht zuletzt auch mit Sachverstand zum Wohle Aller umgesetzt zu werden.

2. Das Wort „Bürgerbeteiligung“ wird, so  von Politikern oder Verwaltungschefs geäußert, in der Bevölkerung oft als „leere Worthülse“ empfunden. Was haben Sie im „Repertoire“ um diesen Zustand zu ändern?
Thomas Dyhr:
Ich habe im Rahmen meiner Besuche in verschiedenen Panketaler Institutionen und Vereinen immer wieder zu hören bekommen, dass sinnvolle Eingaben förmlich abgebügelt worden sein sollen – erarbeitete Konzepte plötzlich umgeworfen/ übergangen worden sein sollen und letztlich auch Eingaben „am langen Arm“ verhungert sein sollen.
Deswegen kann ich aufkommende Frustration auf Seiten der Bürger gut verstehen, die mit dem Begriff „Bürgerbeteiligung“ zurecht etwas Anderes assoziieren.
Was mir allein im Rahmen meiner Besuche an tollen und auf ersten Blick gut umsetzbaren Ideen präsentiert wurde, hat mich beeindruckt. Mir würde da sicherlich kein Zacken aus der Krone fallen, mich für ein gutes Projekt aus der Bevölkerung einzusetzen.

Im Zusammenhang mit meiner noch laufenden Spielplatzaktion habe ich bisher auch mit Umfragen und Bürgerbeteiligung gearbeitet und werde diesen Weg auch weiter begehen, um seiner Übertragbarkeit auch auf anderen Feldern sozialer Infrastruktur zu prüfen.
Nicht zuletzt ist in diesem Zusammenhang auch das Thema Bürgerhaushalt interessant, wo ich sehr aufmerksam die Entwicklung und verschiedenen Modelle in anderen Gemeinden verfolge und auf Übertragbarkeit in Panketal prüfe.

3. Finden Sie ihr (zukünftiges  bzw. derzeitiges) Bürgermeistergehalt angemessen?
ja.

4. Vervollständigen Sie folgenden Satz: „Wenn es bei uns regnet…“
Thomas Dyhr:
“…stört es mich nicht. Ich bin nicht aus Zuckerwatte.“

5. Wie steht es um den Haushalt ihrer Stadt/ Gemeinde? Finden Sie einen bildhaften Vergleich.
Thomas Dyhr:
Noch scheint die Sonne. Der Wetterbericht sagt aber bereits Unwetter voraus und ich habe vorgesorgt.

6.    Energieversorgung/Energiegewinnung gehört zu den  dringlichsten  Themen unserer Zeit. Wie bringen Sie ihre Kommune auf den neuesten Stand und was ist für Sie ein absolutes „No-Go“?
Thomas Dyhr:
In vorderster Linie steht die energetische Sanierung des gemeindlichen Gebäudebestandes. Die darin investierten Steuergelder bekommen durch Einsparungen bereits in naher Zukunft vor dem Hintergrund vorhersehbar steigender Energiepreise „Kinder“ und refinanzieren sich bereits in kurzer Zeit selber.

In diesem Zusammenhang wäre der längst überfällige Vollzug der bisher von der Gemeinde schlicht gesetzeswidrig ignorierten Pflicht zur Erstellung und Aushang von Energieausweisen in öffentlichen Gebäude eine der grundlegenden Maßnahmen, mit denen der Sanierungsbedarf festgestellt und überhaupt erst einmal bezifferbar gemacht werden kann.
Wo sich wirtschaftliche Möglichkeiten bieten, aus eigener Kraft als Energieversorger aufzutreten, müssen diese Möglichkeiten – ggf. auch in Kooperation mit benachbarten Gemeinden/ Städten – genutzt und erforderlichenfalls der Kommunalservice Panketals zur Wahrnehmung der damit verbundenen Aufgaben ertüchtigt werden.

Ferner möchte ich zukünftig die Kosten für die Energieversorgung Panketals dadurch für Jedermann transparent gestalten, dass sie im Haushalt der Gemeinde aufgeschlüsselt in Einzelgruppen – vom Bezug von Heizmaterial über Stromverbrauch der Straßenbeleuchtung bis Stromverbrauch der Gebäude und Anlagen – leicht auffindbar ausgeworfen werden.  So können auch Fortschritte bei der Sanierung der energetischen Anlagen für jedermann nachvollziehbar dargestellt werden.

Ein absolutes “No-Go” wäre ein neuerlicher Abschluss eines langfristigen Konzessionsvertrages mit einem Energiekonzern.  Hierbei zahlt die Gemeinde und damit der Bürger drauf – und wenn es nur in Form des Verlustes von Handlungsfreiheit bei neuen technischen Entwicklungen und damit verbundenen Möglichkeiten ist.
Ein weiteres „No-Go“ ist für mich Stillschweigen zum Thema CO2-Verpressung. Es gibt für mich wirklich keinerlei akzeptable Argumente, der Wirtschaft um der Profite willen die Gefährdung der natürlichen Lebensgrundlagen oder auch Leben von Mensch und Tier zu erlauben, um eine Technologie des Steinzeitalters über Gebühr am Leben zu erhalten. Ein Risiko ist ein Risiko und das Eingehen von Risiken zu Lasten Dritter halte ich für verwerflich!

Auch Forschung muss meiner Meinung nach ethische Grenzen einhalten. „Erprobung“ ist nichts anderes, als eine bereits vollzogene Verklappung von CO2 im Millionen-Tonnen-Bereich unter dem Deckmantel eines Forschungsvorhabens mit allen damit verbundenen Gefährdungen zu lasten Dritter. Von daher sind die Verlautbarungen der Landespolitik über geplante „Forschung und Erprobung“ nach meinem Dafürhalten nichts anderes, als ein Verteilen von giftigen Beruhigungspillen für die Bevölkerung.

Alleine die enormen Kosten, die eine mögliche Trinkwasserversalzung als kommunale Folge einer CO2-Verpressung für die Bürger auch in fernab gelegenen Gemeinden verursachen würden und für die ohne gerichtsfesten Nachweis eines Verursachers niemand Anderes aufkommen würde, als die Bürger selber, müssten bereits hinreichender Grund dafür sein, die Finger davon zu lassen – sie sind es aber offenkundig nicht!

Meine Empörung über diese Form einer geplanten Vergewaltigung der Erdkruste zu Lasten der Menschen war und ist Triebfeder für mein Engagement gegen die CCS-Technologie, welches sich unter anderem in der Organisation einer Anti-CCS-Demo in Zepernick und Organisation einer sehr erfolgreichen CCS-Informationsveranstaltung in Ahrensfelde ausdrückte.
Ich freue mich auch sehr darüber, dass mein Engagement mit dazu beitrug, einen nachhaltig wirkenden Bürgerprotest im Niederbarnim gegen den Einsatz der CCS-Technologie in Brandenburg und anderswo zu entfachen, der in dieser Frage vorher eher abseits stand.

7.    Wären Sie in ihrer Stadt/Gemeinde gern noch einmal Kind (bitte begründen!)?
Thomas Dyhr:
Ich wäre dann gerne noch einmal Kind in der Gemeinde Panketal, wenn ich, meine Bedürfnisse und die mich betreuenden Erzieher, Jugendbetreuer und Lehrer trotz des Wohlstandes der Gemeinde nicht nur als Kostenfaktor betrachtet und eine längst nicht ausreichende Minimalüberschreitung eines ausschließlich unter finanziellen Aspekten auf Landesebene willkürlich viel zu niedrig festgelegten Kita-Betreuungsschlüssels als Erfolg gefeiert würde.
Wenn bei der Auswahl des Caterers für das Schulessen nicht nur der Preis, sondern auch die Qualität eine Rolle spielen würde und ich nicht dazu verurteilt wäre, „Strafbrei“ zu mir zu nehmen.

Wenn meine gedeihliche Entwicklung als Mensch in den Mittelpunkt gerückt und dem tatsächlichen Bedarf entsprechend gefördert würde. Wenn Kitas und Tagesmuttis auf der Homepage der Gemeinde Panketal nicht unter der Rubrik „Soziales“ geführt würden, sondern der inhaltlichen Bedeutung entsprechend unter der Rubrik „Bildung“.

8. Welche privaten Gegenstände werden Sie in ihr zukünftiges Büro mitnehmen bzw. welche (bei Amtsinhabern) befinden sich schon dort?
Thomas Dyhr:
Bilder meiner Familie und einige Gemälde meiner Tochter.

9. Welche ihrer beruflichen Fähigkeiten, Kenntnisse und Vorerfahrungen können sie im Amt der Bürgermeisterin/des Bürgermeisters am ehesten einbringen?
Thomas Dyhr:
Ich habe bei der Berliner Polizei eine grundsolide juristische Ausbildung genossen und im Laufe meiner langjährigen Tätigkeit fortentwickelt. Darüber hinaus bin ich seit mittlerweile 26 Jahren in Führungsfunktionen verschiedener Ebenen des öffentlichen Dienstes erfolgreich tätig und habe hierzu viele wichtige Fortbildungen genossen.
Als Kriminalbeamter habe ich über es über den Erwerb eines gehörigen Maßes an Menschenkenntnis hinaus gelernt, mich in alle Strukturen schnell hineinzufinden und zum Kern etwaiger Probleme vorzustoßen, sowie im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten kreative Lösungen zu entwickeln.

10. Kunst, Kultur und Vereine sind weit mehr als das „Salz in der Suppe des öffentlichen Lebens“. Stimmen Sie dieser Aussage grundsätzlich zu und was haben die Leute mit Ihnen auf dem Chefsessel diesbezüglich zu erwarten?
Thomas Dyhr:
Grundsätzlich stimme ich dieser Aussage zu, weil diese Faktoren wichtig sind für den Ausdruck eines Gemeinschaftsgefühls, ohne das eine Gemeinde nicht existieren kann, wenn sie den Begriff von Lebendigkeit erfüllen will. An dieser Stelle muss jetzt aber begonnen werden zu differenzieren.

Kunst als Begriff ist verbunden mit der Person des Künstlers. Ein Künstler, der von seiner Kunst nicht leben kann, wird sie allein zeitlich nicht erschaffen können, weil er auf andere Art und Weise seinen Lebensunterhalt verdienen müsste. Von daher ist Kunst nicht nur ein „weicher“ Faktor im Gemeindeleben, sondern sie hat auch etwas mit Wirtschaft und Wirtschaftsförderung zu tun.
An dieser Stelle ist mir an einem konstruktiven Dialog mit den Künstlern in der Gemeinde gelegen, wie man für sie zum gegenseitigen Vorteil von Seiten der Gemeinde Vermarktungsmöglichkeiten bieten kann, bzw. auch Möglichkeiten für das Kunstschaffen selber zur Verfügung stellen kann.

Kultur ist (teilweise) auch das Ergebnis der Arbeit der Vereine in der Gemeinde. So hat mich zum Beispiel die engagierte Arbeit des Fördervereins „Dorfkirche Schwanebeck e.V.“ tief beeindruckt, welcher durch Ausrichtung von Musikveranstaltungen Mittel für die riesigen Größenordnungen der Sanierung eines historischen Baudenkmals in der Gemeinde Panketal  sammelt.

Vereine sind aber nicht nur auf kultureller Ebene tätig, sondern auch als Sport- oder soziale Vereine und alle können mit nachvollziehbaren Argumenten ihren Förderbedarf begründen.
Hier stehe ich für eine durchaus empathische Vereinsförderung auf Basis nachvollziehbarer Förderrichtlinien unter strikter Beachtung des Gleichheitsgrundsatzes ein, bzw. kann mir auch vorstellen, auf vertraglicher Grundlage in gewissem Umfang den Aufwand der Vereine für Leistungen mit öffentlichem Zweck – zum Beispiel im Bereich der Senioren- und Jugendarbeit  zu ersetzen.
Selbstbedienungsläden, Kuhhändel oder fragwürdige Männerfreundschaften unter Vettern, die sich gegenseitig zu Lasten der öffentlichen Hand die Hände waschen, wie es aus anderen Gemeinden, Städten oder unserer Landeshauptstadt immer wieder skandalträchtig durch die Presse wabert, sind dagegen mit mir nicht zu machen.

11. Sehen sie sozialverträgliche Lösungsmöglichkeiten bezüglich der vielerorts dis¬kutierten und gefürchteten „Altanschließerproblematik“ oder sollen das die Gerichte klären?
Thomas Dyhr:
Die Altanschließerproblematik ist zu allererst ein juristisches Problem, dass allerdings auf kommunaler Ebene mit politischem Augenmaß sozialverträglich gestaltet und gelöst werden muss, weil die im Raum stehenden finanziellen Forderungen für die Bürger ruinöse Größenordnungen erreichen können.

Ich habe speziell für die Panketaler Verhältnisse, die allerdings nicht auf andere Gemeinden übertragbar sind, eine sozialverträgliche Lösung auf Basis einer Kombination von maßvoller Gebührenanhebung und Einführung einer neuen Kommunalsteuer mit zwei Tarifen entwickelt und öffentlich zur Diskussion gestellt.
Dieses Modell dürfte bei erhöhter Rechtssicherheit für alle Panketaler Bürger unter dem Strich deutlich günstigere Ergebnisse erzielen, als das vom amtierenden Bürgermeister Fornell erklärtermaßen bevorzugte Beitragsmodell oder eine von ihm als Alternative in den Raum gestellte reine Gebührenlösung. Auf der Basis meines Modells würde ich die Lösung des Problems angehen, sollte ich zum Bürgermeister gewählt werden.

Keineswegs würde ich die Lösung des Problems den Gerichten überlassen. Verwaltung unterliegt dem verfassungsmäßigen Grundsatz der Rechtsbindung. Daraus ergibt sich der Auftrag an die Verwaltung, im Rahmen des Vollzuges geltender Gesetze eigenständige Problemlösungen zu erarbeiten und deren Umsetzung in die Wege zu leiten. Wenn der Bürgermeister kraft eigener Prüfung oder Hinweisen Dritter zu der Überzeugung gelangt, dass eine Maßnahme möglicherweise nicht recht¬mäßig sein könnte, dann hat er diesen Weg zu unterlassen. Er darf nicht darauf zu warten, von Gerichten aufgehoben zu werden, bzw. von Gerichten Hinweise auf den Lösungsweg zu bekommen, wie es Herr Fornell im grünen Bürgerstammtisch zur Wasser-/ Abwasserstammproblematik im Mai dieses Jahres erklärte.

Problemlösungen der Spruchpraxis von Gerichten zu überlassen halte ich von daher für rechtlich unzulässig, für den Steuersäckel der Gemeinde teuer, und es ist auch für die Bürger nicht zumutbar. Immerhin haben Einsprüche gegen öffentliche Abgaben in der Regel keine aufschiebende Wirkung.
Sollen jetzt Bürger für die teilweise mehrjährige Dauer von Widerspruchs- und anschließenden Verfahren vor dem Verwaltungsgerichten gegen eine nach meiner Überzeugung rechtswidrige Beitragserhebung möglicherweise kreditfinanzierte Beträge in bedeutender Höhe tragen und auf den Zinslasten auch noch sitzen zu bleiben? Nach meinem Rechtsempfinden geht so etwas gar nicht!

12. Warum sind eigentlich genau Sie die „erste Wahl“ für den Job und was haben Sie ihren Mitbewerberinnen und Mitbewerbern  (nach derzeitigem Kenntnisstand) voraus?
Thomas Dyhr:
Ich wünsche mir einen von gegenseitigem Respekt und Fairness geprägten Wahlkampf, in dem ich für mich als Person, meine Positionen und Konzepte werbe, ohne meine Konkurrenten persönlich schlecht reden zu wollen. Daher werde ich mich über Fragen der Eignung oder Nichteignung meiner Konkurrenten nicht äußern.

Eine Wahl in der Demokratie lebt von ehrlichen und echten Wahlalternativen. Von meiner Ausbildung, Persönlichkeit und beruflichen Erfahrung her halte ich mich für die Bewältigung der unter 1. beschriebenen Aufgaben eines hauptamtlichen Bürgermeisters der Gemeinde Panketal gut qualifiziert und hätte mich anderenfalls auch nicht für eine Kandidatur zur Verfügung gestellt.

Bürgermeisterwahl Panketal 2011 - Das Barnim-Blog fragt, Thomas Dyhr antwortet auf Facebook teilen
Bürgermeisterwahl Panketal 2011 - Das Barnim-Blog fragt, Thomas Dyhr antwortet auf Twitter teilen
Bürgermeisterwahl Panketal 2011 - Das Barnim-Blog fragt, Thomas Dyhr antwortet auf Google Plus teilen

Ähnliche Artikel:

12 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Pingback: Bemerkenswerter Meinungswechsel - Erfahrungen und Meinungen

  2. nun war die Fragestellungen nicht optimal, aber haben Sie außer Spielplatzaktion, Ernergiereffizienz und Kultur auch Aussagen zum zuküftigen Straßenbau.
    In der Triftstraße wurde im Jahr 200 illegal von der Gemeindverwaltung Bauschutt- Recycling in die Straße verkippt. Mit der Folge das die Anwohner seit dieser Zeit, inzwischen sind 11 Jahre vergangen, stetig bei trockenen Wetter den Betonstaub _ Feinstaub ( Feinstaub ist krebserregend, lt. Jahresbericht Ministerium Umwelt/Gesundheit Land Brandenburg)einatmen müssen. Die Gemeindverteter, der Bürgermeister, als auch die Verwaltung bemühen sich die Angelegenheit auszusitzen.
    Was wollen Sie dazu konkret unternehmen?

  3. Ein Fehler unterlaufen, es muss heißen Im Jahr 2000

  4. Was die spezielle Situation in der Triftstraße angeht, kenne ich zwar aus eigener Erfahrung/ Befahrung den aktuellen Ist-Zustand.
    Bezüglich früherer Bausünden und/ oder etwaiger Maßnahmen gegen Staubentwicklung etc. der Vergangenheit muss ich vor einer Antwort aber erst Informationen der Gemeinde einholen. Diese liegen mir nicht vor.

    Generell beantwortet liegt bei mir in Anbetracht eines Gemeindeanteils von 8.354.000 € bis zum Jahr 2014 inkl. wasserbaulicher Anlagen der Focus möglicher Einsparungen zugunsten sozialer Zwecke natürlich schon im Bereich Straßenbau.
    Viele Bürger wollen zum Beispiel – wie mir bei mittlerweile vielen Gesprächen gesagt wurde – gar keinen Ausbau ihrer unbefestigten Straßen, weil sie mangels Befestigung Autofahrer zum Langsamfahren zwingen.
    Andere Bürger wollen aus Kostengründen befestigte Mischverkehrsflächen, was allerdings aus tatsächlichen Gründen nicht überall machbar ist. Die nächsten Bürger wollen einen Komfortausbau mit Bürgersteigen etc.
    Alle Interessen wird man auf diesem (kostenintensiven) Sektor nie unter einen Hut bringen.
    Daher verfolge ich hier folgenden Grundsatz:

    Was aus tatsächlichen Gründen an Straßenbau, bzw. damit in Verbindung stehenden Bau von wassertechnischen Anlagen erforderlich ist, das muss nun mal sein. Die Gemeinde muss z.B. ausreichend für Starkregenereignisse oder große Schmelzwassermengen vorsorgen, damit die Anliegergrundstücke nicht in Wassermassen ertrinken. Dieser Bereich der Daseinsfürsorge ist unverzichtbar und sollte m.E. eher großzügig gerechnet werden.
    Ferner hat bei mir bauliche Erhalt des Vorhandenen in der Priorität Vorrang vor Neuinvestitionen.

    Wo der Ausbau aus übergeordneten Umwelt-/ Gesundheitsgründen, verkehrstechnischen oder wassertechnischen Gründen dagegen nicht zwingend begründet werden kann, sollten die Bürger der betroffenen Gebiete dagegen das entscheidende Wort haben.
    Immerhin werden nach den Zahlen, die heute in der GV-Sitzung fielen, Ausbaubeiträge von 3,50 € – 8,50 € p.qm Grundstücksfläche fällig – bei den großen Grundstücken u.a. auch in der Triftstraße Beträge, die richtig weh tun und von den Bürgern erst einmal erwirtschaftet werden wollen.
    Eine grundsärtliche „Zwangsbeglückung“ aller Bürger mit neuen Straßen sehe ich aus Kostengründen und Gründen der Belastung der Bürger kritisch und finde den Weg, den die Gemeinde atuell geht (erst heute bei der GV-Sitzung bzgl. des Schweizer Viertels wieder…) – den Einsatz des Mittels einer Bürgerbefragung in den betroffenen Gebieten – als positives Mittel einer Bürgerbeteiligung an.

    Nun muss ich in diesem Zusammenhang natürlich der Vollständigkeit halber darauf hinweisen, dass der Bürgermeister hier auch nicht der entscheidende Mitspieler ist, sondern die Gemeindevertretung das letzte Wort hat.

  5. Also meiner Meinung nach ein grundsolider Kandidat, mit dem nötigen Scharfsinn für das Notwendige.
    Bei einigen anderen Kandidaten bin ich mir nicht sicher, ob sie nicht doch nur eine Parteikarriere anstreben.

  6. @Frank Valentin:
    Das mit den Parteien habe ich auch nicht ganz nachvollziehen können, aber der Eingangssatz ist doch schon mal richtig (wenngleich man noch wesentlich mehr schreiben könnte).

  7. @Frank:
    Die Wirtschaftskriminellen verlieren in der Tat einen sehr fähigen Verfolger. Ich freue mich, dieser Anfall von „Eigennutz“ sei mir im Falle des Wahlerfolges hoffentlich verziehen, für die Gemeinde Panketal auf einen kompetenten und tatkräftigen grünen Bürgermeister. Scharfsinn kann bei der Erfüllung dieser Aufgabe übrigens auch nicht schaden.

  8. @Stefan: Die Wahlwerbung für Herrn Dyhr sei Dir erlaubt. Ich erlaube mir dafür den Hinweis, dass die Wählerinnen und Wähler unsere Unabhängigen demnächst im Endspurt erleben können:

    – am kommenden Freitag kann Christiane Herrmann noch einmal an ihrem Infostand vor dem S-Bahnhof Zepernick befragt werden;
    – am Sonnabend, dem 10.9. feiert Jürgen Hintze in Klosterfelde vor dem Edeka-Markt mit seinen Wählerinnen und Wählern den Wahlkampfabschluss.

    Ach ja, Stefan, kannst Du dann am Montag unserer Gewinnerin beim Umzug ins Panketaler Rathaus helfen? Ich bin leider auf einer Geschäftsreise… ;-)

  9. @Frank:
    Also erstens muss Rainer Fornell ja nicht gleich am 12.09. ausziehen und zweitens weiss ich nicht, ob im Rathaus grade Büros zur Miete frei sind (grins). Ansonsten bin ich immer äußerst hilfsbereit, würde aber den Dyhr-Umzug bevorzugen. Der Thomas ist immer so gut organisiert.
    Schaun wir mal was der Sonntag bringt. Einstweilen wünsche ich Dir (so oder so) reichlich Sonne im Herzen.

  10. @Stefan: Mit Dir kann man wenigstens mal ’nen Spaß machen! Alle guten Wünsche zurück, auch wenn gerade wieder die Sintflut runter kommt :-((