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Irgendwie am Thema vorbei: Gedanken zum Bernauer Media-Markt-Gewürge

Heute hatte die Märkische Oderzeitung mal wieder Hubert Handke am Wickel. Recht so!, könnte man meinen, denn wieder einmal geht es um „Hinterzimmerpolitik“, intransparente „Winkelzügeleien“ und Verwaltungsgemauschel unter  Ausschluss der Öffentlichkeit.  Gut das solche Sachen, auch bzw. grade im Zusammenhang mit den Planungen zum neuen Media-Markt in Rehberge öffentlich zur Debatte gestellt werden.

Hätte, wäre, könnte – Das Wissen um Handkes immer wieder gleiche Überrumpelungsmanöver und der daraus (völlig verständlich) entstehende Frust scheint sachliche Fragen inzwischen völlig an den Rand zu drängen. Hat jeder Großinvestor grundsätzlich “ den roten Teppich verdient“, dürfen einmal gefasste Beschlüsse nicht noch einmal auf den Prüfstand, haben Bebauungspläne nur Bestandsrecht wenn der „Rubel trotzdem rollen darf!“ und sind Einzelhandelskonzepte doch mehr als ein wirtschaftlicher Bremsklotz?

Reden wir halt hier darüber – trotz Handke oder Hubert zum Trotz.

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Veröffentlicht von

Stefan ist von Beruf Sozialarbeiter und arbeitet mit chronisch kranken Menschen. Der 2-fache Familienvater ist Autor verschiedener Websites und gelegentlich auch noch als Sänger aktiv. Als leidenschaftlicher Naturschützer wurde er unlängst in die Panketaler Gemeindevertretung gewählt. Weitere politische Schwerpunkte sind die Ortsentwicklung, sowie soziale Themen.

5 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Fragen:
    1. Was sind wir anderes als weltfremde Bürokraten, wenn wir uns mit einem Papier, einem Einzelhandelskonzept gegen neue Anforderungen des realen Lebens stellen?
    2. Was sind demokratisch gefasste Beschlüsse einer Mehrheit in einem gewählten Parlament – dem Dienstvorgesetzten eines Verwaltungsbeamten – noch Wert, wenn dieser Beamte diese Beschlüsse durch Hinhaltetaktik unterläuft?
    3. Warum will die Stadtverwaltung unbedingt Konkurrenz vom Bahnhofscenter fernhalten?
    4. Haben wir so so viele unbesetzte Arbeitsplätze in Bernau, dass die Bernauer Stadtverwaltung meint, es sich leisten zu können, den roten Teppich vor Investoren gar nicht erst auszurollen oder einfach einzurollen?

    Stadttore zu! Das war’s ?

  2. Ist in Bernau (und Umgebung) die Kaufkraft für MediaMarkt UND MediMax vorhanden?
    Man kann es natürlich auch dem freien Markt überlassen, diese Entscheidung zu fällen. Bin gespannt, was als nächstes in die Bahnhofspassage einzieht.

  3. Gegenfragen: Ist es Aufgabe der Bernauer Stadtverwaltung, sich über die Kaufkraft und damit über die Umsatzchancen eines Mediamarktes in Bernau-Rehberge den Kopf zu zerbrechen? Sollten das nicht eher der Unternehmer und die Banken machen, die den Markt finanzieren? Haben wir nicht über 40 Jahre lang erfahren, dass staatliche Planung nicht funktioniert, nicht funktionieren kann? Ist ein Einzelhandelskonzept in Stein gemeißelt wie die !0 Gebote, so dass man es nicht verändern/fortschreiben/überarbeiten kann?

  4. Hallo Herr Dr. Valentin:
    „Ist es Aufgabe der Bernauer Stadtverwaltung, sich über die Kaufkraft und damit über die Umsatzchancen eines Mediamarktes in Bernau-Rehberge den Kopf zu zerbrechen?“ Also über die Kaufkraft sollte sich die Stadtverwaltung schon Gedanken machen, ob das für einen MediaMarkt reicht, müssen natürlich die bei MediaMarkt entscheiden.

    Für mich klang bisher die Sache immer so, als wenn die Stadt einen „Elektronik-Fachmarkt“ möchte und sich die Stadt um die Ansiedelung dessen kümmern soll. Das wäre nicht die Aufgabe der Stadt.

    Wenn der Markt natürlich kommt und sagt, wir möchten hier gerne einen bauen. Dann sollte die Stadt sagen – na los macht doch, wenn ihr wollt.

    Warum es für mich so klang? In einem der älteren Amtsblätter stand sinngemäß drin: „irgendjemand wird beauftragtm, sich um die Ansiedlung einen Elektro-Fachmarkts zu kümmern“

    Dass die Konzepte nich in Stein gemeißelt sind, sieht man ja an den Dingen, die der Bürgermeister immer wieder so macht… (z.B. Konrad-Zuse-Straße) ;o)