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„Strafbrei“ – Panketaler Schulessen in der Kritik

Am Montag geht in Brandenburg die Schule wieder los. Unsere Kinder nehmen es gelassen, denn beide freuen sich darauf ihre Freunde wiederzusehen. In einem Punkt gehen die Meinungen allerdings weit auseinander. Während die Kleine das Essen in der „Kita-Pankekinder“ (hier wird noch vor Ort gekocht) fast immer lecker findet hat die Zepernicker Grundschülerin eine Art „Hungerstreik“ angekündigt.

Die Kritik an  Qualität,  Geschmack und „Darbietung“ des Panketaler Schulessens (was natürlich kein Alleinstellungsmerkmal dieser speziellen Gemeinde ist) ist nicht neu und häufig Gesprächsthema bei berufspendelnden Eltern (und nicht nur dort). Von Kartoffelpürree begleitete Gerichte (sonst ja eigentlich recht beliebt) fallen besonders oft aus der Vorauswahl. Die (trifft manchmal auch für Nudeln zu) „en bloc“ geschnittene Beilagenmasse wird als „extrem geschmacksneutrale Pappe“ beschrieben. Eine kreative Mitschülerin hat vor einiger Zeit den  Begriff „Strafbrei“ ersonnen. Bei anderen Gerichten sieht es leider nicht viel besser aus.
Auch Mitarbeiter des derzeitigen Caterers sollen die von Ihnen vergebenen Speisen schon bemängelt haben.

Ob das Problem durch dauerhafte „Beschwerdekultur“ irgendwann zu beheben ist oder (was ja nicht unmöglich ist) perspektivisch eine Versorgerwechsel nötig wird wird sich zeigen. Mich würde an dieser Stelle sehr interessieren was unsere Leser zu diesem Thema zu sagen haben.


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Veröffentlicht von

Stefan ist von Beruf Sozialarbeiter und arbeitet mit chronisch kranken Menschen. Der 2-fache Familienvater ist Autor verschiedener Websites und gelegentlich auch noch als Sänger aktiv. Als leidenschaftlicher Naturschützer wurde er unlängst in die Panketaler Gemeindevertretung gewählt. Weitere politische Schwerpunkte sind die Ortsentwicklung, sowie soziale Themen.

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