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Wahlen in der Gemeinde Schorfheide 2011 – Uwe Schoknecht und die „Schattenseiten des Highlander-Prinzips“

Das war damals schon ein starkes Stück, als der lange Zeit unsterbliche Highlander im Kino schließlich die Sterblichkeit erlangte und fortan nicht nur die Gedanken von Politikern und Staatsoberhäuptern lesen, sondern auch noch Kinder zeugen und alt werden konnte. Der Ausspruch/Anspruch „Es kann nur einen geben“ wurde im Nachhinein zum „Highlander-Prinzip“ erklärt.

Schorfheides Bürgermeister Uwe Schoknecht (vor Jahren widmete ich ihm einmal den Beitrag „Schick?“) ist aller Wahrscheinlichkeit nach ebenfalls nicht unsterblich, noch hat er die ihn umgebene Konkurrenzlosigkeit mit Schild und Schwert erstritten. Wenn am 11. September in der Gemeinde gewählt wird ist sein Name dennoch der einzige auf dem Stimmzettelzettel.

Schoknecht selbst äußerte sich bezüglich dieses Zustandes gegenüber der Märkischen Oderzeitung eher bedauernd:

„„Mein größter Gegner wird jetzt die Wahlmüdigkeit“,(…). Es bestehe die Gefahr, dass am Wahltag mehr Schorfheider als sonst zu Hause bleiben würden, weil sie davon ausgingen, dass die Kür schon gelaufen sei. Um diesem Eindruck entgegenzuwirken, werde er sich in den Wahlkampf stürzen, als gäbe es fünf starke Konkurrenten, kündigte der Bürgermeister an. „

Warum sich kein Herausforderer finden ließ kann ich nicht beantworten. Überragende Zufriedenheit mit der Arbeit des Amtsinhabers, kein geeignetes Personal seitens anderer Parteien und Bündnisse oder die Furcht vor eine „krachenden Niederlage“? – Vieles ist möglich.
Vielleicht verfügen ja unsere Leserinnen und Leser über qualifizierteres Detailwissen.
Kann es in Schorfheide tatsächlich „nur Einen geben“-  Was meint ihr?

Wahlen in der Gemeinde Schorfheide 2011 - Uwe Schoknecht und die
Wahlen in der Gemeinde Schorfheide 2011 - Uwe Schoknecht und die
Wahlen in der Gemeinde Schorfheide 2011 - Uwe Schoknecht und die

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