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„Panke-Rafting 2011“ – Über eine Wasserwanderung der besonderen Art

Jede Medaille hat definitiv 2 Seiten. Während die Wassermassen der vergangenen Tage (nicht nur) zahlreiche Keller fluteten und zu einem Dauereinsatz der Feuerwehren führten bot sich durchaus Gelegenheit für Ausflüge der ganz besonderen Art.
Am 31. Juli zum Beispiel packten 3 Panketaler Familien ihre Schlauchboote ein um die Panke, aus Bernau kommend, zu „beschiffen“. Gestartet wurde gegenüber dem „Autohaus Zemke“. Das Wasser, schrieb uns Alexander Holweger,

„stand so hoch, dass die Bäume, die sonst am Ufer stehen uns nun im Weg standen-wir mussten uns echt durch das Gestrüpp kämpfen. Vor der Autobahnquerung (am Angelteich) mussten wir zum zweiten Mal umtragen.“

Im Anschluss stellten zahlreiche Brücken und Verrohrungen die Wasserwanderer vor durchaus knifflige Aufgaben. Der Ausflug stieß, so beschreibt es Holweger, auf recht positive Reaktionen.

„Auf der Wiese Höhe Friedensthal trafen wir einen Herrn mit Schäferhund, der sich so königlich über uns amüsierte, dass er uns kurzerhand zum Bier einlud, wenn wir sein Grundstück passieren würden (was wir jedoch leider nicht in Anspruch nahmen, trotzdem Danke.) Weiterhin trafen wir noch sonntägliche Spaziergänger, die uns allesamt freundlich winkten, grüßten oder gut beratschlagten.“

Nach der Brücke in Eichwerder und Unterquerung des Bahndammes, sowie der Brücke an der Zepernicker Grundschule war auf Höhe Solothurnstraße Schluss. Abenteurer und Material waren leicht ermüdet, hatten aber Alles in Allem ein spannendes, lustiges, und natürlich  sehr nasses Erlebnis.

Das Barnim-Blog dankt Herrn Holweger für seine Schilderung und die zur Verfügung gestellten Fotos.


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