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Kinder, Jugendliche, Straßenbau, Senioren – Dominik Przywara skizziert Inhalte

Vor einer knappen Woche berichteten wir über Dominik Przywara und seine Ambitionen, Bürgermeister von Panketal zu werden. Die Idee hierzu, berichtete uns der im Ortsteil Schwanebeck lebende Elektrotechniker (momentan dabei Meister seines Faches zu werden) heute telefonisch, entstand quasi am Küchentisch und in Diskussion mit Ehefrau Agnieszka (Apothekerin).

Welche Ideen und Themenschwerpunkte er einbringen möchte hat der aus Berlin-Reinickendorf zugezogene Familienvater (Tochter Chenoa Chiara wurde 2010 geboren) wie folgt skizziert:
Im Vordergrund scheint die Förderung einer familienfreundlichen Gemeinde zu stehen. Przywara will sich für die „Betreuung aller Kinder im Alter  von 0-6 Jahren durch Kitaplätze und Tagesmütter“ einsetzen und Kinder als „kleine Gemeinschaft“ ohne ständige Umstrukturierung, „groß werden lassen.“ Freizeitangebote für Jugendliche sollen „hoch gehalten werden.“. Seine Devise: „Fördern statt Fordern“.

Älteren Menschen, meint der Bewerber, sollte man vorrangig „die Möglichkeit geben in ihrem eigenen Haus zu bleiben.“

„Eine Unterbringung in einer betreuten Wohnanlage kommt für viele nicht in Frage. Einen alten Baum pflanzt man nicht um. Sicherlich gibt es Fälle aus dem Grunde des Eigenschutzes in denen die Unterbringung der bessere Weg ist.“

Zum Thema Straßenbau fallen Przywara folgende Aussagen ein:
1. sollten nicht nur die Fahrbahndecken der Zeit entsprechend instandgesetzt werden
2. sind auch Gehwege wichtig, „da hier schon der Schlüssel für die ältere Bevölkerung liegt, ihren jetzigen Lebensraum weiter zu erhalten(…).“
3. muss die Parkplatzsituation verbessert werden , so dass der Verkehr nicht behindert oder gefährdet wird (Feuerwehr, usw.)“

Zu den „Allgemeinen Aufgaben“ gehört nach Meinung des fast 35-Jährigen, der früher auch mal als Reiseleiter auf Kreta tätig war,  vor allem die Förderung bürgerschaftlichen Engagements.
Emtscheidung müssen im Dialog mit dem Bürger diskutiert und gemeinsame Kompromisse zügig umgesetzt  werden. Ebenso wichtig ist ihm die „Förderung sozialer Netzwerke.“

Der Widerstand gegen C02-Endlager ist für Przywara kein „direktes Wahlkampfthema“. Er unterstützt jedoch im Rahmen seiner zeitlichen Möglichkeiten das Engagement der Linderberger-BI und hat an der 2. Mahnwache teilgenommen. Über Verwaltungserfahrung verfügt er nicht, legt aber Wert auf die Feststellung, dass seine Kandidaturabsichten ernst gemeint sind und er das Amt (im Falle eines Wahlsieges) auch ausüben würde.

Zwischen dieser Absicht und der Realität liegen für`s Erste noch 47 Unterstützerstimmen: Bis zum  04.08.2011 abzugeben in der Meldestelle des Panketaler Rathauses.

 

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5 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Es gibt für mich vier große Themen und verschiedene allgemeine Aufgaben, denen Beachtung geschenkt werden muss, damit die Gemeinde Panketal langfristig einen lebenswerten Raum darstellt. Man muss kein Hellseher sein, um zu sehen, dass die Gemeinde Panketal einen attraktiven Lebensraum darstellt. Für Interessierte, die den Schritt in das Eigenheim wagen möchten, stellt die Region einen hervorragenden Standort dar. Bodenrichtpreise im Vergleich zu Alternativen im Speckgürtel, können nicht sonderlich mithalten, die gute Mischung aus Altbestand und Neu dazu gebauten lässt das Bild der Gemeinde nicht künstlich wirken. Einer Gemeinde(ca. 20000 Einwohner) einen dörflichen Charakter aufzudrücken halte ich für falsch, da die einzelnen Dorfkerne der Gemeinde hier deutlich zu erkennen sind. Ich stehe für eine Gemeinde, der Zeit entsprechend modern und attraktiv für die dort lebenden Bürger. Auf keinen Fall dürfen hier Baumaßnahmen stattfinden, die die Lebensqualität der Gemeinde verschlechtern, nicht für Einen alleine oder kleinen Gruppen, für niemanden.

    Kinder: Betreuung aller Kinder im von 0-6 Jahre durch Kitaplätze. Kinder als kleine Gemeinschaft groß werden lassen, statt ständig Umstrukturierung

    Allgemeine Straßensituation: Nicht nur die Fahrbahndecken sollten der Zeit entsprechend instandgesetzt werden. Auch Gehweg müssen hergestellt werden und herhalten werden, da hier schon der Schlüssel für die ältere Bevölkerung liegt, ihren jetzigen Lebensraum weiter zu erhalten(im Absatz Senioren dazu mehr). Parkplatzsituation verbessern, so dass der Verkehr nicht behindert oder gefährdet wird. Durch den Ausbau der Straßen, grad in den 30iger Zonen, dürfen keine Durchgangsstraßen werden, die dann zur zusätzlichen Belastung der Bürger in der Gemeinde werden.

    Jugend: Freizeitangebot für Jugendliche hoch halten, getreu der Devise „Fördern statt Fordern“, auch ein Leistungszombie bricht irgendwann ein. Mich wundert nicht der Artikel der Berliner Morgenpost, dass Brandenburger Kinder immer mehr den Unterricht fern bleiben(wenn der Leistungsdruck aus allen Richtungen unerträglich wird!).

    Senioren: Ich möchte den älteren Menschen so lange die Möglichkeit geben in Ihrem eigenen Haus zu bleiben, statt einer Unterbringung in einer betreuten Wohnanlage, weil das ihr Leben ist, was sie kennen und auch leben möchten. Einen alten Baum pflanzt man nicht um. Sicherlich gibt es Fälle, in denen die Unterbringung der bessere Weg ist, aus dem Grunde des Eigenschutzes.

    Allgemeine Aufgaben: Entscheidungen im Dialog mit den einzelnen Bürgern oder auch in engagierten Bürgergruppen diskutieren einen gemeinsamen Kompromiss finden und zügig umsetzen(„Die Kompromissfähigkeit einer Beziehung, entscheidet über die Qualität der Beziehung!“). Strukturen sozialer Netzwerke schaffen und das Engagement der einzeln Bürger nicht bremsen, durch starren Bürokratismus, sondern zu vernetzen und gemeinsam starkes vollbringen. Der Bürgermeister ist für die Belange der Bürger da und ohne bürgernahe Kommunikation zwischen den beiden Seiten wird es zwangsläufig zu Differenzen kommen. Man muss nicht immer Neues schaffen, um eine Situation zu verändern, sondern man kann auch Mittels alter vorhandener Struktur einfache, nachhaltige und so kostengünstige Lösungen schaffen. Sollten Diskusionen, wie die Fusion mit anderen Gemeinden auftreten, spreche ich dagegen aus, es sei denn man hat seine Hausaufgeben gemacht und stellt eine starke Einheit dar. Mein Leitsatz hier ist Autark stark, statt gemeinsam untergehen.

    Mit diesen Leitsätzen, sehe eine Perspektive, die Gemeinde für die hier lebenden Bürgern attraktive zu gestalten. Ich würde mich freuen, auch von Ihnen eine Einschätzung zu meinen Leitsätzen zu bekommen.

    Ihr
    Dominik Przywara

  2. Hallo zusammen, mir ist da ien Fehler unterlaufen, die Annahme der Unterstüzerunterschrift endet am 03.08. um 16 Uhr. Da es ein Mittwoch ist, hat man laut der Wahlleiterin die Möglichkeit über den Posteigang seine Stimme abzugeben. Sorry, nur zur Info, für die am Donnerstag noch gehen wollte. Gruß Dominik Przywara

  3. Ich möchte mich recht herzlichen bei Denen bedanken, die mit Ihrer Unterstützerunterschrift meine Kandidatur am der Bürgermeisterwahl 2011 im Panketal erst möglich gemacht haben. Es war von Anfang an klar, dass es keine leichte Aufgabe werden wird. Dennoch sprechen hervorragende 58 Unterschriften für mich und das ist schon mal ein kleiner persönlicher Erfolg. An dieser Stellen möchte ich auch bei meinen Helfern bedanken, denn nur durch sie war es möglich, die Flyer in der gesamten Fläche der Gemeinde zu verteilen, man bedenke das die Bedienungen von Wetter her nicht die besten waren(ganz großes Kino). Gruß Dominik Przywara

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