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Mahnwache gegen C02-Endlager: Am 5. Juni 2011 in bzw. an der Dorfkirche Lindenberg

Gegen die unübersehbaren und unverantwortlichen Risiken der CO2-Verpressung findet am 05.06.2011 um 14:30 Uhr eine Mahnwache auf dem Lindenberger Kirchhof (Wartenberger Straße 3, 16356 Ahrensfelde/OT Lindenberg) statt. Pfarrer Ralf Wenzel ((Kontakt: 030/941 31 38) hat einen entsprechenden Flyer mit „Wir haben die Erde von unseren Kindern nur geborgt“ überschrieben. Im Anschluss der Zusammenkunft werden um 15:00 Uhr die Glocken geläutet.

Die Lindenberger Mahnwache wird übrigens zeitlich parallel zu einer ebenso motivierten Veranstaltung in Letschin initiiert. Hier erfolgte der Aufruf allerdings bereits zum 18. Mal. Auf der Website des Vereins „BruchKultur“ kann man die Geschichte des Widerstandes ausführlich und bebildert nachvollziehen.

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31 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. „Das heute im Bundestag beschlossene CCS-Gesetz bedeutet das faktische Aus
    für CCS und damit auch für neue Tagebaue in Brandenburg“, erklärt Wolfgang
    Neskovic, direkt gewählter Lausitzer Bundestagsabgeordneter und Justiziar
    der Fraktion Die Linke im Deutschen Bundestag zum heute im Bundestag
    verabschiedeten CCS-Gesetz. Neskovic weiter:

    „Wenn die Landesregierung ihre Ankündigung ernst meint, keine Lex
    Brandenburg zuzulassen, muss sie nunmehr handeln. Sie muss von der
    Ausstiegsklausel Gebrauch machen und die Verpressung von Kohlendioxid in
    Brandenburg durch entsprechende gesetzgeberische Maßnahmen verbieten. Das
    wird ein entscheidender Glaubwürdigkeitstest für Platzeck und
    Christoffers. Brandenburg darf nicht zum Experimentierplatz für die
    Risikotechnologie CCS werden.

    Die Bundestagsfraktion der Linken hat mit einem eigenen Gesetzentwurf für
    ein generelles Verbot der CCS-Technologie geworben. Das Gesetz wurde
    abgelehnt. Tatsächlich haben die Regierungsparteien CCS mit der
    Ausstiegsklausel jedoch den Todesstoß verpasst.

    Da nach den Erklärungen der Landesregierung und der neuen
    Unternehmensstrategie Vattenfalls neue Braunkohletagebaue nur mit CCS in
    Frage kommen, bedeutet das heutige Votum auch den K.O.-Schlag für die
    weitere Planung neuer Tagebaue in Brandenburg.“

  2. anlässlich der heutigen Beratung zum CCS-Gesetz im Bundestag erklärt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Stefan Ludwig:

    DIE LINKE in Brandenburg lehnt Länderausstiegsklausel weiter ab

    Das vom Bundeskabinett vorgelegte CCS-Gesetz läuft nach wie vor darauf hinaus, einzelnen Bundesländern einen Ausstieg aus dem Gesetz zu ermöglichen.

    Die Bundesregierung stiehlt sich damit aus ihrer bundesweiten Verantwortung und erlaubt, dass die Lasten für den Klimaschutz und die erforderliche Energiewende ungleich verteilt werden. Die Versorgung mit Energie und der Klimaschutz sind aus unserer Sicht nationale Aufgaben, die von allen Bundesländern getragen werden müssen.

    DIE LINKE in Brandenburg hat rechtzeitig weitere klare Anforderungen für ein CCS-Gesetz formuliert. Dazu gehört, dass es zu keiner Gefährdung der Menschen und ihres Eigentums und zu keiner Gefährdung von Natur und Umwelt kommen darf. Darin ist sie sich mit dem Koalitionspartner ebenso einig, wie in der Ablehnung eines CCS-Gesetzes, in dem eine Länderausstiegsklausel festgeschrieben wird.

    Unser Weg beruht auf dem Ausbau der Erneuerbaren Energien, der Steigerung der Energieeffizienz bei gleichzeitiger Energieeinsparung und dem Ausbau der Netze. Dafür muss weiter Akzeptanz in breiten Teilen der Gesellschaft hergestellt werden.

  3. Kirsten Tackmann auf Facebook:
    ‎“Brandenburg vor Kohleausstieg“ – Die Grünen haben sich in der Debatte übrigens darüber beschwert, dass das Bundesgesetz durch die Länderklausel die CCS-Anwendung in Brandenburg verhindert.

  4. Und wie ist Ihre Meinung zu CCS – Verpressung in Brandenburg Frau Mächtig? Bisher habe ich Sie so wahrgenommen, dass Sie die Christofferschen Pläne zur Offenhaltung der Verpressungsoption mit unterstützt haben? Dadurch, dass Sie nun Mandatsträger Ihrer Partei zitieren, hoffe ich, dass Sie nun nicht mehr mit Christoffers mitgehen und (auch mit Ihrem Mandat und Ihrer Stimme im Landtag) mit helfen, dem Spuk in Brandenburg endgültig ein Ende machen und den eingeschlagenen aus meiner Sicht für unser Land nachhaltig schädlichen Weg verlassen?

  5. Pingback: Kein Co2-Endlager in Ahrensfelde/Lindenberg & Anderswo: Ein Online-Pressespiegel – Von Stefan Stahlbaum

  6. CCS und Klimaschutz? Das passt nun überhaupt nicht zusammen! Da hat Herr Stefan Ludwig wohl etwas verwechselt, die Braunkohle hat keine langfristige Perspektive, weil trotz CCS weiterhin Landschaften zerstört werden müssten und Orte abgebaggert werden müssten. Das kann CCS nur verstärken, in dem es das Grundwasser verseucht und Brandenburg entgültig entvölkern lässt.

  7. So, nun wie versprochen der Termin des Gespräches zur Energiewende in Brandenburg. Wir sind uns ja sicherlich einig, dass wir eine Energiewende brauchen und dabei alle machbaren Wege gehen wollen.
    Dazu laden wir ein im Rahmen der Reihe „Draufsichten-Einsichten-Aussichten“ am 5. August ab 19.30 Uhr in den Club 23 in der Bernauer Breitscheidstraße. Minister Ralf Christoffers wird nach einem Einführungsvortrag Rede und Antwort stehen. Wie gehen wir um mit den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit und oder Auseinandersetzung mit den Bürgerinitiativen gegen Atomkraft, Windräder, Biogasanlagen, Braunkohleabbaggerung, CCS und anderen. Lassen Sie uns gemeinsam sachlich, konstruktiv und kritisch miteinander reden.
    Wir sehen uns… wenn Sie wollen.

  8. Die Linke hat wohl von der CDU gelernt? Jetzt fehlt nur noch Heiner Geißler, der die Veranstaltung moderiert und schon wachen wir spätestens übermorgen mit einer gigantischen CO2-Blase unter unseren Kopfkissen auf! Spaß beiseite: Was soll diese Veranstaltung? Zu CCS sind längst alle Fragen geklärt. Braucht man eine Alibi-Veranstaltung mit viel Brimbamborium um „21. Jahrhundert“ und „Energiewende“ und ähnlichem Geschwafel, weil den Linken die betrogenen Wähler wegrennen? Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, Frau Mächtig!

  9. Herr Valentin, legen Sie doch mal Ihre Haßtiraden zur Seite. Vor geraumer Zeit habe ich hier in der Diskussion auf ein solches Gesprächsangebot aufmerksam gemacht. Nun findet es statt. Das heißt: WIR HALTEN WORT, vielleicht sehen Sie es ja mal so.
    Die Energiewende in Brandenburg ist eben nicht nur die Diskussion zur CCS.
    Stellen wir uns nicht der Diskussion, wird den LINKEN vorgeworfen, dass sie kneift, stellen wir uns der Diskussion werfen Sie der LINKEN „Geschwafel“ vor. Was soll´s , Sie müssen nicht kommen, es ist ein Angebot.
    Ihr Vorwurf der Lüge wird nicht dadurch besser, dass Sie ihn regelmäßig wiederholen.

  10. Haßtiraden? Die kenne ich eigentlich nur von einer ganz bestimmten Seite. Nur weil Ihnen mal jemand die Wahrheit sagt? Sie haben Recht, die Wahlbetrügereien werden wirklich nicht besser. Deshalb muss man sie immer wieder anprangern.

  11. Übrigens: Auf Alibiveranstaltungen a la Heiner Geißler oder „Teile und Herrsche“ habe ich wirklich nichts verloren. Dafür ist mir meine Zeit zu Schade. Und nein, ich habe nichts gegen die Linke. Nur gegen ganz bestimmte Personen, die sich ihrer Führung bemächtigt haben.

  12. Herr Valentin, Sie wollen nicht wirklich diskutieren oder gar nach der besten Lösung suchen. Sie frusten ab, bleiben oberflächlich und gestalten Wahrheit nach ihrem Bilde oder gar Spiegel. Das ist keine Voraussetzung für einen sinnvollen, zielführenden Dialog. Schade um die Zeit. Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Frust und dennoch Gesundheit. In diesem Sinne herzlich MM

  13. @Mächtig: Ich hatte vergessen, dass Sie die große „Sachliche“ sind. Ich verstehe zwar nicht, warum Sie die Angelegenheit auf ein persönliches Niveau ziehen müssen, aber sei es drum: Danke für Ihr Mitgefühl. Sie haben allerdings ein völlig falsche Bild von mir! Ich führe ein fröhliches und erfülltes Leben, bin überhaupt nicht gefrustet, nur allergisch gegen Heuchler und Demagogen. Aber auch die nehme ich nicht mehr Ernst und führe mit ihnen keine zielführenden Gespräche. Ab einem bestimmten Alter sucht man sich seine Diskussionspartner aus. Ansonsten halte ich es mit Abe Lincoln, der einmal sagte, dass „Staatskunst die kluge Anwendung persönlicher Niedertracht für das Allgemeinwohl (ist)“. Insofern wurde es tatsächlich Zeit, dass auch die Linke in Brandenburg mal mitregiert bzw. macht, was Plattzeck sagt. Noch eine fröhliche Woche. Immer bereit!

  14. Frau Mächtig, da muss ich Herrn Dr. Valentin beipflichten. Den Linken in Brandenburg geht es in der derzeitigen „politischen Energiewendelage“ nicht um ehrliche Diskussion und Meinungsfindung, nicht um die Menschen, sondern, wie immer, um den Erhalt ihrer politischen Pfründe. Mit Ehrlichkeit vor den Menschen hat das nix zu tun.

    Machen Sie ruhig ihre „Diskussion“ mit dem Minister Christoffers, würzen das ganze mit Parolen am Eingang, servieren den Gästen noch ein kleines einfaches Buffet, nach dem Motto, hier können sie sich im bösen Deutschland mal richtig satt essen, lassen einen alten Ost-Fernsehstar auftreten und schon ist ihre kleine heile Tä-Tä-Rä wieder in Ordnung.

    Wenn Sie sich öffentlichen Diskussionen stellen wollen dann machen Sie doch mal welche mit Themen wie:

    – Die SED und die Mauertoten – warum mussten Menschen erschossen werden?
    – Die SED und Zwangsadoptionen – was war ein Mensch in der DDR wert?
    – Renten in der DDR – Warum Stasi-Mitarbeiter mehr Rente erhalten als ihre Opfer?
    – Die Linke und das Grundgesetz – Ihr Verhältnis zur Freiheit und Demokratie?
    – Die Linke und Gewalt – Die Antifa und deren Hass auf den Staat ?

    Mitglieder ihrer eigenen Partei sind zerrissen wie niemals zuvor. Einige wollen den Staat Israel vernichten, erkennen gar das Grundgesetz nicht an, andere wollen zurück in den Sozialismus, andere lehnen Windräder und Biosgasanlagen ab, oder verstehen nichts vom Umbau der Kommunen auf dem Energiesektor. Was wollen Sie denn diskutieren? Ich denke, und das ist meine ganz persönliche Meinung, die Linken wollen die Menschen einfach tot quatschen, fein in Watte einpacken und so tun, als ob es den Menschen dann besser gehen würde. Getreu nach ihrem alten Kampflied „…die Partei hat immer recht…“

  15. Sehr geehrte Frau Mächtig,
    Was bezweckt Herr Christoffers mit dieser Veranstaltung? Mir schwirrt da ein ganz klitzekleiner Gedanke im Hinterkopf, nämlich der, alle Bürgerinitiativen aufeinander aufzuhetzen. Allen wieder einmal zu sagen: „Ihr seid doch gegen alles!“ Gründe gegen etwas zu sein, gibt es genug. Bei CCS wissen Sie meine Meinung. Die Atomkraftnutzung muss enden. Bei weiteren von Ihnen aufgeführten wie der Biogas- und Windkraftanlagen bestimmen Abstand und Anzahl die Akzeptanz der Gegner. Das sollten Sie auch wissen. Wir wissen, dass man nicht gegen alles sein kann. Doch den Unsinn noch nicht erprobter und nachweislich bedenklicher Technologien muss man nicht noch weiter diskutieren. Ziel dieser Veranstaltung wird sein, wieder einmal den eigenen Kopf durchzusetzen, nämlich den Kopf des Herrn Christofffers. So immer wieder geschehen beim CCS-Erkundungsbeirat. Nach dem Motto: Ihr könnt ja mal mit an den Tisch, doch gemacht wird, was ich möchte!“
    Seid über zwei Jahren wurden genug Fragen gestellt, Antworten kamen entweder überhaupt nicht oder nur zähflüssig in immer wieder kehrenden kurzen Floskeln.
    Ich habe von dieser Veranstaltung dank Herrn Dyhr erfahren, nicht jeden Tag lese ich im Banim-Blog. Ob ich nun Ihrer Einladeung folgen werde, bestimmt mein Zeitplan und aber auch Ihre letzte Reaktion auf Einladungen meinerseits (Mahnwache Letschin).
    Mit freundlichen Grüßen
    Sylvia Wadewitz /Neutrebbin

  16. Hallo Frau Wadewitz, bisher wusste ich nicht, dass Sie aus Neuruppin sind, hatte ich wohl übersehen, Entschuldigung. Sie fragen, was Herr Christoffers mit dieser Veranstaltung will. Wir, die Abgeordneten vor Ort haben Herrn Christoffers gebeten, im Barnim eine solche Veranstaltung mitzugestalten, weil wir vor Ort merken, dass die Infomationen für die Bürgerinnen und Bürger noch unzureichend sind. das trifft sicher nicht auf die Aktivisten der Anti-CCS-Bewegung zu. Diese werden sicher bisher alle Möglichkeiten der Information genutzt haben. Darüber hinaus gibt es jedoch Infomationsbedarf, was wir auch zur Zeit bei unserer Sprechstunde unter freiem Himmel täglich erfahren. Ich halte Information für die erste Voraussetzung um sich eine Meinung bilden zu können und selbst aktiv zu werden. Deshalb verstehe ich den Unmut zu dieser Veranstaltung nicht. Gut, manche wissen ja schon was während dieser Veranstaltung gesagt wird und natürlich auch das Ergebnis. Aber die Menschen müssen ja auch nicht kommen. Gedacht ist sie zur INFROMATION und DISKUSSION.
    Die einen schimpfen weil sich „die Politiker“ nicht mehr „beim Volk“ sehen lassen und die anderen weil „die Politiker“ „das Volk“ nur bequatschen. Mir bleibt da nur zu konstatieren: „Jedem Menschen recht getan ist eine Kunst die keiner kann“.
    Ihre Einladung nach Letschin werde ich nicht nackommen, da ich an diesem Tag als Vorsitzende eines Sportvereins unser diesjähriges Schachcamp mit den entsprechenden Auszeichnungen beenden werde.
    Das ändert aber nicht an meiner/unserer Position, dass ich CCS-Verpressung für ebenso unberechenbar halte wie Atomenergie und uns (der Generation von Heute) das Recht nicht zusteht kommenden Generationen eine solche Bürde aufzulasten.

  17. Sorry Frau Wadewirt, Neutrebbin meinte ich natürlich.

  18. Nun ist der Wurm drin: Also noch mal Entschuldigung Frau Wadewitz.
    @ Herr Wiegand: Zu den Punkte 1,2,4 und 5 gab es in der Vergangenheit zahlreiche Veranstaltungen. Es hätte Ihnen freigestanden, diese zu besuchen. zu Punkt 3. ist die LINKE der falsche Ansprechpartner. Schauen Sie nach, wer in den vergangenen 21 Jahren die Rentenpolitik in der Bundesrepublik zu verantworten hat.

  19. Wenn ich Zeit habe, werde ich unsere Politiker mal bedauern. Auch Sie, Frau Mächtig. Aber im Moment spare und arbeite ich u.a. für die Altanschließerbeiträge, die Ihre Partei ja auch mit verantwortet. Ansonsten hat Frau Wadewitz richtig erkannt, worum es am 5. August wirklich geht: Teile und Herrsche a la Heiner Geißler bei S 21. Allerdings glaube ich nicht, dass diese Taktik immer funktioniert.

  20. Sehr geehrte Frau Mächtig,
    willkommen im Klub der CCS-Gegner. Ich freue mich über ein öffentliches Bekenntnis für Ihre Wählerinnen und Wähler zu diesem Thema. Ich hoffe, Sie können es dem Wirtschaftsminister gut erklären.
    Mit freundlichem Gruß Sylvia Wadewitz

    Für die Teilnahme an der Mahnwache ist es nie zu spät, denn es gibt noch viele Monate, wo der 1. Sonntag in Letschin oder in Lindenberg vor den Risiken der CO2-Endlagerung mahnen. Es muss nicht der Sonntag sein, wo Sie bereits gesellschaftlich unterwegs sind.

  21. @ Frau Wadewitz, ich muss meine Position dem Wirtschaftsminister nicht erklären, er kennt meine Position. Wäre ja auch komisch wenn nicht. Allerdings akzeptiere ich, dass der Wirtschaftsminister sich an den Koalitionsvertrag hält, dass sind sein Job und wenn Sie nochmal im Koalitionsvertrag nachlesen.
    Platzeck schriebt dazu:
    „Wenn Bundesländer mit Speicherkapazität sich der sogenannten CCS-Verpressung entziehen könnten, „dann ist das Thema tot“, sagte Platzeck mit Blick auf die im Gesetz vorgesehene Länderklausel. Dies wisse auch die Bundesregierung, die sich offenbar eine weiße Weste gegenüber der EU verschaffen wolle.
    In Brandenburg gebe es keine nennenswerte Speicherkapazität für CO2, in diesem Bundesland könne die Verpressung höchstens erprobt werden, fuhr der Regierungschef fort. „Wir haben immer gesagt, eine Lex Brandenburg wird es mit uns nicht geben.“
    Aber das wissen Sie sicherlich.

    @ Herr Valentin, schon wieder irren Sie, die Entscheidung zu den Altanschließerbeiträgen ist gegen die Stimmen der LINKEN“ in der vergangenen Legislaturperiode erfolgt. Unsere Bemühungen, die SPD für eine Änderung der rechtlichen Grundlagen zu überzeugen waren nicht von Erfolg gekrönnt. Den LINKEN das anzulasten zeugt von ungenügender Information der (wie gewohnt) von Böswilligkeit.

  22. Offenbar gibt es mit der LINKEN Diskussionen, weil man ihr noch diskutieren KANN.
    Das o.g. Totquatschen und dann machen was man will, dürfte wohl eher auf andere zutreffen, insbesondere der Vorwurf der Demagogie. Anhand der Bundestagsdebatten und Gesetzesentwürfe, -vorschläge u.ä. ist eigentlich ganz klar zu erkennen, wer noch das Grundgesetz verteidigt.
    Auch zu CCS gibt es ganz klare Fakten, z.B. die Bundestags-Abstimmungsergebnisse für ein CCS-Gesetz und die Abstimmungsergebnisse gegen ein Verbot von CCS bzw. duldige Enthaltsamkeit. Suchen Sie sich bitte alle „ihre persönlichen Lieblingsabgeordneten“ heraus.
    Abschließend möchte ich nur mal nebenbei bemerken, dass hier vor nicht allzu langer Zeit ein in der Anrede unabsichtlich „vergessener“ werter Titel eine Entschuldigung nach sich zog. Die Anrede einer weiblichen Person mit ihrem Geschlecht vor dem Nachnamen, scheint weniger wert zu sein. Soviel zu zweierlei Maß, Sachlichkeit und Glaubwürdigkeit.

  23. Hallo Frank, eigentlich hast Du recht, wer mit uns reden will findet uns auf den Straßen des Landes und während unserer Bürgersprechstunden. Das gesichtlose argumentieren ist oft nur Frust ablassen und die Entäußerung der allgemeinen Unzufriedenheit über die Verhältnisse. Ich staune nur immer, dass sich die Akteure auf die LINKE einschießen und völlig ignorieren wer in dieser Republik die Politik bestimmt. Aber es ist offenbar langweilig sich mit CDU und SPD auseinanderzusetzen, weil die sich auf eben diese Diskussionen nicht einlassen.
    Also werde ich mich auch mal in Enthaltsamkeit über, vielleicht schärft das den Blick der Diskustanten :-)

  24. @Mächtig: Ich bin mitnichten unwissend oder böswillig. Ich nenne nur die Fakten. Die Altanschließerbeiträge sind nicht nur Unrecht, sie sind pure Willkür, die wieder einmal die Ostdeutschen enteignet. Ich habe allerdings geschrieben, dass ihre Partei diese Willkür zu verantworten hat, denn sie ist – wie Sie selber bemerken- mit an der gegenwärtigen Regierung. Sie wie die gesamte Parteispitze haben offensichtlich noch immer nicht begriffen, dass Sie sich mit diesem „Partner“ gemein machen und seine Beschlüsse mit tragen.Ob sie wollen oder nicht: Sie, Frau Mächtig, und Ihre Partei werden mit Platzeck identifiziert und machen seine Arbeit Wie lange wollen Sie und ihre Partei sich eigentlich einerseits noch als Rächer der Enterbten aufführen und gleichzeitig stillschweigend alle Beschlüsse gegen die Bevölkerung stillschweigend mit tragen? Lippenbekenntnisse helfen da nicht mehr, Frau Mächtig. Ist es an den Fleischtöpfen wirklich so schön?

    @ Herr Müller, Sie sind albern. Sachlich fällt Ihnen wohl nichts mehr ein als dieser Claquer-Quatsch? Motto: Wenn mir nichts mehr einfällt, unterstelle ich dem Gegner irgendetwas Persönliches (Dummheit, Unhöflichkeit, Uninformiertheit, Böswilligkeit usw.) So durchschaubar, Herr Müller.

  25. Meine Meinung ist, dass wir uns gemeinsam gegen die CO2-Endlager in ganz Deutschland stark machen und immer wieder müssen. Das merke ich im Besonderen bei Treffen mit anderen Bürgerinitiativen eben aus ganz Deutschland. Bei uns gehört jeder dazu, der mitmacht. Es wird nicht unterschieden nach Parteizugehörigkeit, Konvention und anderen Aspekten. Genug Mistreiter aus CDU, SPD und auch von den LINKEN gehören dazu. Es geht um die Sache, diese Endlager und bereits die Erprobung zu verhindern. Denn, wird erst erprobt, ist es nicht mehr lange, dass weiter gemacht wird. Eine wichtige Frage stellt sich automatisch: Wie lange ist denn eine Erprobung möglich, um sicher zu sein? Genau diese Frage kann uns auch niemand beantworten. Dann werden Gesetze ausgehebelt oder mal rasch umschrieben. Und wie das so mit den Endlagern ist, das wissen wir bereits von den Atommüll-Endlagern. Da wurde auch von Wirtschaft und Politik verteidigt: „alles ist sicher!“. Und nun zahlen wieder einmal WIR, die Steuerzahler. Nicht allein den LINKEN wird gezeigt, dass WIR in diesem Punkt gegen die Wirtschaftspolitik unserer Landesregierung sind. Auch Herr Platzeck bekommt genug davon zu erfahren. Dass der Wirtschaftsminister nun einmal einer aus den Reihen der LINKEN ist, das ist sicherlich ein „guter“ Schachzug vom Ministerpräsidenten gewesen. Er lehnt sich gemütlich zurück und lässt das mal den LINKEN machen; nämlich die Auseinandersetzung mit dem „Volke“. Frau Mächtig meint, dass der Wirtschaftsminister ihre Meinung kennt. Gut so! Aber akzeptiert er diese Meinung auch genügend? Das bezweifle ich.

    Hand aufs Herz: Wir sollten gemeinsam und öffentlich zeigen (und das immer wieder), dass wir gegen diese Endlager sind. Daher glaube ich nicht, dass ein Treffen mit dem WM R. Christoffers helfen wird. Weil: Seine Sprüche kennen wir zur Genüge! Es wäre wieder einmal eine der vielen bereits getätigten Diskussionen, die meine Zeit und Nerven kostet.

    Ich hätte mir mehr gewünscht, dass sich alle gegen die Endlagerung Bekennenden an einen Tisch setzen und weitere Schritte diskutieren, die dann auch umgesetzt werden. Dazu brauche ich keinen Wirtschaftsminister.

  26. Zur Unterstützung und Aufklärung, warum wir sehr hartnäckig und offen unsere Meinung zeigen, uns oft betrogen fühlen:
    oderland.tv zeigt es! Zeigen Sie es auch!

    Dieser Link führt zu Beiträgen, die zeigen, um was es letztendlich geht.
    Keine Endlager! Weder hier noch anderswo!

    Und dazu benötigen wir die Unterstützung aller CCS-Gegner – öffentlich und unverblümt. Gespräche hinter verschlossenen Türen oder hinter dem Ofen führen zu nichts.

  27. @ Herr Dr. Valentin: Wenn Sie mich als albern bezeichnen, was sind Sie dann? Wer hat als erster gejammert, dass sein Herr Dr. nicht genannt wurde, also ob es nichts wichtigeres gäbe? Ich kenne reichlich Doktoren, die eher auf ihr Wissen wert legen als auf den Titel. Bei manchen ist es umgekehrt. Wer unterstellt hier dem anderen ständig Lügen? Sind Sie immer aufrichtig? Auf meine sachlichen Fragen gaben Sie bisher vorsichtshalber noch keine Antwort. Warum wohl? Sind meine obigen Links keine sachlichen Fakten? Ist es kein Fakt, dass die Beschlüsse zu den Altanschließerbeiträgen in der vergangenen Legislaturperiode gegen die Stimmen der LINKEN gefaßt wurden? Natürlich ist die LINKE in Brandenburg Teil der Regierung und muss die Beschlüsse leider mit vertreten. Sie hat sie aber nicht zu verantworten. Wenn Sie realistisch wären, würden Sie bemerken, dass die LINKE alles mögliche versucht, die Umsetzung zu verhindern. Sie aber unterstellen der kompletten Fraktion, ihre Tätigkeit nur aus Gier nach den Fleischtöpfen auszuüben. Wie niederträchtig denken Sie eigentlich? Woher kommt das wohl? Was sollte die LINKE Ihrer Meinung nach tun? Die Koalition verlassen? Was kommt dann? Blühende Landschaften? Was konkret tun Sie denn gegen den Altanschließer-Beschluß? Wie sehr die LINKE gegen das Volk arbeitet, wie Sie es unterstellen, können Sie z.B. hier nachlesen. Die Art wie Sie hier diskutieren zeigt, dass Sie tatsächlich nicht verstehen bzw. zugeben WOLLEN.
    Wer ehrlich konstruktive Kritik äußern will, sollte auch eine andere Meinung gelten lassen. Das tun Sie nicht. Für Sie gibt es nur schwarz oder weiß und Sie haben grundsätzlich recht. Aus diesem Grund werde ich mir das auch nicht mehr antun und mich aus dieser „Diskussion“ zurückziehen. Ich wünsche Ihnen weiterhin ein fröhliches und erfülltes Leben. Um die Probleme kümmern, gemeinsam vielen anderen natürlich, wir uns ja.

  28. @ Frau Wadewitz: Ich wünschte, der Deutsche Bundestag hätte am 08.07.2011 dieses Gesetz beschlossen. Das Abstimmungsergebnis dazu verlinkte ich ja weiter oben schon.

  29. @Frau Mächtig: Ich nehme Ihre Antwort mal einfach an und auseinander:

    „@ Herr Wiegand: Zu den Punkte 1,2,4 und 5 gab es in der Vergangenheit zahlreiche Veranstaltungen. Es hätte Ihnen freigestanden, diese zu besuchen. “

    Ich sprach in meinem Beitrag die Partei „DieLinke“ an. Die Partei „DieLinke“ wurde, soweit ich mich informiert habe, am 16. Juni 2007 „gegründet“. Seit diesem Tage haben also zu den Themen der Nr. 1, 2,4, und 5 Veranstaltungen in Barnim durch diese Partei stattgefunden. Frage wäre, wann und wo?

    Wenn ich aber, und ich denke Sie haben hier einen Freudschen Versprecher losgelassen, Sie die Partei der SED – SED/PDS – Linkspartei.PDS meinen, welche Veranstaltungen zu diesen Themen durchgeführt hat, dann bestätigen Sie meine Ansicht, dass die Partei „DieLinke“ in ununterbrochener Kontinuität zur SED/PDS/Linkspartei steht.

    „…zu Punkt 3. ist die LINKE der falsche Ansprechpartner. Schauen Sie nach, wer in den vergangenen 21 Jahren die Rentenpolitik in der Bundesrepublik zu verantworten hat….“

    Tja, dieses Thema haben Sie wirklich nicht richtig gelesen. Es ging um die Renten in der DDR, nicht um die im freien Deutschland.

    Frau Mächtig, Sie wollen diskutieren, Sie wollen Lösungen suchen? Das glaube ich Ihnen sogar. Die Menschen müssen dann aber mit Ihren kruden Vorstellungen einer Diktatur leben, oder sie sterben. Viele Mitglieder ihrer Partei haben dies in der Vergangenheit schon bewiesen. Und auch viele Gruppierungen ihrer Partei wollen das wieder. Der Rückzug auf Positionen von Marx, Liebknecht und Luxemburg, von Thälmann und anderen, liegt auf der Hand. Sie denken nicht so? Warum bekleiden sie denn ein „führendes“ Amt in Ihrer Partei? Ein altes Sprichwort sagt „Mitgefangen, mitgehangen“…Sie vertreten diese Partei nach außen, mit ALLEN Ströumungen.

    Und glauben Sie mir, solange Blut in meinen Adern fließt, stelle ich mich gegen Rechtsextremismus und Linksextremismus. Wir leben in einem freien Land und nur die Demokratie und die Freiheit sichern mir dieses Recht zu.

    Im Übrigen spreche ich Ihnen persönlich die Fähigkeit ab, sich als ehemalige Pionierleiterin in Fragen der wissenschaftlichen Betrachtung die Auswirkungen der CCS Technologie zu überblicken. Sie sollten sich einfach zu diesem Punkt nicht mehr äußern.

    Für mich persönlich gehört das Unternehmen Vattenfall zu den „Heuschrecken“ dieser Erde. Sie beuten die Erde aus und ziehen weiter. Es ist Aufgabe der Politik in der Sozialen Marktwirtschaft, diesen „Heuschrecken“ Grenzen zu sezten. Die Politik in Brandenburg scheut sich jedoch davor. Leider. Die Menschen vor Ort jedoch wehren sich. Und auch das ist unser Land. Eine wehrhafte Demokratie.

  30. Frank Müller:
    Wünschen kann man sich viel. Ob der Wunsch in Erfüllung geht, hängt von anderen ab, von denen, die das Geschenk machen.
    Auf das Abstimmungsergebnis müssen Sie mich nicht aufmerksam machen. Das kannte ich wahrscheinlich bereits vor Ihnen.

  31. @Frank Müller: Achgottchennee, jetzt ist er beleidigt. Tja, mein Lieber, da haben Sie es mir ja richtig gegeben. Ich fasse mal kurz zusammen:Wissen habe ich nicht, lege nur Wert auf meinen Doktortitel, bin nicht aufrichtig, gebe auf sachliche (welche?) Fragen keine Antworten, bin rechthaberisch, kann nichts verstehen und niederträchtig bin ich auch noch. Da haben wir Brandenburger aber richtiges Glück, dass sich die Linken, vor allem aber ihre Mandatsträger, so vorteilhaft von den Bürgern meines Schlages unterscheiden, oder? Sie werden mir zugestehen, dass ich mich über derartige Kommentare schlapp lache. Auch über Ihre Bereitschaft, sich um unsere Probleme zu kümmern. Wann fangen Sie denn damit an ? Manchmal muss man Menschen Ihres Schlages einfach nur plappern lassen, sie entlarven sich in ihrem Hochmut immer selbst. Und der kommt bekanntlich vor dem Fall.