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Informationen zur Co2-Speicherung am potentiellen Standort Lindenberg – Online auf den Gemeindewebsites von Ahrensfelde und Panketal

Am 22.03.2010 beschloss die Panketaler Gemeindevertretung auf Antrag der Fraktion CDU/FDP/Unabhängige den Bürgermeister mit der Anforderung von Unterlagen zum potentiellen C02-Endlager in Ahrensfelde/Lindenberg zu beauftragen. Dabei war besonders die „Lage und genaue Ausdehnung des entsprechenden salinen Aquifers auf Panketaler Gemeindegebiet“ von Interesse.

Seit gestern stehen nun ein geowissenschaftlicher Beitrag zu „Möglichkeiten für die C02-Speicherung in Brandenburg“ (Thomas Höding, Michael Göthel & Werner Stackebrandt), ein Schreiben der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, sowie eine Kurzantwort des Landesamtes für Bergbau. Geologie und Rohstoffe zur Ansicht bereit. Im genannten Zusammenhang hat Rainer Fornell auch kurz auf das Bestehen  der am 30.04.2011 gegründeten Bürgerinitiative hingewiesen.

Auf der Suche nach Informationen ist aber meiner Meinung nach auch unbedingt der Besuch der kritischen Websites „www.co2bombe.de“ und  www.co2-endlager.stoppen.de zu empfehlen. Die Homepage der Lindeberger BI und des mit ihr verbundenen Vereins „Wir im Niederbarnim“ ist übrigens in Vorbereitung.

Ebenfalls online einzusehen ist das aktuelle Amtsblatt der Gemeinde Ahrensfelde. Im Gegensatz zur eher abwartenden Position seines Panketaler „Amtsbruders“ findet Wilfried Gehrke im Rahmen der „Informationen des Bürgermeisters“ sehr deutliche Worte zum CCS-Thema. „Ich bin der Auffassung“, schreibt Gehrke,

„dass ein Einsatz einer solchen Technologie auf keinen Fall zugelassen werden kann, wenn dadurch die Bevölkerung Gefahren ausgesetzt wird. Bisher haben alle Untersuchungen ergeben, dass insbesondere für die Belastung des Grundwassers Restrisiken nicht ausgeschlossen werden können, so dass künftige Generationen mit diesem Risiko belastet werden würden. Auch ein Entweichen an die Erdoberfläche kann in bestimmten Konstellationen möglich sein. Dies alles widerspricht dem Ziel einer nachhaltigen Energiepolitik. Und das, um eine Energietechnologie zu fördern, die auf Grund der endlichen Ressourcen keine Zukunft mehr hat. Auf Grund der hohen Brisanz dieses Themas werde ich an dieser Stelle über die weiteren Entwicklungen informieren.“

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3 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Danke an Stefan für den Hinweis. Nun könnte also auch der Panketaler Ortsteil Schwanebeck betroffen werden. Brauchen wir eigentlich nur noch ein Kohlekraftwerk und dann könnte es losgehen! Das für diese wichtige Information für das Amt dann noch 60,- € Verwaltungsgebühren vom Land erhoben werden setzt dem Ganzen noch die Krone auf! Die BI muß nun wohl ausgeweitet werden: Von nun an „Stoppt das CO² Lager- Auch in Lindenberg UND Schwanebeck“! Ich bin dabei!

  2. In der letzten Ausgabe vom Spiegel war hierzu auch ein schöner Bericht wo erwähnt wurde, dass Statoil schon seit einiger Zeit Co2 unter das Meer bringt und sich dabei keiner wundert, dass der Druck im Lager nicht ansteigt – was ja schon darauf hindeutet, dass es an anderer Stelle wieder herauskommt.

    Alles was keiner haben will, wird verbuddelt – früher waren es Essenreste und Leichen, heute Atommüll und Co2. Wobei die erstgenannten so gut wie keinen Schaden anrichten konnten.

  3. Pingback: Kein Co2-Endlager in Ahrensfelde/Lindenberg & Anderswo: Ein Online-Pressespiegel