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Alles Panikmache? – Engagement gegen CCS in der Kritik

Die Bürgerinitiative gegen ein mögliches CO2-Endlager in Ahrensfelde/Lindenberg hat dieser Tage viel zu tun. Kein Wunder,  das Informationsbedürfnis in der Bevölkerung ist hoch und viele Menschen möchten ihre Position zum Thema sinnvoller Weise VOR der Verschiedung fragwürdiger Gesetze erklären. Auf politischer Seite sind es auch regional inzwischen nicht nur die Grünen, die sich entschieden gegen die sogenannte CCS-Technologie wehren. Die Bundestagsabgeordnete Dagmar Enkelmann (Die LINKE) hat sich unlängst für ein Verbot ausgesprochen (während ihr Parteifreund und Witschaftsminister Christoffers leider noch immer den „CCS-Schutzheiligen“ gibt), der Ahrensfelder Bürgermeister Wilfried Gehrke (CDU) unterstützt die BI und sein Parteifreund Hans-Georg von der Marwitz (MdB) kritisiserte gegenüber der Märkischen Oderzeitung,

“ dass sich kein anderes Bundesland der CCS-Gefahr aussetzt. Die Technologie sei unrentabel, unsicher und nicht ansatzweise nachhaltig.“


Der Bernauer Joachim Ronnger (meines Wissens auch Mitglied der dortigen SVV) kritisierte das beschriebene Engagement in einem Leserbrief  als „Panikmache“. CCS werde von der Landesregierung als „Option zur Erreichung der CO2-Reduktionsziele bezeichnet“ und „zudem gäbe es noch nicht einmal ein geltendes Gesetz. Im Augenblick ginge es lediglich um die Schaffung der Vorraussetzung zur Erkundung der Machbarkeit“.
Besonders die Bündnisgrünen würden bewusst Ängste schüren um „die rot-rote Koalition in Potsdam in  Misskredit zu bringen

Dazu , lieber Herr Ronnger, braucht die Landesregierung ganz offensichtlich keine „fremde Hilfe“.

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3 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Man kann nur immer wieder an die Mahnung von Prof. Kreibich (Institut für Zukunftsforschung und Technologiebewertung)
    erinnern, dass CCS ein falscher Technolgiepfad ist, der Unsummen an Forschungsgeldern verschlingt, die dringend für die Lösung der Probleme der Energieeinsparung und der erneuerbaren Energiegewinnung gebraucht werden.

    CCS ist nicht zukunftsfähig, denn hier wird nicht auf die Erzeugung von C02 verzichtet, sondern mit deren „Verpressung“
    und Einlagerung werden Voraussetzungen für den weiteren Betrieb der CO2-Erzeugung geschaffen, die reduziert werden muß.

  2. Pingback: Kein Co2-Endlager in Ahrensfelde/Lindenberg & Anderswo: Ein Online-Pressespiegel