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Widerstand ohne Hysterie: CCS-Gegner in Ahrensfelde-Lindenberg geben sich cool aber entschlossen

Seien wir ehrlich: Zur Wochenmitte um 18:00 Uhr gegen Was auch immer demonstrieren zu wollen schreit ein bisschen nach Misserfolg. Die CCS-Gegner aus Ahrensfelde, Panketal & Umgebung brachten bei strahlendem Sonnenschein immerhin rund 50 Leute vor das Rathaus und als eine gute Stunde später die Info-Veranstaltung begann platzte der Saal aus allen Nähten.

Die eben gegründete Bürgerintitative war zahlreich vertreten. Widerstand ja!, Information? – Unbedingt! – aber Hysterie und Weltuntergangsstimmung: Fehlanzeige. Mit Freude begrüßten die Aktiven das wachsende Interesse an der zweifelhaften Endlagerungstrategie unserer Brandenburger Landesregierung.

„Bündeln Sie ihre Interessen und sagen Sie deutlich was Ihnen wichtig ist“ war folgerichtig auch eine der Botschaften von Bürgermeister Wilfried Gehrke. Thomas Dyhr, Vorstandsmitglied der Grünen, machte aus seiner Wut gegen die unverantwortlichen Pläne in Lautstärke und Rhetorik keinen Hehl – aber auch das passte in erstaunlicher Selbstverständichkeit.

Fazit: Was sich Vattenfall und seine politischen Verbündeten so verzweifelt wünschen verliert weiter an Sinn. Die Demonstranten sind entschlossen, gelassen, in jedem Fall mündig … und inzwischen sind es ziemlich Viele. Neben Referent Ulf Stumpe und Sylvia Wadewitz waren übrigens noch einige andere Mitstreiter aus Neutrebbin, Beeskow, Berlin und Eberswalde vor Ort.

Informationen zur BI (die natürlich gern wachsen will) gibt es unter der Mail-Adresse: keinco2endlagerberlin-lindenberg(at)web.de  . „Kommissarische“ Sprecherin ist Gabriela Beege.
Die Gründung eines Vereines ist in Vorbereitung.

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4 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Leute, wir haben gestern ne tolle Demo gegen die CO2-Verpressung vor unserem Rathaus in Ahrensfelde organisiert. Es waren mindestens 50 Leute da. Das finde ich beachtlich dafür, dass wir erst vor 5 Tagen als Bürgerinitiative gestarten sind. Wir haben jetzt schon knapp 50 feste Mitstreiter und 40 Interessenten. Jetzt heißt es dran bleiben, denn was uns Ulf Stumpe gestern in der Infoveranstaltung im Rathaus an Hintergrundinfos gegeben hat, ist so gruselig. Da hat es mir erst einmal die Sprache verschlagen. Die Infoveranstaltung, die die Gemeinde und der Bürgermeister organisiert hat, war so gut besucht, dass viele Leute stehen mußten. Schätzungsweise 140 Leute. Viele Grüße von der kommissarischen Sprecherin der Bürgerinitiative in Ahrensfelde/Lindenberg Gabi Beege

  2. Wieviel hausgemachte Katastrophen brauchen wir noch, bis auch Politiker aller Couleur und die Konzernbosse begriffen haben, daß grenzenloses Wachstum eine Utopie ist, weil damit auf allen Ebenen das Ende der Menschheit vorprogrammiert ist. Allerdings müssen wir Gegner von Atomkraft und C02-Verpressung auch bereit sein, unsere Ansprüche an Bequemlichkeit und Konsum zurückzuschrauben und unsere Mitmenschen über die Folgen darüber aufzuklären, was weiterer sorgloser Umgang mit unseren Ressourcen für uns alle weltweit bedeutet!

  3. Die taz berichtet heute unter dem Titel „Ein Endlager unter der Stadtgrenze“.

  4. Pingback: Kein Co2-Endlager in Ahrensfelde/Lindenberg & Anderswo: Ein Online-Pressespiegel – Von Stefan Stahlbaum