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Krieg spielen?!? – Paintball in Ladeburg

Es soll ja Leute geben denen mangelt es von Zeit zu Zeit an erfüllenden Hobbys. Manche stricken dagegen an, andere sammeln Briefmarken und wieder ganz, ganz andere rennen in Tarnklamotten durch nadelbaumumstandene Baracken und spielen „ein bisschen Krieg“.

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Veröffentlicht von

Stefan ist von Beruf Sozialarbeiter und arbeitet mit chronisch kranken Menschen. Der 2-fache Familienvater ist Autor verschiedener Websites und gelegentlich auch noch als Sänger aktiv. Als leidenschaftlicher Naturschützer wurde er unlängst in die Panketaler Gemeindevertretung gewählt. Weitere politische Schwerpunkte sind die Ortsentwicklung, sowie soziale Themen.

3 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Pingback: Feuerwehr News

  2. Ich halte das Kriegspielen in Ladeburg und nicht nur dort für zutiefst menschenverachtend. Wer bei der NVA oder Bundeswehr „gedient“ hat (freiwillig oder als Wehrpflichtiger) hat solche Kriegsspiele ja so ähnlich auch in Manövern erlebt bzw. erleben müssen.
    Man kann nur hoffen, dass der eine oder andere dieser Menschen das einmal reflektieren. Die meisten, befürchte ich, werden das allerdings nicht.
    Meines Erachtens kann man das Problem nur dadurch lösen, das solches Verhalten in den Schulen erörtert wird und die bei diesen Spielen ablaufenden Mechanismen mit den potentiellen „Paintball-Spielern“ erörtert und problematisiert werden. Hilfreich wäre es zudem, in diesem Zusammenhang auch darauf zu verzichten, Jugendoffiziere in die Schulen einzuladen und eine wirkliche Friedenserziehung anzustreben. Allerdings habe ich angesichts der faktischen Situation in Deutschland nur wenig Hoffnung, dass sich dies in den nächsten Jahren als Einsicht durchsetzt (wir hatten dies im Blog schon einmal thematisiert).

  3. @Klaus Labod
    Dieses Thema zu erörtern, würde den Rahmen eines Forums sprengen. Meine Meinung in Kurzform:

    – An die Zeiten der Kommi-Herrschaft in Deutschland kann ich mich errinnern, „Paintball“ bzw. Markierer-Waffen habe ich dort nicht gesehen, es wurde m.E. nach auf Übungen nur auf Zielscheiben geschossen, dass Erschießen von Menschen hat die SED dann auf den normalen „Dienst“ verschoben, von der Bundeswehr ist mir solches nicht bekannt. Neuerdings kommen aber computergestützte Lasersysteme als Übungswaffen-Set zum Einsatz.

    – Problemerörterung in der Schule? So lange Deutschland einer der größten Waffenhersteller und Exporteur dieser Dinge ist, mache ich mir viel mehr Sorgen um den Deutschunterricht an deutschen Schulen, Musik mit deutschen Volksliedern, Politische Bildung zur Demokratie usw.

    – Ihr Kommentar „…in diesem Zusammenhang auch darauf zu verzichten, Jugendoffiziere in die Schulen einzuladen und eine wirkliche Friedenserziehung anzustreben….“, macht mir Angst. Der Staat, Bundeswehr und staatliche Schulen sollen dass tun. Ihr Satz „…eine wirkliche Friedenserziehung anzustreben…“ lässt mich nachdenken. Also Politik bestimmt, was ich lernen soll und was „Frieden“ ist? Vor allem soll mich der Staat „erziehen“? Klingt wie bei den Kommis in der „DDR“, hat nicht geklappt. Gab tausende Tote und Millionen, die gelitten haben.

    – Die Geschichte der Menschheit ist eine Geschichte von Krieg, Tod und Leid. So lange der Mensch nicht Bildung und dadurch Einsicht in sein Handeln erlangt, wird er nicht friedlich werden.

    – Olympische Disziplinen sind : Fechten, Bogenschießen, Reiten, Schießen mit der Langwaffe, Ringen, Speerwerfen………… wo die bloß alle herkommen…. (Achtung Ironie).

    – Man sollte m.E. nie versuchen, dem Menschen vorzuschreiben, wie und was er zu tun oder zu lassen hat (soweit im getzlichen Rahmen). Eine moralische „Verurteilung“ ist m.E. nicht geeignet, irgendwelche Handlungen oder Unterlassungen zu provozieren.