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Basteln bei Nahkauf, oder: „Aus unseren Betrieben ist noch viel mehr herauszuholen“

Neulich musste ich beim Gemüseeinkauf in der Zepernicker Nahkauf-Filiale basteln. Nicht das mir langweilig gewesen wäre, aber in Ermanglung vorgefertigter Verpackungsmaterialien (und keen Korb dabei) war Selbsthilfe schlicht angesagt. War aber nicht so schlimm, denn ich recycel ja ganz gerne mal. An der Kasse wurde meine Eigenkration allerdings  mit missmutigen Blicken bedacht. Galt aber nicht mir, sondern der „Mitnahmementalität“ einiger Vorgängerkunden. Die schleppten, so meine persönliche Kundenbetreuerin, mitunter ganze Rollen der begehrten Warenumhüllung aus dem Geschäft

Was sol man nun davon halten? Handelt es sich um Vorboten einer sich anbahnenden Entbehrungsperiode, ist es purer Geiz oder gar eine postsozialistische Fehlinterpretation des Begriffs „Volkseigentum? Schon Erich Honecker wusste schließlich: „Aus unseren Betrieben ist noch viel mehr herauszuholen“.

Basteln bei Nahkauf, oder:
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