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CO2-Endlager für Alle? – Infoabend in Panketal am 2. März 2011

Als Greenpeace vor gut 2 Wochen eine umfangreiche Liste möglicher, deutscher CO2-Endlager veröffentlichte gewann dieses Thema  in vielen Regionen der Bundesrepublik erheblich an Brisanz.
Im Barnim ist neben einem Gelände bei Eberswalde  ein Gebiet nahe dem Ahrensfelder Ortsteil Lindenberg „im Visier“.

Auch im Lager der Barnimer Christdemokraten (sonst nicht unbedingt als  „Schmiede von Umweltaktivisten“ verschrien) hat die Diskussion Fahrt aufgenommen und der Wissensdurst ist gestiegen.  Die Panketaler Fraktion von CDU, Unabhängigen und FDP lädt  nach Angaben der Märkischen Oderzeitung am 02.03.2011 (also kommenden Mittwoch) um 19:00 Uhr zu einem Infoabend in den Ratssaal des Panketaler Rathauses (Schönower Straße 105 , 16341 Panketal, am S-Bahnhof Zepernick/S2).

Zu Gast ist u.a. Ulf Stumpe von der Bürgerinitiative CO2ntra Endlager.

Logo: Thomas Dyhr (der das Motiv gern allen Interessierten zur Verfügung stellt)

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6 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Hallo Stefan,

    danke immer für die guten Tipps, aber in diesem Falle fehlt doch wirklich eine Uhrzeit.
    Hab den Artikel extra 2x gelesen und auch bei den Links geschaut.

    Bleibt wohl nur, irgendwo auf der Seite der MOZ zu suchen oder in den Papiermülltonnen der Nachbarn zu kramen.

    Mist – in Schönow wurden die Papiertonnen heute geleert.

  2. Man kann der Panketaler CDU-Fraktion nur gratulieren für die professionelle Organisation einer Informationsveranstaltung, die ihren Namen auch verdiente. Der eingeladene Referent war sehr sachkundig und wusste auch auf spezielle Fragen zu antworten.
    Ich gehe davon aus, dass die doch erstaunlich zahlreich erschienenen Bürger viel Informationen mitnahmen und ihr erscheinen nicht zu bereuen hatten.
    Die Diskussion war angesichts des Themas sehr kontrovers, wobei ich aber durchaus anerkennenswert fand, dass sich die Panketaler LINKE überhaupt der Diskussion stellte. Dabei natürlich auch sichtlich bemüht war, „ihren“ Wirtschaftsminister Christoffers vor Angriffen in Schutz zu nehmen – von der SPD war dagegen weit und breit nichts zu sehen.
    Mir ist durchaus bewusst, dass die LINKE hier in einem Glaubwürdigkeits-Dilemma steckt.
    Einerseits ist sie mit dem Koalitionsbruch und einem möglichen Eingehen einer (ebenfalls willigen) CDU erpressbar, andererseits holt der LINKE Wirtschaftsminister jetzt für die eigentlichen Antreiber die Kohlen aus dem Feuer und setzt damit sich und seine Partei harter Kritik, dem Vorwurf mangelnder Glaubwürdigkeit und einer harten Zerreißprobe aus.
    Wie die LINKE damit umgeht, muss sie selber sehen.

    Für mich wurde – einmal mehr – deutlich, dass diese Technologie weder verantwortbar und politisch vermittelbar ist.
    Es war aus den Vorträgen zum Beispiel über die Gefahr eines Ausgasens abzuleiten, dass bei Anwendung der Technologie Gefahren für das Trinkwasser in Form einer Versalzung drohen, welche das Potential haben, die Kosten für die Aufbereitung des Trinkwassers in astronomische Höhen steigen zu lassen – Folgekosten, die der Bürger zu tragen hat, weil die Kausalität als Schadfolge der Verpressung kaum nachweisbar sein wird.
    Damit zahlt jeder Bürger mit seinen sauer verdienten Groschen die Gewinne des VATTENFALL-Konzerns – eine harte Nuss für jeden Kommunalpolitiker, auch der LINKEN!

    Auf jeden Fall ist alleine bereits der im Speckgürtel nahe der Berliner Stadtbezirke Pankow und Hohenschönhausen in Lindenberg ausgewiesene mögliche Lagerstandort nunmehr auch geeignet, die Berliner mit ins Boot der Proteste zu holen.
    Wie bei den Vorträgen deutlich wurde, wären durch Anwendung der Technik infolge der Ausdehnung der Wirkzone sowohl Wirtschaftsinteressen Berlins, als auch dessen Trinkwasserversorgung (wie erwähnt) gefährdet.

    Fazit: Dank an die Herren Friehe und Brasching für die Organisation und vielen Dank auch an den extra angereisten und engagierten Referenten Ulf Stumpe.
    Von dem Thema wird man noch mehr hören!

  3. Eine „hochrangige“ Vertreterin von den LINKEN meinte letztens zu mir, uns bei ihren Veranstaltungen immer zu sehen, wäre langweilig….
    Dazu meine persönliche Erklärung:
    Und Herr Platzeck lehnt sich entspannt zurück …… und lässt sie machen: DIE LINKE ist hörig und möchte dem Landesvater gefallen. Ich frage immer wieder, warum DIE LINKE sich für die CCS-Technologie in Persona von Wirtschaftsminister R. Christoffers so vehement einsetzt? Nach der Wahl ist eben nicht vor der Wahl. Genau vor der Wahl stand in den Gebieten um Neutrebbin und Beeskow auf den Wahlplakaten „Konsequent gegen CO2-Endlager“. Ein Versprechen, welches ganz schnell vergessen wurde. Das wissen wir nun bereits.
    Immer wieder wird den CCS-Gegner auf genau diese Frage geantwortet, dass der Koalitionsvertrag dies so bestimme.
    Und solange Herr Christoffers durchs Land fährt, um für die auch von ihm hochgelobte CCS-Technologie zu werben, werden die Vertreter der Landesregierung – eben speziell DIE LINKE – immer wieder auf Proteste stoßen. Denn wie war es nochmal: „CCS nicht gegen den Willen der Bürger!“ Und das zeigen die Gegner der CCS-Technologie. Das sollten die Vertreter schon dulden lernen.

  4. Pingback: Kein Co2-Endlager in Ahrensfelde/Lindenberg & Anderswo: Ein Online-Pressespiegel – Von Stefan Stahlbaum

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