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Was passiert eigentlich mit den Fotos auf Bilderdatenbanken? – Ein Streifzug in eigener Sache

Wenn ich fotografiere oder eher „knipse“ (diese Formulierung scheint mir ehrlicher) mache ich das in der Regel für den Eigenbedarf. Die meisten Bilder kommen ins „Privatarchiv“, einige landen auch auf dem Barnim-Blog. Gelegentlich, aber eher selten, lade ich auch mal einen Schnappschuss bei Bilderdatenbanken wie pixelio hoch. Heute habe ich nach langer Zeit mal wieder nachgeschaut, was denn so aus meinen Ablichtungen geworden ist.Das kann manchmal sehr unterhaltsam sein.

Schwiegermutters alter Leuchter hat es in einen Artikel von Wallstreet-online geschafft. „Deckenlampen-Mehr als nur ein Mittel zur Dekoration“ behandelt die Bedeutung idealer Beleuchtung für das heimische Wohnumfeld.

Die mediale Verdrängung der Aids-Problematik durch den Klimawandel und seine Folgen haben die Leuten von pressetext.de erst vor ein paar Wochen thematisiert. Mit dabei ist ein schon leicht verblasster Schriftzug, den ich vor einem guten Jahr mal an einer Friedhofsmauer gefunden habe. Besagtes Motiv illustrierte wenig später u.a. noch einen Beitrag auf freak-online.at. Titel hier: „Tabuthema Aids? Zwischen Entsetzen und Gleichgültigkeit“.

Danas Fabel(ier) und Märchenblog bietet jede Menge schöner Geschichten aus aller Welt.
„Die Zwerge am Schakalsberg“ erzählt aus einer Zeit, als kleine Wichte bei Gilde an der Aller noch gänzlich ungestört von Menschen „ihr Wesen treiben konnten“. Warum es dafür einer Detailaufnahme meines Erbsenbeetes bedurfte klärt sich, wenn man die Story etwas genauer studiert.

Eine Reihe von Kinderfahrrädern die vor einer Weddinger Kita „gepark“ sind fesselten meinen Blick in diesem Sommer. Hannover.de hat dann gleich eine Übersicht zum Thema „Gender Mainstreaming“ drübergebastelt. Hier erfahrt ihr, “ (…) die die Strategie praktisch umgesetzt werden kann und was die Einwohnerinnen und Einwohner davon haben(…)“.

Als ich schließlich beim „Kojoten“ (Deutschlands seriösestes Nachrichtenmagazin) landete war ich für einen kurzen Moment versucht, die zugewiesenen Bearbeitungsrechte zu überprüfen. Hat aber wohl alles seine Ordnung und die aufrüttelnde „Reportage“ über Friseurmeisterin Klaudia, die ihren Salon nach harten inneren Kämpfen und endlosen Diskussionen in „Kamm Hair !“ umbenannte, ist echt gaaaanz süß.

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Veröffentlicht von

Stefan ist von Beruf Sozialarbeiter und arbeitet mit chronisch kranken Menschen. Der 2-fache Familienvater ist Autor verschiedener Websites und gelegentlich auch noch als Sänger aktiv. Als leidenschaftlicher Naturschützer wurde er unlängst in die Panketaler Gemeindevertretung gewählt. Weitere politische Schwerpunkte sind die Ortsentwicklung, sowie soziale Themen.

2 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Ich sehe diese Bilddatenbanken sehr gemischt.

    Vielen Hobyfotografen stellen ihre Bilder in diversen Online-Communities und Bilddatenbanken wie pixelio und Co zur Verfügung. Sie freuen sich, wenn eines ihrer Bilder an anderer Stelle Verwendung findet. Da die digitale Fotografie „fast nichts“ kostet und es ja nur ein Hobby ist werden die Bilder gern auch kostenlos zu Verfügung gestellt. Man freut sich dann wenn der eigene Name unter dem Bild in der Veröffentlichung steht und gibt sich damit zufrieden.

    Der Nachteil dabei ist nur, dass durch die Verfügbarkeit von gigantischen Mengen an freien Bildmaterial, die Preise für Bildmaterial in den letzten Jahren in den Keller gegangen sind – viele Redaktionen und Agenturen sind nicht mehr bereit vernünftige Preise zu zahlen. Mit der Folge, dass es für professionelle Fotografen zunehmend schwerer ist am Markt zu bestehen. (Den Bereich der Autragsfotografie wie Portrait und Hochzeit mal ausgeklammert.)
    Wenn man sich mal überlegt was man monatlich einnehmen muss um die Abschreibung der Ausrüstung, Miete, Auto, Krankenversicherung, Lebensunterhalt etc. zu finanzieren, frage ich mich oft, wie so mancher Fotograf noch überleben kann.

    Deshalb sollte man sich gut überlegen, ob man seine Bilder zu einem Spotpreis oder gar kostenlos abgibt, damit dann Agenturen und Redaktionen diese für kommerzielle Zwecke verwenden.
    Man überlege sich, was passiert wenn demnächst alle Produkte und Dienstleistungen auch von neuen Anbietern kostenlos zur Verfügung gestellt werden …

    Für mich heißt die Konsequenz, dass ich bei Bildanfragen angemessene Preise verlange. Wenn dann die Bilder nicht verwendet werden, kann mir das auch egal sein, da ich im Gegensatz zu einem Fotografen nicht mein Geld damit verdienen muss.

  2. Eine Vergütung für Hobbyfotografen wäre in etlichen Portalen auch nicht möglich.