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Happy Holiday: Chaos-Ferien mit Hubert Handke

Morgen geht für Hubert Handke und die Stadt Bernau ein Jahr zu Ende, dass von einer Vielzahl Pleiten und Pannen gekennzeichnet war. Das in diesem Zusammenhang gern ergänzte Wort Pech lasse ich bewusst weg, denn mit dem Wirken „höherer Mächte“ hat das Ganze wenig zu tun. Die Probleme sind deutlich „hausgemacht“ und in der Hussitenstadt kocht der Chef immer noch selbst. Dabei glaube ich noch nicht einmal, dass wir von einem „besonders schlechten Handke-Jahr“ sprechen können. Vielmehr scheinen zumindest einige Stadtverordnete dem Verwaltungsleiter zunehmden genauer auf die Finger zu schauen.

Nach verlustreichen Immobilengeschäften und eher behäbiger Entwicklung (was bin ich doch höflich) bei einigen baulichen Maßnahmen (um nur 2 Beispiele zu nennen) haben wir jetzt die „Ferienkrise“. Während die Bernauer u.a. mit den Unbillen der Witterung kämpfen befindet sich das Rathauspersonal seit dem 23. Dezember (fast) komplett im Urlaub.

Kann man das machen? Nein sagte z.B.  „Amtsbruder“ Udo Tiepelmann aus Wandlitz gegenüber der Märkischen Oderzeitung. In seiner Verwaltung arbeiteten die Fachbereiche zwar personell reduziert, generell lief der Service aber ganz normal weiter. Auch in Panketal wurde offensichtlich nicht mal ansatzweise über kollektive „Betriebsferien“ nachgedacht.
„Wir sind für Sie auch zwischen den Feiertagen und dann natürlich im neuen Jahr da“ steht auf der Gemeinde-Website geschrieben.

Die Stadt Eberswalde fuhr ebenfalls einen weitgehend geregelten Verwaltungsbetrieb. Hier waren allerdings die Außenstellen des Pass- und Meldewesen in Finow und im Brandenburgischen Viertel  geschlossen. Dokumente konnten aber dennoch im Rathaus abgeholt bzw. beantragt werden werden.

Privat vor Katastrophe“ gilt für Dienstleister nicht, kommentierte Sabine Raitin heute folgerichtig.

„Wer das nicht gelten lassen kann oder will, der muss damit rechnen dass er eines Tages wirklich nur noch Privatmann oder -frau ist.“

Im Fall Handke stünden der Bevölkerung im Normalfall allerdings noch „viele harte Winter“ bevor.
Nun ist es nicht so, dass die SVV keine Möglichkeiten hätte das Ende seiner Ära nicht ein wenig zu beschleunigen. Momentan sieht es aber noch nicht danach aus.

Es scheint, als hätten sich Viele zu gut mit dem „Kurs des Käpt`ns arrangiert. Frei nach einem altbekannten Persil-Slogan: „Hubert Handke – Da weiss man was man hat! – Guten Abend.“

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