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Der Materialeinkauf scheint vorerst gesichert und das Insolvenzverfahren kann zum Jahresende vermutlich aufgehoben werden. Nachdem Brandenburgs Finanzminister Helmuth Markov heute offensichtlich einer Landesbürgschaft für das Walzwerk Finow zugestimmt  hat (berichtet jedenfalls die Märkische Oderzeitung) sollte der Kampf um die verbliebenen 142  Arbeitsplätze zumindest “in die nächste Runde gehen”.

Ob es gelingt bleibt abzuwarten. Dann stellt sich auch  die Frage, ob Patrick von Hertzberg, noch immer geschäftsführender Gesellschafter der GmbH, aus den “ewigen Krisen” produktiv gelernt hat.
Abgesehen von der rein finanziellen Ebene wird er für die “Mission Rettung” vor allem hochmotivierte  Mitarbeiter brauchen.

Vielleicht sollte ihm mal jemand sagen, dass es nicht primär darum geht den eigenen Posten abzusichern. Ob er das wirklich begriffen hat scheint, nicht nur angesichts des eigentlich skandalösen Umgangs mit den im August 2010 Entlassenen, ziemlich unklar.

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2 Kommentare zu “Walzwerk Finow GmbH erhält Landesbürgschaft in Höhe von sieben Millionen Euro”
  1. Carsten Zinn sagt:

    Das dürfte der letzte Versuch aber auch Chance sein das traditionsreiche Finower Unternehmen in ein sicheres und marktorientiertes Fahrwasser zu führen. Oder drastischer formuliert: Das Finower Walzwerk ist erneut dem “Tod von der Schippe” gesprungen.
    Ich hoffe das Firmenmogul Patrik von Hertzberg dies endlich begreift.
    Nur mit einer hochmotivierten Belegschaft wo Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer entsprechend tariflich vergütetet werden und betriebliche Mitbestimmung kein Fremdwort ist(nicht weichgespült und ohne Speichelleckertum gegenüber der Geschäftsführung), die dringend notwendigen Investitionen zeitnah getätigt werden wird man eine langfrisige Perspektive haben um sich auf den hart umkämpften Markt der Stahlbranche mit Qualitätsprodukten zu behaupten. Die langjährigen Walwerkerinnen und Walzwerker aber der hoffnungsvolle Facharbeiterinnen- und Facharbeiternachwuchs der Region haben es verdient endlich über eine berufliche und damit auch über eine familiäre Zukunft verfügen zu können.
    Ansonsten ist das legendäre Finower Walzwerk dem knallharten und für die Region verherrenden “marktwirtschaftlichen Tod” geweiht ohne Wenn und Aber.

  2. [...] auf Forderungen, Angestellte auf Lohn, es gab (zum Teil ziemlich rüde) Entlassungen und Landesbürgschaften. Inzwischen ist man aber offensichtlich bei “Nichts geht mehr” angelangt. Woran es [...]

  3.  
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