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Stuhltanz spezial: Berliner S-Bahn schafft Sitze ab


Wer kennt das nicht? Stuhltanz, ein geselliges Spiel, von Spezialisten  auch als „Reise nach Jerusalem und/oder Rom“ tituliert. Der Spielleiter stellt Sitzgelegenheiten auf (immer mindestens eine zu wenig) lässt Musik aus der Box und wer innerhalb der wilkürlichen Soundpause nicht rechtzeitig reagiert (und die freie Fläche erwischt) scheidet aus. Die Berliner S-Bahn scheint die meuternden Fahrgäste inzwischen auch mit entsprechenden Spielchen besänftigen zu wollen.

Motto: Wenn die Züge eh überfüllt sind bau`n wir einfach allmählich die Bänke aus, unterlegen das Ganze mit dem Gemaule der Kundschaft und warten mal ab, wer als Erster zu Boden geht.

Gesehen: Heute auf der Fahrt von Röntgental nach Bernau (S2)

Foto: Doris Stahlbaum

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Veröffentlicht von

Stefan ist von Beruf Sozialarbeiter und arbeitet mit chronisch kranken Menschen. Der 2-fache Familienvater ist Autor verschiedener Websites und gelegentlich auch noch als Sänger aktiv. Als leidenschaftlicher Naturschützer wurde er unlängst in die Panketaler Gemeindevertretung gewählt. Weitere politische Schwerpunkte sind die Ortsentwicklung, sowie soziale Themen.

3 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Witziger Artikel, Stefan. Der Sitz wurde ausgebaut, weil bestimmt jemand darauf den Sitz gek…. oder gesch….. hat.

    Nichtsdestotrotz sollte sich die S-Bahn Berlin, Tochter der DB, zukünftig warm anziehen, wenn sie ihren Kundenservice nicht baldigst verbessert. Die Fahrgäste haben so langsam die Schnauze voll von Verspätungen, langen Taktzeiten und dem Entlangschnecken auf den Gleisen.
    Hinzu kommt die Unsicherheit über die marode Technik. Muss denn erst ein S-Bahn-Unglück passieren, bis die DB handelt?

  2. Moin Andreas!

    Ich glaube nicht, dass der Sitz ausgebaut wurde. Sieh Dir mal die vordere Leiste der Sitzfläche an: völlig verbogen! Ich denke eher, dass da jemand sein Mütchen am Sitz kühlen musste….
    Als noch kein Schnee lag konnte man so einen Sitz zwischen den Bahnhöfen Strokower Str. und Frankfurter Allee auf dem Schotter liegen sehen (über Monate hinweg)

    Trotzdem war ich äußerst überrascht so einen Werkstattwagen im normalen Betrieb auf der Strecke zu sehen. So sieht der Service aus den die S-Bahn derzeit bietet. Die können von Glück reden, dass zwischen den Jahren nicht soviel los ist auf der Strecke, im normalen Berufsvekehr wäre DAS richtig gefährlich…

  3. Gestern erschien ein Artikel in der MOZ unter dem Titel „Pendler müssen sich auf bittere Jahre einstellen“ ).
    Verkehrsminister Jörg Vogelsänger sagte darin: “Wegen der S-Bahn-Ausfälle werde Brandenburg im Januar nur 50 Prozent der vereinbarten Summe für die Leistungen zahlen.“
    Folgerichtig wäre es aber zudem, wenn die Fahrgäste, insbesondere die tagtäglichen Berufspendler, erheblich weniger zahlen müssten. Das wäre das Mindeste an Entschädigung. Und dies, so lange keine Normalisierung im S-Bahn-Verkehr erfolgt ist! Richtigerweise müssten von der Berliner S-Bahn sogar die Ausfälle an Arbeitszeit gezahlt würden. Bislang, und das nun schon seit zwei Jahren, halten die Berufspendler allein dafür her. Damit muss nun Schluss sein.
    Ich hoffe, dass es diesbezüglich zu einem breiten Protest in der Bevölkerung kommt. Nur auf diese Weise habe ich die Hoffnung, dass die Landespolitik genügend Druck entwickelt, eine sehr zeitnahe Problemlösung herbeizuführen.