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Weihnachts-Interviews Teil 18 – Heute: Heiko Wache (Senftenberg)

Wenn man viel Zeit vor Rechnern und Tastaturen verbringt kommt manchmal die Bewegung zu kurz. Da passte es ganz gut, dass Heiko Wache in diesem Jahr den „Blogger-Marathon“ aus der Taufe hob und uns auf diesem Weg das Wesen des sportlichen Wettstreits auf spielerische Art und Weise näherbrachte. Ob sich der Mediendesigner und Ultraläufer den ganzen Stress nochmal antun wird habe ich ja stark bezweifelt. Offensichtlich wird es DAS aber auch in 2011 geben. Wir vom Barnim-Blog haben die Premiere immerhin als 4.Platzierter (von anfänglich 97 Startern) beendet. Schauen wir jetzt mal, was Heiko zum Weihnachtsfest so alles eingefallen ist.

Ist Weihnachten für Sie ein christliches Fest, eine Familienfeier, ein Segen für den Handel, irgendwas dazwischen oder noch ganz was Anderes?
Heiko Wache:

Weihnachten ist ein Segen für den Handel, auch wenn dieser jedes Jahr aufs neue meckert und über die schlechten Verkaufszahlen schimpft. Aber letztendlich liegt es an jedem selber was er aus dem Weihnachtsfest macht, wir haben es selber in der Hand. Wir schwimmen im Strom des Konsums oder wir gehen ruhige und besinnliche Wege mit den Menschen die wir gern um uns haben.

Ihr Festtagsmenü am Heiligen Abend?
Heiko Wache:

Bestimmt wieder ganz traditonell Kartoffelsalat mit vegetarischen Bratwürsten oder Bratlingen, dazu eventuell eine schöne Soljanka und dies alles ohne ein Tierleben geopfert zu haben, ist doch ein schönes Gefühl.

Was ist ihr größter, immaterieller Weihnachtswunsch?
Heiko Wache:

Eine Gesunde und glückliche Familie und eine Welt die nicht nur auf sich fixiert ist, aber zweitens wird wohl ein ewiger Wunsch bleiben.

Könnte Sie einen Prominenten zu ihrem persönlichen Weihnachtsmann
erklären – Wer würde das sein und warum?
Heiko Wache:

Da habe ich kein Bedarf…

Welcher Ort im Barnim ist, grade zur Weihnachtszeit, ihrer Meinung nach besonders zauberhaft?
Heiko Wache:

Barnim kann ich nicht sagen, aber in der Lausitz ist es Senftenberg da es meine Heimat ist und landschaftlich vieles zu bieten hat um einen Menschen glücklich zu machen.

Was ist für Sie DAS Weihnachtslied schlechthin?
Heiko Wache:

Für mich gibt es kein Weihnachtslied schlechthin, denn ehrlich gesagt nerven sie alle.

Haben Wende und/oder Wiedervereinigung die Kultur des Weihnachtsfestes verändert?
Heiko Wache:

Natürlich gibt es Veränderungen, damals hat man sich über 6 Apfelsinen unter dem Weihnachtsbaum gefreut. Dafür hatte Muttern Wochen vorher mehrere Stunden vor der Kaufhalle angestanden in der Hoffnung noch welche zu erwischen und Vater hat sich aus dem Delikat mal 2 Flaschen Radeberger für teures Geld gegönnt. Heutzutage muss es eine X-Box sein, über die kleinen Dinge kann sich kaum noch jemand freuen. Die Menschen waren damals dankbarer für kleinere Dinge und wußten diese auch zu schätzen, aber den Menschen blieb ja auch nichts anderes übrig, denn wir waren alle in unseren Mitteln beschränkt. Also bewußt gewählt war diese Bescheidenheit mit Sicherheit nicht, was man ja nach der Wende auch erlebt hat.

An welches Weihnachtsgeschenk aus Ihrer Kindheit erinnern sie sich noch heute?
Heiko Wache:

Mag banal klingen, aber das schönste Weihnachtsgeschenk war ein Lexikon der Olympischen Spiele, das habe ich 1984 geschenkt bekommen und das ganze Buch konnte ich irgendwann auswendig. Jeder Olympiasieger war mir bekannt, egal welches Jahr und welche Sportart.

Wir danken Heiko Wache für Text und Bild!

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Veröffentlicht von

Stefan ist von Beruf Sozialarbeiter und arbeitet mit chronisch kranken Menschen. Der 2-fache Familienvater ist Autor verschiedener Websites und gelegentlich auch noch als Sänger aktiv. Als leidenschaftlicher Naturschützer wurde er unlängst in die Panketaler Gemeindevertretung gewählt. Weitere politische Schwerpunkte sind die Ortsentwicklung, sowie soziale Themen.

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