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Weihnachts-Interviews Teil 15 – Heute: Carola Wolschke (Panketal)

Wenn man es zusammenrechnen wollte liegt der Anteil derer, die sich im „politischen Panketal“ besonders für ökologische Belange und eine behutsame Ortsentwicklung einsetzen bei fast 20 %. Carola Wolschke ist Gründnungsmitglied und Vorsitzende der Wählergruppe „Bündnis Panketal“ (erhielt , wie die Grünen, bei der letzten Kommunalwahl knapp 10% der Stimmen). Seit 2003 ist die Ingenieurin in der Gemeindvertretung aktiv und zudem Miglied im „Verein Robert-Koch-Park e.V.“. Hier ihre Aussagen zum Weihnachtsfest:

Ist Weihnachten für Sie ein christliches Fest, eine Familienfeier, ein Segen für den Handel, irgendwas dazwischen oder noch ganz was Anderes?
Carola Wolschke:

Für mich ist das Weihnachtsfest eine Familienfeier, zu der sich alle in gemütlicher Runde bei Kaffee und Kuchen und abends bei unserem inzwischen traditionellen kleinen Lagerfeuer zusammenfinden. Dem Weihnachtsstress versuche ich aus dem Wege zu gehen und meide den ganzen Rummel in den Geschäften.

Wie wird ihr Weihnachtsbaum aussehen und woher holen sie ihn?
Carola Wolschke:

Ich hole den Baum aus meinem Garten, da stehen noch immer so viele kleinere Tannen, die da einfach nicht hingehören. Der Baum passt dann auch nicht mehr ins Zimmer und so wird er mit Lichtern vor das Fenster gestellt.

Ihr Festtagsmenü am Heiligen Abend?
Carola Wolschke:

Ein Festtagsmenü gibt es bei uns nicht. Wie schon gesagt, machen wir ein Lagerfeuer und dazu gibt es dann Gulaschsuppe, Würstchen und Glühwein. Das ist sehr stimmungsvoll, besonders wenn Schnee liegt.

Was ist ihr größter, immaterieller Weihnachtswunsch?
Carola Wolschke:

Dass die Politik im Hinblick auf Umwelt- und Artenschutz nicht auf halber Strecke stehenbleibt, sondern endlich begreift, dass es wirklich schon fünf vor zwölf ist.

Werden Sie in die Kirche gehen?
Carola Wolschke:

Zu Konzerten gehe ich auch mal gern in die Kirche, Heilig Abend oder zu den Feiertagen aber nicht, da ich keinen Bezug zur christlichen Glaubenslehre habe.

Könnte Sie einen Prominenten zu ihrem persönlichen Weihnachtsmann erklären – Wer würde das sein und warum?
Carola Wolschke:

Wikipedia schreibt: „Der Weihnachtsmann ist eine Symbolfigur weihnachtlichen Schenkens….“  und da fällt mir Frank Zander ein, der alljährlich für die Obdachlosen in Berlin ein Weihnachtsessen spendet. Stellvertretend für ihn stehen viele Menschen, die selbstlos anderen Menschen helfen, das sind die wahren Weihnachtsmänner und -frauen.

Welcher Ort im Barnim ist, grade zur Weihnachtszeit, ihrer Meinung nach besonders zauberhaft?
Carola Wolschke:

Besonders wenn es geschneit hat, sind wohl viele Orte im Barnim zauberhaft schön.

Was ist für Sie DAS Weihnachtslied schlechthin?
Carola Wolschke:

„Leise rieselt der Schnee“, dieses Lied fand ich schon als Kind sehr schön.

Haben Wende und/oder Wiedervereinigung die Kultur des Weihnachtsfestes verändert?
Carola Wolschke:

Für mich persönlich hat sich wenig verändert, so wie in meinem Elternhaus zu meiner Kindheit Weihnachten gefeiert wurde, haben wir auch mit unseren Kindern Weihnachten gefeiert.
Generell denke ich jedoch, dass das Weihnachtsfest immer mehr zum Konsumfest verkommt, mit Besinnlichkeit hat das leider nur noch wenig zu tun. Ich habe mit den Kindern zum Advent sehr viel gebastelt und Plätzchen gebacken. Heute habe ich manchmal den Eindruck, dass die weihnachtlichen Events der Familien in den Kaufhäusern stattfinden.

An welches Weihnachtsgeschenk aus Ihrer Kindheit erinnern sie sich noch heute?
Carola Wolschke:

Ich habe mit sechs Jahren ein Klappfahrrad bekommen. Dieses stand bei unseren Nachbarn auf dem Balkon. Heilig Abend waren der Nachbarsjunge und ich noch mal draußen spielen und da hat er sich verplappert. Die Enttäuschung bei meinen Eltern über die verpatzte Überraschung war natürlich groß. Es war aber trotzdem ein riesiges Geschenk für mich.

Wir danken Carola Wolschke für ihre Antworten!

Morgen im Weihnachts- Interview: Mario Ruprecht (Strausberg)

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