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Weihnachts-Interviews Teil 14 – Heute: Mathias Wiegand (Bernau)

Wenn ich mich mit CDU-Vertretern überThemen wie Energiepolitik, Klima- und Umweltschutz unterhalte ist die Trefferquote der inhaltlichen Übereinstimmungen i.d.R. nicht so wahnsinnig hoch. Bei Mathias Wiegand war das schon immer ein ganzes Stück anders. Der ehemalige Fraktionsvorsitzende der Werneuchener Stadtverordnetenversammlung denkt gerne über den „Tellerrand hinaus“. Inzwischen lebt Wiegand, der auf dem dem Barnim-Blog Gastbeiträge und viele streitbare Kommentare veröffentlichte, in Bernau.

Ist Weihnachten für Sie ein christliches Fest, eine Familienfeier, ein Segen für den Handel, irgendwas dazwischen oder noch ganz was Anderes?
Mathias Wiegand:

Weihnachten ist für mich ein christliches Fest. Es ist das Fest der Geburt Jesu Christi. Es in Gemeinschaft zu feiern, sowohl in der Kirchengemeinde als auch in der Familie, ist mir sehr wichtig. Zum Weihnachtsfest gehört aber auch schon die Adventszeit. Die Vorbereitung auf die Ankunft.

Wie wird ihr Weihnachtsbaum aussehen und woher holen sie ihn?
Mathias Wiegand:

Ich werde keinen Weihnachtsbaum haben. Ein Adventgesteck mit 4 Kerzen erscheint mir angemessen.

Ihr Festtagsmenü am Heiligen Abend?
Mathias Wiegand:

Am heiligen Abend wird es, wie bereits seit Jahrzehnten in der Familie üblich, Kartoffelsalat mit Bockwurst und als Nachtisch Obstsalat geben.

Was ist ihr größter, immaterieller Weihnachtswunsch?
Mathias Wiegand:

Das meine Kinder glücklich werden können.

Werden Sie in die Kirche gehen?
Mathias Wiegand:

Ja, den Gottesdienst in der St. Marien Kirche Bernau werde ich auf jeden Fall besuchen.

Könnte Sie einen Prominenten zu ihrem persönlichen Weihnachtsmann erklären – Wer würde das sein und warum?
Mathias Wiegand:

Ich halte nichts von der Geschichte vom Weihnachtsmann mit rotem Mantel und weißem Bart. Jedoch, jemanden zu beschenken ist mir an Weihnachten schon wichtig. Eine kleine Freude machen, Gaben teilen.

Welcher Ort im Barnim ist , grade zur Weihnachtszeit, ihrer Meinung nach besonders zauberhaft?
Mathias Wiegand:

Wenn Schnee liegt, fahre ich gern in die Wälder der Schorfheide.

Was ist für Sie DAS Weihnachtslied schlechthin?
Mathias Wiegand:

Stille Nacht, heilige Nacht.

Haben Wende und/oder Wiedervereinigung die Kultur des Weihnachtsfestes verändert?
Mathias Wiegand:

Erst einmal hat das politische System in der DDR das Weihnachtsfest verändert. Begriffe wie „Jahresendfigur“ klingen da an. Die politisch Verantwortlichen in der DDR wollten, und haben es bei vielen Menschen wohl auch geschafft, den christlichen Hintergrund des Weihnachtsfestes verdrängen. Heute hat jederman die Freiheit, das Weihnachtsfest so zu feiern, wie er es möchte.

Wir danken Mathias Wiegand für Text und Foto!

Morgen im Weihnachts-Interview: Carola Wolschke (Panketal)

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2 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Hallo Herr Wiegand

    „Erst einmal hat das politische System in der DDR das Weihnachtsfest verändert. Begriffe wie “Jahresendfigur” klingen da an.“

    Da kann ich nur sagen: Selber schuld! Aus meinem Bekanntenkreis hat niemand „Jahresendfigur“ gesagt. Wenn Sie dies zu Ihrem Weihnachtsfest so aufgenommen haben, ist das Ihr Problem und nicht das der damaligen Politik.

    Gegenbeispiel: Ich sage auch heute noch „Fön“ statt „Haartrockner“, lasse mir da auch von der Wirtschaft oder dem auf der Verpackung nichts vormachen.

  2. Hallo Herr Wiegand,

    ich wünsche Ihnen ein frohes Weihnachtsfest, daß Ihre Kinder glücklich werden können und die Freiheit, daß Sie das Fest so feiern können, wie Sie es möchten.
    Leider muß ich Ihnen aber dahingehend widersprechen, daß heute JEDER die Freiheit dazu hat. Und leider konnten Sie es auch bei dieser Gelegenheit nicht lassen, irgendetwas negatives über ein Land zu vermelden, indem sich keiner zu Weihnachten in der Suppenküche anstellen musste, wie es heute vielfach in einem der reichsten Länder dieser Erde geschieht, obwohl danach gar nicht gefragt war.
    Um wirklich über den Tellerrand hinaus zu denken, wie Herr Stahlbaum schreibt, wäre es wünschenswert, daß Ihnen Ihre christliche Nächstenliebe ähnliche Erleuchtung beschert, wie z.B. Herrn Pfarrer Friedrich Schorlemmer.