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Weihnachts-Interviews Teil 13 – Heute: Cornelia Behm (Kleinmachnow)

Die Bundestagsabgeordnete Cornelia Behm gehört schon seit langem zu den Menschen, mit deren inhaltlicher Arbeitg uns viel verbindet . So setzte sich die Kleinmachnowerin mehrfach für den Erhalt der „Rüdnitz-Allee“ ein und ist ohnehin als außerordentlich kosenquente Naturschützerin bekannt. In ihrer Fraktion ist sie Expertin für Agrar- und Waldpolitik, sowie regionale Wirtschaft. Weihnachten bei Behms gestaltet sich übrigens wie folgt:

Ist Weihnachten für Sie ein christliches Fest, eine Familienfeier, ein Segen für den Handel, irgendwas dazwischen oder noch ganz was Anderes?
Corneila Behm:

Weihnachten ist ein christliches Fest, dass wir in unserer Familie zum Anlass nehmen, uns zusammenzusetzen, gemeinsam zu essen, spielen und einander zu beschenken. Mittlerweile sind jetzt vier Generationen am Tisch.

Wie wird ihr Weihnachtsbaum aussehen und woher holen sie ihn?
Cornelia Behm:

Den Weihnachtsbaum gibt‘ immer nur, weil unsere Kinder das so wollen. Woher wir ihn holen, überlegen wir immer erst in der allerletzten Minute. Mal bekamen wir einen von Bekannten, die zwei gekauft hatten und sich dann für den schöneren entschieden. Das war Glück, denn bei unserem Gärtner waren die Weihnachtsbäume ausverkauft. Mal hatten die Nachbarn ihren riesigen Wacholder gestutzt und wollten die Krone loswerden. Auch eine Fichte aus dem Garten musste schon mal dran glauben. Geschmückt wird er mit Strohsternen, Glaskugeln, bunten Figürchen und honigfarbenen oder roten Kerzen.

Ihr Festtagsmenü am Heiligen Abend?
Cornelia Behm:

Es besteht aus Rossol, einem Salat nach dem baltischen Rezept aus dem Hause meiner Schwiegereltern, Sülze, Würstchen, Räucherlachs.

Was ist ihr größter, immaterieller Weihnachtswunsch?
Cornelia Behm:

Dass der Geist des Friedens über die Menschen kommt, sie die Sinnlosigkeit von Kriegen erkennen und die gewalttätigen Auseinandersetzungen beenden.

Werden Sie in die Kirche gehen?
Cornelia Behm:

Wir werden in die Kirche gehen, aber vielleicht erst am ersten Feiertag, weil unsere Kirche am Heiligabend aus allen Nähten platzt.

Könnte Sie einen Prominenten zu ihrem persönlichen Weihnachtsmann erklären – Wer würde das sein und warum?
Cornelia Behm:

Prominente, die als Weihnachtsmann gute Gaben verteilen, die gibt es ja, wenn auch nicht genug. Aber ich brauche keinen von ihnen, sondern würde ihn zu Armen und Einsamen weisen.

Was ist für Sie DAS Weihnachtslied schlechthin?
Cornelia Behm:

Oh Du fröhliche, oh Du seelige …

Haben Wende und/oder Wiedervereinigung die Kultur des Weihnachtsfestes verändert?
Cornelia Behm:

Nein

An welches Weihnachtsgeschenk aus Ihrer Kindheit erinnern sie sich noch heute?
Cornelia Behm:

Einmal hatten mein Vater und meine großen Brüder die beiden Zimmer meiner Puppenstube elektrifiziert. Es gab sogar Nachttischlampen, die zwar nicht leuchteten, dafür aber die Deckenlampen. Und ein andermal hatten sie mir ein Fahrrad zusammengebaut. Es war blau gestrichen und der Sattel an einer gekröpften Stange angebracht, weil ich sonst nicht hätte drauf sitzen können. Allerdings habe ich mir daran noch lange beim Aufsteigen den Rücken gestoßen.

Wir danken Cornelia Behm für Text und Foto!

Morgen im Weihnachts-Interview: Mathias Wiegand (Bernau)

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