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Weihnachts-Interviews Teil 11 – Heute: Olaf Schulz

Manchen Menschen könnte man fast „magische Kräfte“ unterstellen. Der Umweltfotograf, Autor und Naturschützer Olaf Schulz fällt aus meiner Sicht in diese Kategorie. Was er mit seiner  Kamera anstellt begeistert mich immer wieder. Vor 3 Jahren verewigte der tiefgläubige Christ „Die schönsten Alleen in Deutschland“. Kürzlich erschien sein neues Buch „Wölfe – Ein Mythos kehrt zurück“. 2 Jahre hat Olaf daran gearbeitet. Wer ihn nur einmal live erlebt hat weiss, dass er Alles gegeben hat. Seine Gedanken zum Weihnachtsfest seht ihr jetzt.

Ist Weihnachten für Sie ein christliches Fest, eine Familienfeier, ein Segen für den Handel, irgendwas dazwischen oder noch ganz was Anderes?
Olaf Schulz:

Es ist das größte christliche Fest des Jahres, wo man sich mal erholen kann, von dem zutiefst unchristlichen Geist dieser Zeit…

Wie wird ihr Weihnachtsbaum aussehen und woher holen sie ihn?
Olaf Schulz:

Ich bin Baumschützer und brauche keinen Baum. Es ist schon schlimm genug, das vor kurzem am Deich der Schwarzen Elster bei Plessa (Elbe-Elster) durch hochamtlichen Befehl sinnlos viele alte Bäume gefällt wurden, wegen der irrwitzigen, vermeintlichen Gefahr, dass herunterfallende leichte (!!!) Äste den Deich beschädigen könnten. Aber selbst die tonnenschweren (!!!) Stämme, die jetzt auf dem Deich liegen, konnten den Deich nicht mal beschädigen. Dieser Irsinn ist bei uns im Elbe-Elster-Kreis noch keinem aufgefallen…

Ihr Festtagsmenü am Heiligen Abend?
Olaf Schulz:

…Hauptsache was vegetarisches…

Was ist ihr größter, immaterieller Weihnachtswunsch?
Olaf Schulz:

Das der liebe Gott bald  die Herrlichkeit – den verheißenen „neuen Himmel“ und die „neue Erde“  – erschaffen möge (und dann auf ewig bei im sind), weil der Mensch in seinem blinden Wahn und seiner unendlichen Gier und Dummheit es nicht verstanden hat, den „alten Himmel“ und die „alte Erde“ zu erhalten…

Werden Sie in die Kirche gehen?
Olaf Schulz:

Selbstverständlich!!!

Könnte Sie einen Prominenten zu ihrem persönlichen Weihnachtsmann erklären – Wer würde das sein und warum?
Olaf Schulz:

Trotz der „Masse“ an Leuten, die sich in Dt. z.- Zt. für „prominent“ halten, fällt mir dennoch kein einziger ein…

Welcher Ort im Barnim ist , grade zur Weihnachtszeit, ihrer Meinung nach besonders zauberhaft?
Olaf Schulz:

Natürlich die Beidersdorfer Lindenallee!!! (s. Bildband „Die schönsten Alleen in Deutschland“, S. 74/75, Bild- und Textautor Olaf Schulz J)

Was ist für Sie DAS Weihnachtslied schlechthin?
Olaf Schulz:

„Also hat Gott die Welt geliebt“
Dem Bibeltext entnommen:“Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.“
(Johannes 3,16)

Haben Wende und/oder Wiedervereinigung die Kultur des Weihnachtsfestes verändert?
Olaf Schulz:

Na logisch! Die wochenlange panische Rennerei nach irgendwelchen Weihnachtsgeschenken. Das Weihnachts-Fest ist verkommen von einem „Fest für die Seele“ zu einem, „Fest für den Kommerz“

An welches Weihnachtsgeschenk aus Ihrer Kindheit erinnern sie sich noch heute?
Olaf Schulz:

An einen Bagger aus Holz –  zu einer seligen Zeit, wo es noch ungiftiges Holzspielzeug gab.

Wir danken Olaf Schulz für Foto und Text!

Morgen im Weihnachts-Interview: Karl-Heinz Wendorff (Breydin)

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