Unsere regionalen Humppa-Götter dichten wie immer am Puls der Zeit und mitunter absolut visionär. Die Notfahrplan-Humppa der “Pankepiraten” konnten z.B. die Besucher des 5. Panketaler Baumfestes schom im Sommer geniessen. Wir sind uns wahrscheinlich einig, dass dieses Thema nichts an Aktualität verloren hat.
Mitunter verfolgt mich unser Landkreis bis über die Berliner Stadtgrenze hinaus. Aber hey, wer so etwas Einzigartiges wie den Eberswalder Zoo zu bewerben hat kann und soll das auch ruhig tun. Dem Anblick des S-Bahnhofes Gesundbrunnen können schöne Augen nun wirklich nicht schaden.
Der extravaganteste Tänzer von ganz Amstelveen ist tot. Roberto Alfonso Farrell, auf der Bühne kurz Bobby genannt, verstarb heute im Alter von 61 Jahren in einem St. Petersburger Hotelzimmer. Was “die Beine von Money M.” aus dem Leben warf ist derzeit noch nicht geklärt.
Morgen geht für Hubert Handke und die Stadt Bernau ein Jahr zu Ende, dass von einer Vielzahl Pleiten und Pannen gekennzeichnet war. Das in diesem Zusammenhang gern ergänzte Wort Pech lasse ich bewusst weg, denn mit dem Wirken “höherer Mächte” hat das Ganze wenig zu tun. Die Probleme sind deutlich “hausgemacht” und in der Hussitenstadt kocht der Chef immer noch selbst. Dabei glaube ich noch nicht einmal, dass wir von einem “besonders schlechten Handke-Jahr” sprechen können. Vielmehr scheinen zumindest einige Stadtverordnete dem Verwaltungsleiter zunehmden genauer auf die Finger zu schauen.
Nach verlustreichen Immobilengeschäften und eher behäbiger Entwicklung (was bin ich doch höflich) bei einigen baulichen Maßnahmen (um nur 2 Beispiele zu nennen) haben wir jetzt die “Ferienkrise”. Während die Bernauer u.a. mit den Unbillen der Witterung kämpfen befindet sich das Rathauspersonal seit dem 23. Dezember (fast) komplett im Urlaub. Lesen Sie weiter »
“Wenn Einer eine Reise tut, so kann er was erzählen”.
Der gute,alte Matthias Claudius wird leider nie erfahren wie aktuell seine simple Botschaft dieser Tage ist, denn die Erlebnispädagogen der Berliner S-Bahn fahren täglich neue Angebote auf um uns, ihre über alles geliebten Fahrgäste, gut zu unterhalten. Überlebenstraining auf unwirtlichen Bahnsteigen (mit zusätzlicher Rutschgarantie um den Thrill zu steigern), Zeit für Demut und Buße und dann auch noch das ungewohnte Geschenk, die sonst so unnahbaren Mitfahrern so RICHTIG auf Tuchfühlung zu haben (gewöhnungsbedürftig, wenn es der Nachbar beim vorherigen Döner-Verzehr mit der Knoblauch-Soße übertrieben hat). Das kann man nicht mehr nur als Annäherung bezeichnen – Hier werden Exzesse der Mitmenschlichkeit (wenn auch erzwungen) gefeiert.
Neuerdings sind auch aufpreisfreie Rundfahrten im Programm. Da die meisten Züge in Richtung Stadt ohnehin irgendwo verloren gehen empfehlen die irgendwie fatalistisch klingenden Lautsprecherstimmen inzwischen gleich die Gegenrichtung einzuschlagen. Irgendwann, so die aufmunternde Erläuterung, müsste das Gefährt doch schließlich zurück. Lesen Sie weiter »
Die Landesbürgschaft für das angeschlagene Walzwerk Finow ist bislang überwiegend positiv bewertet worden. Vize-Landrat Carsten Bockhardt äußerte sich gegenüber der Märkischen Oderzeitung optimistisch, dankte der Landesregierung, der Barnimer Sparkasse und anderen Beteiligten. Die Entscheidung sei ein Signal, “dass Potsdam hinter dem Wachstumskern Eberswalde steht und Vertrauen in die Unternehmensführung und die Belegschaft des Walzwerkes hat“.
In diesem Punkt hat sich scheinbar seit Jahren nichts geändert. Unsere regionalen “Wirtschaftsexperten” lieben Patrick von Hertzberg. Verdient er diese “Engelsgeduld? Von außen betrachtet bleiben erhebliche Zweifel. Unter seiner Führung stolperte das Werk in den letzten Jahren von Abgrund zu Abgrund, potentielle Kunden wurden, berichtete jedenfalls die Presse, wieder und wieder vertröstet und die Belegschaft sank rapide. Für die Schulung der Entlassungen im Rahmen einer Transfergesellschaft wurden dann auch noch Räume angemietet, die sich seit 1999 im Besitz von Hertzberg-Gattin Karen befinden. Lesen Sie weiter »
Noch 3 mal schlafen und einmal gaaanz lange wachbleiben – dann ist das “gute, alte Jahr 2010″ entgültig Geschichte. Die meisten von euch wissen inzwischen sicher, wo sie am Silvesterabend “ein Fass aufmachen werden (oder lassen). Wer auch am 01.01.2011 noch Kraft genug hat das Haus zu verlassen kann unter ganz verschiedenen Veranstaltung auswählen. Hier ein paar Beispiele:
Die Macher von “Guten-Morgen-Eberswalde” nehmen ihr Motto zum Jahresbeginn vielleicht eine Spur zu ernst. Sehr, sehr früh – genau gesagt ab 0:30 Uhr gibt´s im Paul-Wunderlich-Haus gute Musik von DJ Mortron. Lesen Sie weiter »
Wer kennt das nicht? Stuhltanz, ein geselliges Spiel, von Spezialisten auch als “Reise nach Jerusalem und/oder Rom” tituliert. Der Spielleiter stellt Sitzgelegenheiten auf (immer mindestens eine zu wenig) lässt Musik aus der Box und wer innerhalb der wilkürlichen Soundpause nicht rechtzeitig reagiert (und die freie Fläche erwischt) scheidet aus. Die Berliner S-Bahn scheint die meuternden Fahrgäste inzwischen auch mit entsprechenden Spielchen besänftigen zu wollen. Lesen Sie weiter »
Für Hundepfoten ist im Winter immer wieder das Streusalz ein Problem. In meinem Dorf nicht, denn die kleine Pflasterstraße vor dem Haus wird grundsätzlich nur mit Splitt gestreut. Außerdem leben meine Hunde draußen, ziehen sich des Nachts in eine isolierte Hütte zurück und leben mit Schnee und Kälte ohne Beeinträchtigung ihres Wohlbefindens. Lesen Sie weiter »
Der Materialeinkauf scheint vorerst gesichert und das Insolvenzverfahren kann zum Jahresende vermutlich aufgehoben werden. Nachdem Brandenburgs Finanzminister Helmuth Markov heute offensichtlich einer Landesbürgschaft für das Walzwerk Finow zugestimmt hat (berichtet jedenfalls die Märkische Oderzeitung) sollte der Kampf um die verbliebenen 142 Arbeitsplätze zumindest “in die nächste Runde gehen”.
Ob es gelingt bleibt abzuwarten. Dann stellt sich auch die Frage, ob Patrick von Hertzberg, noch immer geschäftsführender Gesellschafter der GmbH, aus den “ewigen Krisen” produktiv gelernt hat.
Abgesehen von der rein finanziellen Ebene wird er für die “Mission Rettung” vor allem hochmotivierte Mitarbeiter brauchen. Lesen Sie weiter »