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Weihnachts-Interviews Teil 3 – Heute : Wilfried Staufenbiel (Schönow)

Er ist Musiker, Chorleiter, Veranstalter des „Kindersingewochenendes“, Autor und „Galerist im Hühnerstall“. Mit dem Schönower Multi-Kulturschaffenden Wilfried Staufenbiel gehen unsere Weihnachts-Interviews in die 3. Runde. Was er auf unsere Fragen zu sagen hatte sehr ihr jetzt:

Ist Weihnachten für Sie ein christliches Fest, eine Familienfeier, ein Segen für den Handel,  irgendwas dazwischen oder noch ganz was Anderes?
Wilfried Staufenbiel:

W. ist für mich selbstverständlich ein christliches Fest, denn es geht ja darum, die Geburt Jesu zu feiern. Die Art dieser Feier wie sie mir vertraut ist (mit all ihren heidnischen Einflüssen) inmitten einer winterlich verzauberten Natur ist für mich das schönste aller Familienfeste. Daß uns dabei im einfachen und im übertragenen Sinne in der dunklen Zeit so manches Licht erstrahlt, schenkt uns Frohsinn und Hoffnung.
Das Gute an W. ist auch, daß man zusammenrückt, nicht nur mit der eigenen Familie, sondern auch mit Bekannten oder Unbekannten in der ganzen Welt, deren Not man gedenkt und die man mit Spenden zu lindern sucht.

Wie wird ihr Weihnachtsbaum aussehen und woher holen sie ihn?
Wilfried Staufenbiel:

Seit einiger Zeit habe ich keinen Wbaum mehr; ich lebe allein und bin als Musiker in dieser ganzen Zeit kaum zu Hause. Aber ich erfreue mich an Adventskranz, Adventsstern, einigen christlichen und auch heidnischen Figuren, Weihnachtszweigen und vielen, vielen Kerzen.

Ihr Festtagsmenü am Heiligen Abend?
Wilfried Staufenbiel:

Früher Kartoffelsalat mit Wiener Würstchen. (Der Kartoffelsalat von meiner Mutter…hhmmmm!!!)

Was ist ihr größter, immaterieller Weihnachtswunsch?
Wilfried Staufenbiel:

Frieden auf der ganzen Welt!!!

Werden Sie in die Kirche gehen?
Wilfried Staufenbiel:

Normalerweise schon. In diesem Jahr verbringe ich diese Zeit bei meinen Eltern im Pflegeheim.

Könnten Sie einen Prominenten zu ihrem persönlichen Weihnachtsmann erklären – Wer würde das sein und warum?
Wilfried Staufenbiel:

Warum sollte ich so etwas tun?

Welcher Ort im Barnim ist , grade zur Weihnachtszeit, ihrer Meinung nach besonders  zauberhaft?
Wilfried Staufenbiel:

Schwer zu sagen. Am meisten verzaubert mich die Natur, wenn sie verschneit ist.

Was ist für Sie DAS Weihnachtslied schlechthin?
Wilfried Staufenbiel:

Stille Nacht.

Haben Wende und/oder Wiedervereinigung die Kultur des Weihnachtsfestes verändert?
Wilfried Staufenbiel:

Ja. Die Verflachung des eigentlichen Weihnachtsgedankens und der kommerzielle Rummel haben ekelerregende Ausmaße gewonnen. Davon, daß der „christliche“ Westen den „atheistischen“ Osten übernommen hat, kann ich nichts spüren. Wo bleibt die segensreiche Wirkung einer Regierung mit dem „C“ im Wappen?  Stattdessen werden wir von albernen kapitalistischen Auswüchsen aus Übersee plattgemacht.

An welches Weihnachtsgeschenk aus Ihrer Kindheit erinnern sie sich noch heute?
Wilfried Staufenbiel:

Puppe, Pullover, Baukasten, Schlitten…

Wir danken Wilfried Staufenbiel für Text und Foto!

Morgen im Weihnachts-Interview: Die Hamster-Freunde Katrin Habermann und Fabian Roloff (Berlin)

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