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Der Herr der Ameisen? – Bodo Ihrke ist Schirmherr von „Insekt des Jahres 2011“

Wer das Engagement des Barnimer Landrates GEGEN den Erhalt von Lebensräumen erlebt hat wird sich jetzt verwundert die Augen reiben. Dennoch ist es wahr: Bodo Ihrke ist Schirmherr von „Insekt des Jahres 2011“ und durfte am Montag im Berliner Naturkundemuseum die „Große Kerbameise“ als Auserwählte vorstellen. Mit der Bestimmung des „Laudators“  (so ist es einer Pressemitteilung auf www.barnim.de zu entnehmen) folgte das Kuratorium dem Gedanken,

„dem Landkreis und seinem vielseitigen Engagement eine Referenz erweisen“, (…). Gerade Eberswalde sei in der Waldforschung und der Waldökologie federführend.“


Die Wahl zum „Träger“ der „Goldenen Kettensäge 2007“ hatte Ihrke u.a. gegen seinen Stellvertreter Carsten Bockhardt verloren, die Nominierung aber mehr als verdient. Die ihm jetzt zuteil gewordene Ehre lässt mich einiger Maßen fassungslos zurück.

Der Herr der Ameisen? - Bodo Ihrke ist Schirmherr von
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4 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Da wird mal wieder der Bock zum Gärtner gemacht!
    Sachlich kann ich diese Auszeichnung nicht nachvollziehen. War wahrscheinlich eine rein politische Entscheidung auf Basis altbekannter Seilschaften. Ganz nach dem Motto: Eine Hand wäscht die andere…

  2. Kann auch nicht nachvollziehen, was die Nullemissionsstrategie des Lankreises Barnim (die, ganz davon abgesehen, eine Mogelpackung ist) mit Artenschutz zu tun hat. Von Prof. Dr. Dathe hätte ich diese Frage gern beantwortet bekommen.

  3. @Andreas:
    Naja, ausgezeichnet“ wurde ja eigentlich die Ameise. Ich verstehe aber nicht, warum man, wenn eigentlich den Wissenschaftsstandort Eberswalde mit seinen Experten (so hab ich die Begründung verstanden) würdigen will, nicht jemanden von der FH zum Schirmherrn (oder zur „Schirmdame“ ) berufen hat. Ich denke, es hätte da etliche gegeben die wesentlich glaubhafter zum Thema stehen als ausgerechnet Bodo Ihrke.

  4. @Stefan
    Also, dafür Schirmherr zu werden, ist schon eine große Auszeichnung, die Bodo Ihrke sich sicherlich gern an die Brust heftet. Fehlt noch in seiner Sammlung.
    Klar hätten es andere mehr verdient, die jahre- oder jahrzehntelang in der Region für den Naturschutz, z.B. für die Ausweisung von Großschutzgebieten, gekämpft haben. Soweit zum Thema Politikum im Lande Brandenburg nach der Wende.