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Schlechte Zeiten für Freileitungsfreunde – 1233 Einwendungen gegen die 380-kV-Freileitung von Bertikow nach Neuenhagen

Auf der Website des Bergamts Cottbus www.lbgr.brandenburg  kann man eine erste Verlautbarung dieses Amtes zum Abschluss der Einwendungsfrist im Planfeststellungsverfahren zur „Uckermarkleitung“ lesen.

Es gab 1233 Einwendungen von Betroffenen und 70 Stellungnahmen von Trägern Öffentlicher Belange, also Kommunen, Ämtern und Naturschutzverbänden.

Das Bergamt kündigt an, dass die Sichtung, Aufarbeitung und Bewertung der Stellungnahmen noch einige Monate dauern werde.

Die Freileitungsfreunde bei 50 Hertz Transmission (ehemals Vattenfall Europe Transmission) sollten diese Zeit nutzen, um endlich ernsthaft über Erdverkabelungskonzepte nachzudenken, denn bei der Opal-Leitung, die in der Erde liegt, gab es nur einige hundert Einwendungen, die sich vor allem gegen die Verdichtungsstationen richteten.

 Nicht über unsere Köpfe! Keine Freileitung durch Biosphäre und Wohngebiete!

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Hartmut Lindner lebt als (Un)Ruheständler in Berlin und Senftenhütte. Bis 2006 arbeitete er als Lehrer für Deutsch, Geschichte und Politische Weltkunde in Berlin. 1993 kam er als Wochenendler nach Senftenhütte, einem idyllischen Ort auf dem Endmoränenbogen. Er engagiert sich in der Bürgerinitiative Biosphäre unter Strom - keine Freileitung durchs Reservat und lokalen Initiativen, vor allem dem Keramikhütte e.V. in Senftenhütte und ist seit Jahren begeisterter Leser der Barnimer Bürgerpost.

2 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Die Überschrift des Artikel ist sehr verheissungsvoll.
    Im Ergebnis werden wir aber sehen, dass vermutlich kein großer Erfolg im Planfeststellungsverfahren zu erwarten ist. Das einzige, was im am Ende Aussicht auf Erfolg haben könnte, sind die anzustrengenden Klageverfahren, um die Gesundheitsgefährdungen und die zu erwartenden Abwägungsmängel des Oberbergamtes zu hinterfragen.

    Wir, die mittelbar und unmittelbar betroffenen Bürger sollten uns überlegen, ob wir nicht – frei nach dem Vorbild der fleissigen Schwaben in Stuttgart – endlich wirksame und laut vernehmbare Demonstrationen organisieren. Der Organisationsgrad ist durch die BI ja schon gegeben.
    Herr Lindner, Sie als Barnimer „Aktivist“ (mit dem großen Durchblick zu diesem Thema)und Netzwerker mit und zu den Uckermärkern, könnten Sie nicht so etwas zu Wege bringen?
    Persönlich Betroffene zu dieser Leitung sind genug da. Alle zusammen auf einer Demonstration, das wäre doch bestimmt sehr eindrucksvoll?

  2. Am 17.10.2009 hat die BI „Biosphäre unter Strom – keine Freileitung durchs Reservat“ gemeinsam mit dem Ökoverein Brodowin und den Naturfreunden unter dem Motto „Den Protest an die Trasse tragen!“ eine Demo von Serwest zum Taubenberg (bei Buchholz) organisiert. Das war sehr eindrucksvoll.

    Wir sollten ein breites Bündnis von Betroffenen und Vereinen, Verbänden usw. anstreben, um ein deutliches Zeichen zu setzen.

    Mal sehen, was es an Vorschlägen gibt.