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Kita-Erzieherin – ein undankbarer Job im Vergleich…Teil 4

Finnland sorgt sich um seine Erzieher

Was passiert eigentlich, wenn eine Erzieherin krank wird? Nun, es gibt in Finnland eine so genannte „Liste von Springerkräften“: Diese Leute stehen sofort zur Verfügung, wenn eine Erzieherin ausfällt.
In den Kitas im Land Brandenburg kann es passieren (dazu kenne ich mindestens drei Beispiele aus dem Landkreis Barnim), dass eine in Ausbildung zur Erzieherin befindliche Person, die sich als Hilfskraft nebenbei etwas Geld verdient, ab 17 Uhr 18 Kinder alleine beaufsichtigen muss. Von einem pädagogischen Angebot zur Förderung der Kinder kann hier keine Rede mehr sein.

Wie der finnische Staat sich um seine Erzieher sorgt, ist für uns ebenso unglaublich.

Mitarbeiter, die seit zehn oder mehr Jahren in ihrem Job sind und vielleicht gesundheitlich gelitten haben, können eine dreijährige Rehabilitation in Anspruch nehmen. Innerhalb dieser Zeit können sie für mehrere Wochen bis zu einem Jahr freigestellt werden und erhalten trotzdem monatlich 1.000 € aus der Rentenkasse.

Schon im Vorfeld suchen Arbeitsgesundheitsärzte regelmäßig das Gespräch mit den ErzieherInnen in den Einrichtungen und jährlich wird eine Überprüfung vorgenommen, ob gute Arbeitsbedingungen herrschen.
Teil 5 – Fazit- morgen können sie den Artikel lesen

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