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Zwischenbilanz – Sebastian Walter (LINKE) im Video-Interview

Am 20. Februar 2010 wurde der damals 19-jährige Sebastian Walter zum Kreisvorsitzenden der Barnimer LINKEN gewählt.Inzwischen verging ein reichliches halbes Jahr, er ist das noch immer,  seine Genossen haben ihn befragt und das Ergebnis auszugsweise ins Netz gestellt.

Stark gealtert wirkt Sebastian ob seiner neuen Aufgabe nicht. Er zählt ein paar Themenschwerpunkte zwischen „Regierungskoalition“ und Programmdebatte auf . Ein zentraler Gesprächsgegenstand im „Frage-Antwort-Spiel“ ist das Verhältnis von SPD und LINKEN im Barnim.

Nach verschärfter Konkurrentsituation im Zuge der vergangenen Landratswahlen gäbe es inzwischen „zarte Annäherungsversuche“ sagt der offensichtlich „bindungswillige“ Kreischef.
Ob sich daraus perspektivisch eine „feste Partnertschaft“ entwickeln könnte?
„Schön wär`s“ sagt Sebastian Walter mit einem besonders breiten Lächeln.

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Veröffentlicht von

Stefan ist von Beruf Sozialarbeiter und arbeitet mit chronisch kranken Menschen. Der 2-fache Familienvater ist Autor verschiedener Websites und gelegentlich auch noch als Sänger aktiv. Als leidenschaftlicher Naturschützer wurde er unlängst in die Panketaler Gemeindevertretung gewählt. Weitere politische Schwerpunkte sind die Ortsentwicklung, sowie soziale Themen.

4 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Wie sagte Otto Waalkes in einem Sketch als Helmut Schmitt verkleidet: „Herr Hua Ragout-feng (stark verballhornter Name des damaligen chinesischen KP-Chefs) und ich werden demnächst heiraten“. Die Linke muss nur noch Kriegseinsätze der Bundeswehr in aller Welt anerkennen. Dann ist sie endgültig an den Futtertrögen dieser bundesdeutschen Welt angekommen. Ob sie mit diesem Schmusekurs allerdings Wähler behält oder gewinnt?

  2. Lieber Herr Valentin,

    nur ganz kurz, seien sSie sich gewiss, dass eine Zusammenarbeit mit der LINKEN Barnim und der SPD erst dann geschieht, wenn die Inhalte stimmen. Das ist im Moment mit jetzigen Führungspersonen der SPD nicht möglich. Es geht mir und der gesamten Barnimer LINKEN darum, einen gerechten und sozialen Barnim zu gestalten. Da kann man sich in die ecke setzen und schmollen oder seine Verantwortung wahrnehmen, und die politischen Mitbewerber versuchen von seinen eigenen Projekten zu überzeugen. Das ist wie ich gesagt habe, noch ein langer und steiniger Weg. Aber DIE LINKE wir konsequent sozial bleiben. Darauf können Sie sich verlassen!

  3. @Sebastian:
    Welche konkreten Inhalte stehen denn Dener Meinung nach einer Zusammenarbeit auf Barnim-Ebene im Wege?
    Oder geht´s tatsächlich um ein paar „unliebsame Nasen“ (in der Führung der real existierenden Kreis-SPD)?

  4. Es geht zum Beispiel um eine Neuordnung der Asylpolitik, die auch die Menschenrechte der Asylbewerber anerkennt. Es geht um eine transparente Kommunalpolitik die fern von jedem Klüngelverdacht liegt . Hier im Barnim muss es endlich ein Konzept geben für eine gute und wirklich nachhaltige Wirtschafts – und Arbeitsmarktpolitik. Wie sieht es aus mit besseren Bildungsbedingungen jenseits von Investitionen in Beton (kostenloses Mittagessen an Schulen, Schulbusbeförderung für Schüler in SekII? usw.). Wie kann der Landkreis die wirtschaftlichen „Zentren“ rings um den Speckgürtel so einbeziehen, dass auch strukturschwache Regionen im Landkreis profitieren. Wie können „normale Menschen“ bei dem Prozess „Erneuerbar“ mitgenommen werden, die sich keine teuren Solaranlagen auf dem Dach leisten können. Wie sieht es mit der HartzIV Politik im Landkreis aus – wir stehen vor der Entscheidung, ob der Landkreis Optionskommune wird oder nicht. Wollen wir Verantwortung übernehmen oder nicht? Du weißt, dass hier alles nur sehr kurz dargestellt werden kann. Aber wir als Linke haben ein Kommunalwahlprogramm. Das wurde innerhalb der Partei demokratisch abgestimmt. Daran orientieren wir uns und daran wird über eine Zusammenarbeit entschieden.
    Aber im Moment ist das ganze noch überhaupt nicht in Sicht. weil einfach bestimmte „Nasen“ wie du sie nennst, mit unseren Inhalten und Personen nicht klar kommen. Wir haben überhaupt keinen Grund, Personen oder Inhalte zu ändern o.ä.
    Ich stehe aber dafür, auf langer Sicht eine Zusammenarbeit mit der SPD zu wollen, wenn die Inhalte und natürlich (das gehört dazu) die Chemie stimmt. Wir sind weder beliebig oder anderes. wie gesagt, wir halten uns an den Wählerauftrag der uns gegeben wurde und die Wählerinnen und Wähler haben uns auf Grundlage unseres Wahlprogramms gewählt. Das ist für uns die entscheidende Grundlage. Uns geht es eben nicht um Posten oder darum, einmal unter einem Plakat von Landrat zu stehen als LINKE, wie es ja andere in diesem Jahr vorgemacht haben ;-)