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Top oder Flop? – Neues Eberswalde-Video seit heute online

Heimatfilme bringen mich, zumindest in ihrer herkömmlichen Form und ganz besonders aus den 50er-Jahre, selten in ekstatische Zustände. Das spricht aber  nicht grundsätzlich gegen regionale Werbefilme die Städte und Gemeinden mit ihren symphatischsten Seiten ins Licht der Öffentlichkeit rücken. Der neue Eberswalde-Spot steht seit heute offiziell online und „Willkommen in Eberswalde“ heißt er. Bürgermeister Friedhelm Boginski (der das etwas abrupte Intro bestreitet) sagt:

„Von Menschen aus den unterschiedlichsten Bereichen und Städten wurde ich schon auf unsere informative Homepage angesprochen. Nun soll unser kurzer Werbefilm ganz lebendig die Gäste einladen, zu uns zu kommen(…).“


Was sagt ihr: Ein Meisterwerk städtisch-ländlicher Selbstdarstellung, ein gutes Bespiel wie so etwas nicht aussehen sollte oder irgendwas dazwischen?

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Veröffentlicht von

Stefan ist von Beruf Sozialarbeiter und arbeitet mit chronisch kranken Menschen. Der 2-fache Familienvater ist Autor verschiedener Websites und gelegentlich auch noch als Sänger aktiv. Als leidenschaftlicher Naturschützer wurde er unlängst in die Panketaler Gemeindevertretung gewählt. Weitere politische Schwerpunkte sind die Ortsentwicklung, sowie soziale Themen.

13 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. … es ist schon unglaublich, wie unfassbar schlecht man für eine Stadt „werben“ kann. Womöglich hat Eberswalde für den Dreh auch noch Geld bezahlt?

    Ton und Bild passen nicht zusammen – merkt das keiner? Da ist eine unglaublich schlechte Tonqualität an einer Straße mit schlecht organisierten Kfz-Verkehr und ohne Aufenthaltsqualität. Boginski spricht vor dieser unsympathischen Kulisse etwas von „Waldstadt“ Eberswalde. Guckt da niemand nach dem Dreh noch mal inhaltlich drauf? Tatsächlich umgeben Eberswalde ja einige (schlecht für den Tourismus erschlossene) Wälder. Warum nimmt man nicht einfach auf dem Stadtflughafen in Finow eine Cessna für eine halbe Stunde, gurkt mal von oben über den Wald und die Stadt – und hat schon ein viel schöneres und stimmigeres Bild von Eberswalde. Den Ton der Cessna dimmt man etwas ab und lässt das was Boginski ziemlich steif von sich gibt, in etwas lockerer Form von ohne das Bild des Bürgermeisters von einem Profi aus dem Off erzählen. Den Bürgermeister kann man ja zeigen, wie er irgendwas Sympathisches oder Wichtiges eröffnet.

    Was ist denn in Eberswalde wirklich eine Meldung wert? Dass sich die Einwohnerzahl seit der Wende um ein Drittel verringert hat, weil die Stadt für junge Leute (die es übrigens gibt) nicht attraktiv ist? Oder vielleicht weil junge Leute trotz dieser offenbar wenig investitionsfreundlichen Stadt sich nach einer erfolgreichen Ausbildung im Ausland entscheiden zurück nach Eberswalde zu kommen? Für mich ist Nadine Kmitta die Entdeckung des Jahres ein Glücksfall für Eberswalde – ganz ohne Fördergelder.

    Zumindest für mich sind das die Geschichten wie die der Teutoburg, die ich aus Brandenburg hören will – und es gibt sie nicht nur in Eberswalde.

  2. @Benno Koch
    Sicher, man hätte es professioneller machen können, doch so schlecht finde ich das Video nun auch wieder nicht. Abschreckend wirkt es auf mich jedenfalls nicht.
    In ein paar Dingen gebe ich Ihnen aber Recht:
    – Der Verkehr der Breiten Straße in der Ansprache des Bürgermeisters hätte „gedimmt“ werden müssen
    – Der Charakter der Waldstadt kommt überhaupt nicht rüber.
    – Ein paar Sekunden aus der Vogelperspektive hätten einen guten Zweck erfüllt.
    – Das Video, samt Hintergrundmusik, ist für meinen Geschmack ein bisschen zu bieder. Ein paar spritzige Einfälle, die für Lebendigkeit sorgen, fehlen.
    – Die Busansage finde ich schrecklich, hätte man weglassen müssen.

  3. @Andreas:
    Es geht wahrscheinlich noch schlechter.Die Kommentare wirken allerdings, als hätte man der Sprecherin im Vorfeld eine hohe Dosis Betäubungsmittel verabreicht.

  4. @Andreas:
    Ne, ich meinte schon die „Gesamtsprecherin“. Zu schade, dass Stadtwerbespotbesprechungen nicht mit einer verpflichtenden Dopingkontrolle gekoppelt sind(grins).

  5. @Stefan
    Nein, das weiß ich nicht.
    Aber ich habe am Donnerstag Finanzausschuss, da werde ich mal nachfragen, auch wer das Video produziert hat.

  6. Also, mir gefällt’s – um mal im facebook-Jargon zu bleiben, denn bei facebook habe ich das Video entdeckt. Wenn ich bisher erzählt habe, woher ich komme, dann habe ich Eberswalde in etwa so beschrieben wie im Film. Und endlich gibt’s den.

    Das Video vermittelt für meinen Geschmack in genau der richtigen Länge und passenden Bildern einen Eindruck von Eberswalde. Nicht reißerisch und nicht übertrieben, auch nicht umfassend – aber das liegt ja in der Natur eines solchen Spots.

    Den Bürgermeister verstehe ich gut (Logitech S-120 2.0 PC-Lautsprecher), in meinen Ohren klingt die Sprecherin warmherzig, die O-Bus-Ansage weckt Erinnerungen – eben auch ein Original ;-) Apropos: Inzwischen hab‘ ich schon mehrere Versprechen abgeben müssen, beim nächsten Besuch Spritzkuchen mitzubringen.

    Wer’s produziert hat steht übrigens im Abspann (ab 2:44).

  7. @Stefan
    Die Stadtverwaltung Eberswalde liest auch regelmäßig das Barnimblog.
    Jedenfalls kam mir Dezernent Bellay Gatzlaff vor der Sitzung des Finanzausschusses zuvor, so dass ich meine Fragen im Ausschuss nicht mehr stellen musste:

    Kosten des Eberswalde-Videos: 4.000 EUR
    Produzent: ODF
    Kostenstelle: Öffentlichkeitsarbeit/Internet

  8. @Andreas:
    jaja, auch kleinere Medien setzen Menschen in Bewegung…(doppelgrins)
    Jetzt juckt es mich ja fast in den Fingern mit fast gar keinem Geld einen „Alternativentwurf“ zu produzieren. Hat zufällig jemand entprechende Talente, bisschenTechnik und Lust?

  9. Ein Alternativ-Entwurf für Eberswalde wäre eine interessante Herausforderung. Aber ebenso ein „low-Budget-Prototyp“ für Panketal.
    Ich bin mir sicher, dafür werden sich schon Hobby-Filmer finden. Schon aus eigenem Ergeiz und Spaß an der Sache. Es gibt ja für alles absolute Freaks.

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