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Gib CCS eine Chance – Gregor Beyer (FDP) für Erforschung und Erprobung der umstrittenen Technologie

Die FDP-Landtagsfraktion in Brandenburg spricht sich ausdrücklich für die Erforschung und Entwicklung der umstrittenen CCS-Technologie aus. Gregor Beyer, energiepolitischer Sprecher der Liberalen aus Eberswalde, stellte hierzu  ein entsprechendes Positionspapier vor. „Heute schon ein abschließendes Urteil über die CCS-Technologie zu fällen“, schreibt Beyer auf seiner Homepage, „wäre nicht seriös – zunächst muss eine vorurteilsfreie Erforschung und Erprobung erfolgen“. Zur Frage der Lagerstätten sollten sowohl das Land Brandenburg als auch die betroffenen Kommunen ein „gesetzlich verankertes Mitspacherecht erhalten“.

Eine gute Grundlage für die Entwicklung der Technologie, so der diplomierte Forstingenieur weiter,

„ist das CCS-Gesetz des Bundes, welches bis Anfang des kommenden Jahres verabschiedet werden soll. Damit wird Forschung und Entwicklung möglich gemacht, gleichzeitig wird eine mögliche industrielle Anwendung aber zunächst einer sorgfältigen Evaluation unterworfen.“

Pressefoto von Gregor Beyer: www.gregor-beyer.de

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Veröffentlicht von

Stefan ist von Beruf Sozialarbeiter und arbeitet mit chronisch kranken Menschen. Der 2-fache Familienvater ist Autor verschiedener Websites und gelegentlich auch noch als Sänger aktiv. Als leidenschaftlicher Naturschützer wurde er unlängst in die Panketaler Gemeindevertretung gewählt. Weitere politische Schwerpunkte sind die Ortsentwicklung, sowie soziale Themen.

6 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Die angebliche Forschung wird – wie mir ein verrenteter Bergbauingenieur sehr plausibel erklären konnte – keine Erkenntnisse zu Tage fördern, die nicht schon aus dem Bergbau seit teilweise mehr als 100 Jahren bekannt sind.
    Es geht hier nach meiner persönlichen Überzeugung bei der ganzen Frage um schlichte Vattenfall-Begünstigung zu Lasten der Allgemeinheit!
    Wer sollte überprüfen, woher das CO2 kommt, wenn es irgendwie, irgendwo irgendwann aus der Erde wieder an die Oberfläche kommt?
    Das Hochkommen von CO2 ist – wie mir zur kenntnis gelangten Gutachten/ Stellungnahmen belegen – nicht kontrollierbar.
    Tatsache ist aber: Vattenfall muß für CO2-Emissionen zahlen – durch die Braunkohleverstromung in Brandenburg sogar besonders viel.
    Dagegen kostet CO2, das irgendwo aus der Erde entweicht, gar nichts, weil selbst beim Nachweis eines Austritts der gerichtsfeste Nachweis schon vom Grundgedanken her nicht geführt werden kann, dass es Vattenfalls CO2 ist.
    Folglich wäre ein etwaiger Schaden schon vom gedanklichen Grundsatz her nicht zwingend der “Alibi-Forschung” zuzurechnen, sondern als bedauerlicher “Unglücksfall” wegzuargumentieren – entstanden aus einem scheinbar unerklärlichen und noch wissenschaftlich zu untersuchenden Naturphänomen.
    Vattenfall, Ralf Christoffers und Matthias Platzeck könnten sich also immer darauf zurückziehen, dass für sie die Sicherheit der Bevölkerung (…bei Anwendung der Technik…) Vorrang hat.
    Vor angeblichen Naturphänomenen – erst recht unerklärlichen… – könnten sie aber die Bevölkerung leider nicht schützen und hätten mit dieser Aussage noch nicht einmal nachweisbar gelogen.
    Zu allem Überfluß spült die angebliche Forschung auch noch viele Milliönchen aus der EU-Kasse in Vattenfalls Tasche. Wer kann da schon “Nein” sagen.

    Am 21. August 1986 gegen 21:30 Uhr entwichen dem Nyos-See in Kamerun schlagartig rund 1,6 Millionen Tonnen CO2, welches in zwei nahe Täler strömte und alles tierische und menschliche Leben in bis zu 27 km Entfernung vom See tötete. Etwa 1700 Menschen und Tausende von Tieren verloren dabei ihr Leben.
    Der Auslöser für diese plötzliche Ausgasung ist nicht bekannt. Die meisten Geologen vermuten einen Erdrutsch, einige glauben, dass ein kleiner Vulkanausbruch die Ursache war. Nach der Katastrophe wurden die betroffenen Dörfer evakuiert und die Region zum Sperrgebiet erklärt.
    Was hat das nun mit Brandenburg zu tun?

    Es ist das Szenario, was in Brandenburg, Berlin, Niedersachsen – der gesamten norddeutschen Tiefebene – durchaus eintreten könnte, wenn die Pläne von Vattenfall, CDU sowie der SPD und LINKEN im Bund und Land umgesetzt werden, abgeschiedenes CO2 aus Kohlekraftwerken in riesigen Größenordnungen mit Hochdruck unter die Erde zu pressen.
    Ein Szenario, was eintreten k a n n , aber nicht muss.
    Wenn es eintritt, zahlen die betroffenen Bürger die Zeche, die Verantwortlichen waschen dagegen – wie geschildert – ihre Hände in Unschuld.

    Und aus diesem Grund halte ich überhaupt nichts davon, die Bürger Brandenburgs, Berlins oder sonstwo zu Versuchskarnickeln eines auf Profitmaximierung ausgerichteten Versuchslaboratoriums der Enetrgiewirtschaft auszusetzen, sondern halte es mehr mit dem gesunden Menschenverstand.
    Ich brauche keine Toten, um festzustellen, dass diese Technik von Übel ist und schon gar keine technikhörigen Freaks, die uns in der Vergangenheit solch üblen „Versuchshinterlassenschaften“ wie Asse und ähnlich als Ergebnisse eines „Eis des Kolumbus“ hinterließen.

  2. Prof. Kreibich vom Institut für Zukftsforschung und Technologiefolgenabschätzung hat auf der Tagung in Seelow zur CCS im Winter 2009 davor gewarnt, Forschungsgelder in die großtechnische Umsetzung der CCS zu investieren, denn diese Mittel sollten besser für die Entwicklung der Erneuerbaren Energie und der Energieeinsparung verwendet werden.

    CCS ist der falsche Technolgiepfad. Unabhängig von der Sicherheitsdiskussion, die einem auch zu denken gibt.

    Sein Votum war eindeutig. Christoffers hat sich das angehört und auf andere Einschätzungen verwiesen. Die anderen waren Gutachter von Vattenfall – Kreibich ist unabhängig. Das ist der ganze Unterschied.

  3. Pingback: Gib CCS eine Chance – Gregor Beyer (FDP) für Erforschung und … » News & Nachrichten

  4. Bester Herr Beyer,
    wie und mit welchem Fachwissen kommen Sie dazu, dass so etwas Absurdes wie seinen Dreck erst mal unter Tage zu verstecken auch nur irgendeine Zukunft haben könnte? Wo sind Sie, wenn die Sache schief geht? Wird man mehr als ein „oops!“ von Ihnen hören? Wird man dann noch irgendetwas von Ihnen hören? Möchten Sie selbst in irgend einer Form für Ihre Behauptungen gerade stehen? Ihre naiven Empfehlungen sind verantwortungslos und dumm. Wie oft haben schon „richtige Experten“ – nicht nur Lokalpolitiker – das Verbuddeln von Dreck für „absolut sicher“ gehalten – ich muss wohl keine Beispiele nennen. Oder?
    Ich beginne (Lokal-)Politiker erst dann (wieder) zu respektieren, wenn sie keinen parteipolitischen Quark absondern sondern sich endlich auf der Grundlage fundierter Kenntnisse zu denjenigen Dingen äußern, von denen sie etwas verstehen. Und zwar unabhängig von der Position der von den Bossen einer Partei vorgegebenen Denkvorlagen.

  5. Klientelpolitik für Großkonzerne ohne mit der Wimper zu zucken. Grenzenlose Einfalt und Sorglosigkeit bei der Beurteilung von Gefahren der CCS-Technologie.

    Wer wie Beyer eine in harmlosen Chargon eine „Erprobung“ fordert, will doch tatsächlich mit der CO2 Verpressung anfangen. Was ist das denn anderes als schon die Verwirklichung der Technologie?

    Herr Beyer sollte die Beurteilung der Fragen lieber Fachleuten überlassen, wobei meines Erachtens die Meinungen der Kritiker der CCS-Technologien sehr wohl einbezogen werden sollten in die Entscheidungen.
    Bleiben Zweifel, sollten wir lieber verzichten und sichere Alternativen überlegen, z.B. eine landesweite Strategie zur nachhaltigen Einsparung von Energie und eine Strategie zur Enführung und Nutzung der erneuerbaren Energien und ein Verzicht auf die Braunkohle.

    Bei der Beurteilung der Gefährlichkeit technischer Großverfahren wie der CCS Technologie ist ziemlich wahrscheinlich, dass sich die Fachleute irren wie in Asse. Aber offenbar gilt bei Herrnn Beyer wie bei unseren Politikern der jetzigen Landesregierung (wie auch schon in der rot/schwarzen) ein grenzenloser Fortschrittsglaube mit der (unbegründeten) Hoffnung, es werde schon nichts passieren.

    Dass hier nunmehr alle LT-Fraktionen bis auf die Grünen einknicken und resignieren bei dem offenbar starken Druck der Konzerne, bedeutet tatsächlich die Aufrechterhltung der Zerstörung unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Haltet ein!

  6. Lässt sich der ganze Müll nicht einfach unter die Häuser der Befürworter kippen? Wäre interessant, ob die dass dann auch noch toll finden.

    Wir können es auch einfach in Container verpacken und in Ihr Wohnzimmer stellen. Einfach eine Pflanze davor, dann sieht man es nicht mehr – so als ob es den CO2 Müll gar nicht gibt.

    Oder wir machen die Augen zu, dann sehen wir es auch nicht und dann ist es demnach auch nicht da. Wäre doch viel günstiger, als in die Erde.

    FÜR WIE BESCHEUERT HALEN DIE POLITIKER UNS ???