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Die späten Früchte des Dopings in der DDR – Jens Weinreich über die „Zwei Seiten der Medaille“

Es gibt so Nachrichten, an denen kommt man auch bei aller Vorsicht, Tarnklamotten und stark gebückter Haltung nicht vorbei: „Extrablatt, Extrablatt – Ex-DDR-Sportfunktionär gesteht Doping von 16-jährigen“. Will sich da etwa einer ehrlich machen und mit der Vergangenheit aufräumen. Ne liebe dpa, auch ich gehe stark davon aus, dass Thomas Köhler einfach ein bisschen gezielte PR für sein Buch „Zwei Seiten der Medaille“ machen möchte.

Bevor ich jetzt aber auch noch ins Schimpfen komme verweise ich lieber auf einen sehr detailierten und dennoch konkreten Artikel des Wandlitzer Sportjournalisten und Bloggers Jens Weinreich, der sich in „Die Autobahnen und Wunderpillen des DDR-Doping-Funktionärs Thomas Köhler“ mit den „Aussagen“ des Ex-DTSB-Vizes beschäftigt hat.

Allein die verwendeten Zitate aus Doping-Stasi-Akten ziehen einem wirklich fast die Schuhe aus.

„Speziell Genosse Köhler stellte konkret die Forderung, ein solches Präparat aus der Reihe der Psychopharmaka zu entwickeln, um bei den Sportlern zum Wettkampf eine gewisse Aggressivität zu entwickeln und vorhandene Anzeichen von Angst und Nervosität auszuschalten …“

Die späten Früchte des Dopings in der DDR - Jens Weinreich über die
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