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Festakt im Kloster Chorin – 20 Jahre Nationalparkprogramm

Kommentar zum Festaktsprogramm: 20 Jahre Nationalparkprogramm

Sorgen um das Biosphärenreservat

Anläßlich des Festakts: „20 Jahre Nationalparkprogramm“ im Kloster Chorin, zu dem auch der Ministerpräsident Matthias Platzeck und weitere Kabinettsmitglieder erschienen waren, um das „Tafelsilber der Einheit“ zu feiern, ließen es sich einige Bürger aus Chorin und Senftenhütte nicht nehmen, auf die aktuelle Gefährdung des Schutzzgebietes durch die geplante 380-kV-Freileitung und andere Projekte hinzuweisen.

Folgender Kommentar zum Festaktsprogramm wurde den Gästen überreicht:

Werte Festtagsgäste!

“20 Jahre Nationalparkprogramm” ein Grund zum Feiern?

Bitte denken Sie daran, “Tafelsilber” weckt auch Begierden. Es könnte leicht zur Beute werden, wenn man es nicht schützt – oder zum Etikettenschwindel!

Das Biosphärenreservat Schorfheide – Chorin und der Naturpark Barnim werden aktuell durch die von 50 Hertz Transmission GmbH (vormals Vattenfall Europe Transmission GmbH) geplante 380-kV-Freileitung „Uckermarkleitung“) gefährdet. Bis zum 27.9. 2010 läuft die Auslegungs- und Einwendungsfrist im Planfeststellungsverfahren für dieses Projekt.

Geplante Schweinemast- und Milchviehanlagen, Massentierhaltung, industrielle Fleischproduktion und die damit verbundenen Maßnahmen des Straßenbaus (dreispuriger Ausbau der B198 trotz sinkenden Verkehrsaufkommens, der so viel kostet wie 100 Jahre Biosphärenreservatsverwaltung ) sind weitere aktuelle Gefährdungen unsere Schutzgebiete, gegen die sich Bürgerinitiativen vor Ort wehren. Sie verdienen Ihre Unterstützung.

Nicht über unsere Köpfe und nicht vor unserer Nase!

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2 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Carsten Zinn, Orstvorsteher des Brandenburgischen Viertels (Ortsteil von Eberswalde) hat den Protest gegen den Ruin des Biosphärenreservats und die Querung Eberswaldes, der auf den Transparenten zum Ausdruck kam, vor Ort unterstützt. Das ist der Schulterschluß von Eberswalde und Chorin!

  2. Gesundheitsgefährdung durch 380-kV-Hochspannungsleitungen 1987 bis 1992
    Diese Dokumente haben wir von 1987 bis 1992 zusammengestellt. Wir versuchten damals, eine 380 kV Hochspannungsleitung verlegen zu lassen, deren Trasse direkt über der Grundschule Hamburg Lemsahl-Mellingstedt verläuft. Die Verlegung der Hochspannungsleitung konnte von uns trotz guter Argumente nicht erreicht werden. Diese unnötige Trassenführung der Hochspannungsleitung besteht weiterhin.
    https://sites.google.com/site/hochspannungsleitungen/