web analytics

Lebendiges Zeugnis der Bekehrung eines Trassengegners in der Franziskanerkirche zu Angermünde am 1.9.2010

Der Auftritt des 50-Hertz-Teams am 1.9.2010 in der Klosterkirche zu Angermünde (50Hertz Transmission-Neldner: „Ich liebe Freileitungen!“) war für mich so überwältigend, dass ich, der ich in den letzen Jahren dem Trassenprotest manche Stunde geopfert habe, mich eines Besseren besonnen habe. Ich sehe meine Irrtümer ein und widerrufe. Ich übe tätige Buße indem ich fortan ein wahrer Freileitungsfreund sein werde. Ich rufe alle auf, dies auch zu tun. Bitte abonnieren Sie die von mir gegründete Zeitschrift!

Der Freileitungsfreund, Heft 1, September 2010

Zum Geleit

Eigentlich sollte unsere Zeitschrift, die in lockerer Folge erscheint, so wie ein guter Freund immer da ist, wenn man ihn braucht und keine festen Zeiten kennt, der Trassenfreund heißen und sich gegen die Trassengegner behaupten, aber inzwischen bezeichnen sich auch die Anhänger der Erdverkabelung als Trassenfreunde und da liegt mir daran für Klarheit zu sorgen und vor den falschen Freunden zu warnen. Deshalb sprechen wir jetzt nur noch von Freileitungsfreunden, wenn wir die wahren Trassenfreunde meinen.

Eine ernste Warnung vor falschen Freunden

Wie dumm ist da das Geschwätz der Erdkabler, die “Nicht über unsere Köpfe!”, schreien, weil sie den Blick nicht öffnen wollen, weil sie nicht sehen wollen, wie schön so eine Freileitung durch die Landschaft schwingt, jede Erhebung, jede Niederung (nicht Erniedrigung, wie die Erdkabler meinen) akzentuiert. Wie sie sich in die Landschaft schmiegt, dort an einen Waldrand kuschelt, dann kühn einen Hang erklimmt, wie ihre Masten mit den Störchen, die zum Höhenflug angesetzt haben, wetteifern, wie sie dem edelsten der Vögel, dem Fischadler einen sicheren Horst bietet.

Ach, was wissen denn die falschen Trassenfreunde, die der Erdverkabelung das Wort reden, von der Schönheit und Eleganz einer Freileitung.

Sie wollen die Erde aufreißen, schänden, kilometerlang, sie wissen nichts von den schmeichelnden Händen, die nur ab und an mit leichtem Fingerabdruck den Mutterboden interpunktieren und mit den Schwingungen der Seile stimulieren. Die Freileitung ist sanft, mütterlich. Das Erdkabel ist hart, männlich. Es hat keinen Respekt vor der Mutter Gaia.

Es schändet die Mutter Erde. Und das hat böse Folgen.

Darüber mehr in unserem nächsten Folge: Böse Folgen

Der Freileitungsfreund, Heft 2, Oktober 2010

(Vorabdruck)

Im Konflikt zwischen den richtigen und

falschen Trassenfreunden, den

Freileitungsfreunden und den Erdkablern, wird

oft schief argumentiert, was unserer Sache, der

Sache der Freileitungsfreunde, wenig nützt.

Deshalb diese Warnung vor den bösen Folgen.

Böse Folgen

Nein, die Lichter gehen nicht aus, sie können gar nicht ausgehen, denn…

Wenn auf allen Ebenen erdverkabelt wird, sagen wir nicht, dann gehen die Lichter aus, wegen der vielen Havarien und unvermeidlichen Netzzusammenbrüche, nein, das Licht, sagen wir kann gar nicht ausgehen, denn schlimmer noch, es wurde nie angeschaltet, weil sich keiner vorstellen konnte, dass er das jemals bezahlen könnte, die neuen Strompreise, wenn die Investitionen für die Erdverkabelung auf allen Ebenen auf alle Stromverbraucher umgelegt worden sind.

Kein Wunder , dass die Netzspannung stabil bleibt. Wo kein Strom verbraucht wird, gibt es keine Netzzusammenbrüche. Da haben die Erdkabler recht.

Das ist eine der bösen Folgen. Wo kein Licht angeschaltet wurde, kann auch keins ausgehen.

So täuschen uns die Erdkabler über das Versagen ihrer Technologie – sie spiegeln Funktionstüchtigkeit vor und spekulieren auf die Ängste der Menschen.

Gegen den Obskurantismus der Erdkablinge

Wir haben oft und immer wieder gewarnt: die Erdverkabelung auf allen Ebenen ist unbezahlbar. Strom muss wohlfeil sein.

Eine Freileitung ist transparent, ein Erdkabel obskur. Merken Sie den Unterschied, lieber Trassenfreund?

In der nächsten Folge: Vom Natur- zum Freileitungsfreund

Lebendiges Zeugnis der Bekehrung eines Trassengegners in der Franziskanerkirche zu Angermünde am 1.9.2010 auf Facebook teilen
Lebendiges Zeugnis der Bekehrung eines Trassengegners in der Franziskanerkirche zu Angermünde am 1.9.2010 auf Twitter teilen
Lebendiges Zeugnis der Bekehrung eines Trassengegners in der Franziskanerkirche zu Angermünde am 1.9.2010 auf Google Plus teilen

Ähnliche Artikel:

Veröffentlicht von

Hartmut Lindner lebt als (Un)Ruheständler in Berlin und Senftenhütte. Bis 2006 arbeitete er als Lehrer für Deutsch, Geschichte und Politische Weltkunde in Berlin. 1993 kam er als Wochenendler nach Senftenhütte, einem idyllischen Ort auf dem Endmoränenbogen. Er engagiert sich in der Bürgerinitiative Biosphäre unter Strom - keine Freileitung durchs Reservat und lokalen Initiativen, vor allem dem Keramikhütte e.V. in Senftenhütte und ist seit Jahren begeisterter Leser der Barnimer Bürgerpost.

Kommentare sind geschlossen.