Heimatfilme bringen mich, zumindest in ihrer herkömmlichen Form und ganz besonders aus den 50er-Jahre, selten in ekstatische Zustände. Das spricht aber nicht grundsätzlich gegen regionale Werbefilme die Städte und Gemeinden mit ihren symphatischsten Seiten ins Licht der Öffentlichkeit rücken. Der neue Eberswalde-Spot steht seit heute offiziell online und “Willkommen in Eberswalde” heißt er. Bürgermeister Friedhelm Boginski (der das etwas abrupte Intro bestreitet) sagt:
“Von Menschen aus den unterschiedlichsten Bereichen und Städten wurde ich schon auf unsere informative Homepage angesprochen. Nun soll unser kurzer Werbefilm ganz lebendig die Gäste einladen, zu uns zu kommen(…).”
“Revolution ist auch nicht mehr was sie mal war” las ich letztens auf einem Demo-Plakat. Bezogen auf Angie Merkels “Atom-Dummfug” mag das durchaus stimmen. “Die 4. Revolution” hingegen ist ein hochspannender Dokumentarfilm von Carl- A. Fechner. Die Vision:
“Eine Welt-Gemeinschaft, deren Energieversorgung zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen gespeist ist – für jeden erreichbar, bezahlbar und sauber. Eine globale Umstrukturierung, die Machtverhältnisse neu ordnet und Kapital gerechter verteilt, könnte jetzt beginnen.”
Ob man das für umsetzbar oder verwegen hält darf natürlich diskutiert werden. Jedenfalls ist besagter Streifen quasi der Prolog des “7. Internationalen Filmfestes Eberswalde” und beginnt am morgigen 01. Oktober 2010 um 19:00 Uhr im Paul-Wunderlich-Haus. Das anschließende Podiumsgespräch bestreiten Michael Preißel (Geschäftsführer mp|tec GmbH), Karl-Heinz Remmers (Vorstandsvorsitzender Solarpraxis AG), Dr. Ulrich Müller (Leiter EWE-Geschäftsregion Brandenburg & Rügen), Prof. Dr. Hans-Peter Piorr (Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde) und Cornelia Behm (MdB, Grüne/B90). Lesen Sie weiter »
Schulträger haben Rechte und Pflichten. Die Einteilung der Schulbezirke bzw. eine gewisse Lenkung der Schülerströme tangiert vermutlich beide Kategorien.
Die Stadt Bernau will, berichtete die Märkische Oderzeitung in ihrer heutigen Ausgabe, die bisherige Wahlfreiheit von Eltern zwischen der 3.Grundschule und der Grundschule am Blumenhag aufheben. Warum? Man wolle, ist dem Beitrag zu entnehmen, möglichen Benachteiligungen vorbeugen und im Klagefall für klarere Rechtsgrundlagen sorgen. Zu Zeit sei “die Grundschule am Blumenhag von den Eltern erheblich mehr nachgefragt (…)”.
Woran das nun wieder liegt kann die Bernauer Schulverwaltung nicht schlüssig beantworten. Schlimmer noch, sie scheint es sich noch nicht einmal zu fragen. “Warum das so ist, wissen wir nicht“, wird Leiterin Marina Timmermann zitiert.
“Wie beliebt oder unbeliebt eine Schule sei, liege vor allem auch an Mund-zu-Mund-Propaganda(…)”.
Laufveranstaltungen sind nun nicht 100%ig wetteranhängig, angenehme klimatische Bedingungen können aber durchaus nicht schaden. Den 803 Teilnehmer der “24 Stunden von Bernau” wurde am 11. und 12. September 2010 die volle Unterstützung des zuständigen Wettergottes zuteil. Die Ergebnisse und weitere Hintergrundinfos findet ihr hier.
Am 07. November 2010 jährt sich der Geburtstag des besonders in der ehemaligen DDR populären Zoologen Prof. Heinrich Dathe zum 100sten Mal. Der langjährige Direktor des Berliner Tierparks starb allerdings bereit im Januar 1991.In Erinnerung an das Wirken des gebürtigen Vogtländers liest der Autor Jürgen Mladek am 06.10.2010 ab 18:00 Uhr aus dem Buch “Professor Dathe und seine Tiere”. Die Veranstaltung findet in der Zepernicker Bibliothek (im Rathaus Panketal, Schönower Straße 105, 16341 Panketal, Tel.:030/9446177 ) statt. Der Eintritt beträgt 3,-€.
Es regnet und regnet und regnet. Nach einer aktuellen Meldung des Deutschen Wetterdienstes wird es damit auch noch eine ganze Weile weitergehen. Die soeben aktualisierte, amtliche Warnung gilt vorerst bis Montag, den 27.09.2010, um 18:00 Uhr. Lesen Sie weiter »
Erst Fritz, dann Putbrese, jetzt Paul: Die Reihe von Investoren, deren Interesse am Bau eines Schwimmbades in Bernau über die bloße Idee hinausging wächst weiter. Matthias Paul, Geschäftsführer der “Fitness & Wellness & Gesundheit GmbH” hat seine Überlegungen jetzt konkretisiert und bietet an, das SportForum um ein 20,80 Meter langes und 9,80 Meter breites Becken zu ergänzen.
Die Bernauer Stadtverordnetenversammlung zeigt sich ,nach einem Bericht der Märkischen Oderzeitung, vorsichtig interessiert. Allerdings befürchten einige Abgeordnete, dass die investorenseitig geforderten Sicherheiten (z.B. bezüglich des Schulschwimmens) den Bestand des Freibades Waldfrieden gefährden könnte.
Klaus Labod (Grüne/ B90) warb bereits vor seinem SVV-Mandat im Jahr 2008 für ein gemeinsames “Schwimmbad-Projekt” der Hussitenstadt mit den Nachbarn aus Panketal. Die derzeitigen Planungen kommentiert er mit “Besser als Nichts”. Allerdings sei die „Lösung“, “das private SportForum als “quasi öffentliche Einrichtung” mit zu nutzen, wieder einmal typisch für die Politik in Bernau.” Lesen Sie weiter »