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„Schluss mit dem Taktieren Herr Christoffers“ – Landtagsabgeordneter Michael Jungclaus zur CCS-Technologie

Auch nach den Anhörungen am Donnerstag und Freitag bleibt das geplante CCS-Gesetz offensichtlich ein „großes Durcheinander“. Im Vorfeld der genannten Treffen hat Michael Jungclaus, energiepolitischer Sprecher der Grünen im Brandenburger Landtag, Wirtschaftsminister Ralf Christoffers aufgefordert das „taktieren“ zu beenden. Christoffers, so Jungclaus, versuche „im Zick-Zack auf Erfolgskurs zu kommen“

In der Tat: Ein bisschen Eingehen auf die Sicherheitsbedürfnisse der Bevölkerung und eine „Prise Mitsprache“ hier, der Versuch die Klagemöglichkeiten zu beschneiden auf der anderen Seite.
„Er verspricht, dass es ohne ausreichende Sicherheit keine Verpressung geben wird, wissend, dass Vattenfall keinen Plan B für diesen Fall vorbereitet hat.“

Christoffers, kritisiert der Bündnisgrüne,

„gebe sich bürgernah und verständnisvoll, zugleich versuche er, die Interessen Vattenfalls beim Bund durchzusetzen, die auf die Fördergelder der EU gerichtet sind. Der Wirtschaftsminister nimmt damit in Kauf, dass große Regionen Ostbrandenburgs zum Freilandversuchsfeld für diese Risikotechnologie freigegeben werden!“

Dabei stellt Jungclaus auch den zu erwartenden Wirkungsgrad der CCS-Technologie zur Diskussion.

„Bis 2020 kann nach Vattenfalls eigenen Plänen die CCS-Technologie lediglich zu einer jährlichen Verringerung des Brandenburger CO2-Ausstoßes von weniger als 0,4 Prozent beitragen(…). „Kosten und Risiken stehen in keinerlei Verhältnis zu diesen bescheidenen CO2-Einsparungen. Die Erneuerbaren Energien und Technikenzur Verbesserung der Energieeffizienz sind kostengünstiger und stehen bereits heute zur Verfügung um signifikante CO2-Einsparungen zu erreichen.“


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