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Erneut nicht nachvollziehbare Baumfällungen in Bernau

Eine Fällgenehmigung seitens der Unteren Natuschutzbehörde lag wohl vor. Warum allerdings die Robinien auf dem Gelände des Seniorenheims „Regine Hildebrand“ in Bernau  mitten im Sommer und bei vollem Laub gefällt werden mussten findet sicher nicht nur der Schönower Baumschützer Rainer Niemsch nicht nachvollziehbar und außerordentlich bedauerlich.

„Geht es hier“, fragt sich Niemsch,

„neuerdings um Bestrebungen zur ganzjährig kontinuierlichen Beschäftigung von Grünschnittfirmen oder wer steckt hinter solchen haarsträubenden Entscheidungen? Welche Ämter genehmigen womöglich diesen Frevel?“

„Jedenfalls kann ich mir als Baumschützer nicht vorstellen, dass der verehrten Regine Hildebrand ein kahler Vorgarten gefallen – oder sie tatenlos einen groben Verstoß gegen bestehende Gesetzlichkeiten zugelassen hätte. Ob es den Senioren, so unmittelbar an dieser viel befahrenen Straße nun besser gefällt? Wohl kaum!“

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Veröffentlicht von

Stefan ist von Beruf Sozialarbeiter und arbeitet mit chronisch kranken Menschen. Der 2-fache Familienvater ist Autor verschiedener Websites und gelegentlich auch noch als Sänger aktiv. Als leidenschaftlicher Naturschützer wurde er unlängst in die Panketaler Gemeindevertretung gewählt. Weitere politische Schwerpunkte sind die Ortsentwicklung, sowie soziale Themen.

4 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Lieber Stefan, lieber Rainer,
    Ihr wisst doch: Wenn diesen Zeitgenossen keine Argumente mehr einfallen wie man die lästigen Bäume auf ganz legalem Wege beseitigen kann, dann wird die unbarmherzige Keule der Verkehrssicherungspflicht herausgeholt. Denn auch ein grüner und augenscheinlich völlig gesunder standfester Baum kann zur Gefahr werden. Man nehme nur den richtigen Gutachter, der sich für ein entsprechendes Honorar bereit erklärt den Richter und den Henker zu spielen. Wie will man als Natürschutzer dagegen ankommen? Bei jedem dieser Fälle Gegengutachten in Auftrag geben? Wer von uns hat die Kohle dafür?
    Tja, es ist und bleibt frustrierend!

  2. Nachtrag: Ihr kennt doch noch Prof. Rudolph aus Panketal, den Erdbeerforscher und „selbsternannten“ Baumexperten, der nach meinen Infos für den Landkeis Barnim diesbezüglich immer noch arbeitet, oder nicht?

  3. @A.Steiner

    Klar, wir kennen auch immer noch denjenigen, der mit dem Finger auf andere zeigt.

  4. Hallo Stefan Stahlbaum,

    ich lese immer wieder mal deine Beiträge im Internet, die dich als engagierten Ökologen ausweisen. Axt und Säge sind auch hier die am meisten gebrauchten Werkzeuge, besonders seit es in Recklinghausen (NRW) keine Baumsatzung mehr gibt. Eine neue ist zwar versprochem, aber selbst unsere „Grünen“, Koalitionäre von CDU und FDP im Rat der Stadt, sind nicht willens und fähig, eine eigene Baumsatzung vorzulegen. Dabei gibt es eine, erstellt von dem einzigen Ökologen des Ortsverbandes RE, pensionierter Wissenschaftler beim Landesinstitut für – Ökologie.
    Hier sind noch nie so viele Bäume gefällt worden wie unter der Regie von CDU/FDP.

    Ich war von 1983 bis 1990 Mitglied der Grünen, zeitweise Kreissprecher, und habe mich nach internen Auseinandersetzungen von der Partei getrennt. Als alter Ökopaxe kann ich die Wandlungen der Grünen im Westen nicht nachvollziehen.

    Herzliche Grüße von einem Namensvetter, der übrigens in Kirchmöser/Havel geboren wurde: 1926.
    Vielleicht sind wir ja verwandt.

    Dietrich