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Reinhold Dellmann geht- Ehemaliger Infrastrukturminister leitet perspektivisch Unternehmerverband

Der ehemalige Brandenburger Infrastrukturminister und derzeitige Landtagsabgeordnete Reinhold Dellmann wird sich nach aktuellen Medienberichten perspektivisch aus der Berufspolitik verabschieden. Ab 1. 09.2011, ist zu lesen, beerbt er Wolf Burkhard Wenkel als Hauptgeschäftsführer des „Unternehmerverbandes Fachgemeinschaft Bau Berlin und Brandenburg“.

Sein Mandat will er vorerst behalten. Ob Dellmann das bevorstehende „parlamentarische Ende“ bedauert ist schwer zu sagen. Allerdings gilt der 51-jährige nicht grade als „größter Fan“ der Rot-Roten Landesregierung.

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Stefan ist von Beruf Sozialarbeiter und arbeitet mit chronisch kranken Menschen. Der 2-fache Familienvater ist Autor verschiedener Websites und gelegentlich auch noch als Sänger aktiv. Als leidenschaftlicher Naturschützer wurde er unlängst in die Panketaler Gemeindevertretung gewählt. Weitere politische Schwerpunkte sind die Ortsentwicklung, sowie soziale Themen.

4 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Dellmann hat im Radwegebau in Brandenburg sicher gewisse Verdienste, aber als Infrastrukturminister hat er in der Frage der 380-kV-Freileitung von Bertikow nach Neuenhagen total versagt. Er hätte die Brisanz dieses Vattenfall-Projekts erkennen müssen und im Vorfeld den Vattenfallleuten diesen Quatsch ausreden müssen. Eine 380-kV-Freileitung durch ein Europ. Vogelschuitzgebiet (Randow-Welse-Bruch), durch das Biosphärenreservat, die`Stadt Eberswalde und den Naturpark Barnim (vonden weiteren 24 kleineren Schutzgebieten will ich gar nicht reden)- das hätte er verhindern müssen. Als das Raumordnungverfahren eröffnet wurde, da ließ sich an der Grundproblematik dieser Trassierung nichts mehr ändern. Da gab es nur noch Trassenkosmetik. Die Varianten waren Alternativen.)
    Ein Infrastrukturminister muß sich wirklich mit den großen Infrastrukturprojekten befassen und darf da nicht einfach etwas auf sich zukommen lassen, dem er dann sprachlos gegenübersteht, wie seinerzeit im Kaiserbahnhof, als ich ihn mit dem Ergebnis des Raumordnungsverfahrens konfrontiert habe.

    Einem solchen Minister weint man keine Träne nach.

    Dellmann als Chef der Fachgemeinschaft Bau Berlin und Brandenburg? Da kann nich nur sagen, Dellmann in der (Bau)Löwengrube. Ob das gut geht?

  2. Die Varianten der Trasse im Raumordnungsverfahren waren KEINE Alternativen. Da ist mein Kommentar zu korrigieren.

  3. @Hartmut
    Och, ich finde das passt gut zusammen:
    Reinhold Dellmann war m.E. immer schon näher an der Unternehmerseite angesiedelt als bei den sozial Schwachen. Eben ein „smarter“ Sozialdemokrat à la Gerhard Schröder.
    Für Natur- und Umweltschutz bleibt da auch nicht viel übrig. Dies zeigt das von ihm in Auftrag gegebene Alleenvernichtungskonzept (http://www.bar-blog.de/2008/08/14/brandenburger-alleenkonzeption-strategie-21-ist-alleenvernichtungskonzept) welches er nie verworfen hat.
    Trotz aller Kritik an seiner politischen Einstellung und Handlungsweise muss ich aber einräumen, dass er mir nie unfair kam bzw. mir nie unsympathisch war.