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Bereits im Juni, wird die Märkische Oderzeitung in ihrer morgigen Ausgabe berichten, wurde in zur Düngung vorgesehenem Klärschlamm aus dem Klärwerk Eberswalde Quecksilber gefunden. Der “Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Eberswalde (ZWA)” verfolgte die Spur zurück und stiess auf ein Gewerbegrundstück in Finowfurt. Im Zuge der Ermittlung wegen illegaler Entsorgung untersuchten heute 15 Beamte des Landeskriminalamtes das Areal. Es wird vermutet, dass bereits seit Jahresbeginn von hier aus “zirka 50 Kilogramm Quecksilberverbindungen in das Abwassersystem eingeleitet wurden”.

“Die Pressesprecherin der Kreisverwaltung Barnim Marianne Schlestein schließt aus, dass Trinkwasser vergiftet wurde oder mit Quecksilber vergifteter Klärschlamm als Dünger auf Felder kam.”


Wie berechtigte dieser “Optimismus” ist und wer da in welchem Umfang das Gift freisetzte werden wohl die laufenden Untersuchungen zeigen müssen.

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Ein Kommentar zu “Illegale Entsorgung – Quecksilberverbindungen offensichtlich über Monate ins Eberswalder Abwassersystem geleitet”
  1. Hartmut Lindner sagt:

    Immerhin wurde die Kontaminierung entdeckt und nicht unter den Teppich gekehrt. Respekt vor dem Mitarbeiter, der pflichtgemäß gehandelt hat und nicht der Rat der drei Affen gefolgt ist.

  2.  
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