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Über den zweifelhaften Umgang mit innerstädtischem Grün in Bernau

Zum Umgang mit dem innerstädtischen Grün in Bernau erreichte uns in dieser Woche eine Zuschrift unseres Lesers und Mitstreiters Rainer Niemsch. Der engagierte Schönower Baumschützer beklagt darin speziell die Fällung einer augenscheinlich vitalen Lärche, die Anfang Juli „ohne erkennbaren Grund“ vom Innenhof des Hauses Rossstrasse 16 entfernt wurde“.

Rainer Niemsch schreibt:

„Die Handstreichaktion verlief sehr zum Leidwesen entsetzter Bürger und Anwohner der Rossstraße, also inmitten des Bernauer Stadtkerns, gleich hinter der Sparkasse. Es erfolgte auch keine Ankündigung, plötzlich waren kaum wieder gutzumachende Tatsachen geschaffen worden und die traurige Mieterschaft vermisst seither ein gewohnt durchzwitschertes Schmuckstück in ihrem Hof“.

Verantwortlich ist offensichtlich die Bernauer WoBau die, so Niemsch weiter, „den seit Jahren schon proklamierten Slogan “Bernau blüht auf“ scheinbar noch immer nicht in seinen Einzelheiten verinnerlicht bzw. in seiner Notwendigkeit für eine (er-) lebenswerte Innenstadt begriffen hat“.

Der Baumaktive fordert nun zu geeigneten Ersatzmaßnahmen ein, wenngleich die WoBau wohl schon angekündigt hat keine Ersatzpflanzung „standorttypischer“ Bäume vor Ort, ja nicht einmal im Innenstadtbereich, umzusetzen. Eine Fällgenehmigung seitens der UNB soll grundsätzlich vorgelegen haben, ob diese auch für die Vergetationsphase von Mitte März bis September galt ist

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Veröffentlicht von

Stefan ist von Beruf Sozialarbeiter und arbeitet mit chronisch kranken Menschen. Der 2-fache Familienvater ist Autor verschiedener Websites und gelegentlich auch noch als Sänger aktiv. Als leidenschaftlicher Naturschützer wurde er unlängst in die Panketaler Gemeindevertretung gewählt. Weitere politische Schwerpunkte sind die Ortsentwicklung, sowie soziale Themen.

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