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„Explodierende Zahlen“ – Zeitarbeit boomt auch im Barnim

Nach krisenbedingtem Einbruch ist die Anzahl der in Zeitarbeit tätigen Mensch in den letzten Monaten explosionsartig angestiegen. Die IG-Metall zeigt sich alarmiert, denn im Gegensatz zur bisherigen Entwicklung werden „nicht nur Auftragsspitzen sondern zunehmend das normale Geschäft“ mit Leiharbeitern bewältigt.(inhaltliche Quelle: MAZ)

Zur Wachstumsrate schreibt die „Märkische Allgemeine“ heute:

„Von Zuwächsen um 80 Prozent in den vergangenen vier Monaten berichtet Lutz Kleinfeld, Chef der Zeitarbeitsfirma ZAP aus Eberswalde (Barnim), die ihr Personal überwiegend an Metallbau- und Elektrobetriebe vermittelt.“


In größeren Brandenburger Betrieben liegt die „Leiharbeiter-Quote“, so die MAZ unter Berufung auf Gewerkschafter, bei ca. 20 %. Es gäbe aber auch Beispiele, bei denen das Verhältnis von Festanstellung zu Zeitarbeit fast gleich sei.
Dabei ist die Chance auf den Übergang in ein reguläres Arbeitsverhältnis offensichtlich eher gering und liegt, einer aktuellen Studie zufolge, bei etwa 7 %.


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Veröffentlicht von

Stefan ist von Beruf Sozialarbeiter und arbeitet mit chronisch kranken Menschen. Der 2-fache Familienvater ist Autor verschiedener Websites und gelegentlich auch noch als Sänger aktiv. Als leidenschaftlicher Naturschützer wurde er unlängst in die Panketaler Gemeindevertretung gewählt. Weitere politische Schwerpunkte sind die Ortsentwicklung, sowie soziale Themen.

1 Kommentar » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Allerdings sollte man auch nicht vergessen, das wir gerade aus einer der heftigsten Wirtschafts-/ Finanzkrisen der letzten Jahrzehnte kommen (Sind wir eigentlich schon tatsächlich raus?). Insofern ist zumindest eine gewisse Skepsis bezüglich Festanstellungen doch irgendwie auch nachvollziehbar. Das sicher einige Unternehmen dabei sind, die sich ohnehin von Festangestellten trennen wollte und die Krise dann passend kam, will ich dabei gar nicht abstreiten. Aber ein Pauschalurteil würde ich nicht ableiten wollen.