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Nach dem Unglück von Duisburg – Upperground Music aus Eberswalde zu möglichen Ursachen

Nach dem tragischen Unglück bei der diesjährigen Loveparade in Duisburg schwankt die Stimmung, zumindest soweit öffentlich transportiert, zwischen Schock,Trauer und Schuldzuweisungen.Welche Umstände zu den zahlreichen Todesopfern führten wird mitunter nur an der Oberfläche behandelt. Auf dem Blog der Veranstaltungstechniker von „Upperground Music“ aus Eberswalde erschien gestern ein Artikel zu „möglichen Ursachen aus Eventmanagement Sicht“.

Die Besucherzahl auf dem Gelände, ist zu lesen,  „war zu keinerzeit das Problem. 200.000 nach Auswertung der Luftbilder wie die FTD berichtet.  Die 1,4 Mio. waren Propaganda.“

„Was ich als Problem sehe war das nur ein Zugang und Abgang zu dem Gelände vorhanden war. Die Ströme in beide Richtungen wurden nicht getrennt. (Ein Zaun in der Mitte des Tunnels und entsprechedes Regulierendes Personal um die Bewegungsrichtungen zu trennen wäre ein simples aber nützliches Rezept gewesen)“.


Das endgültige Aus für diese Veranstaltung bezeichnet der Autor des Beitrages als “ überzogen“.
„Man sollte daraus lernen und in der Zukunft solche Fehler vermeiden.“

Auch wenn das propagierte „Nie Wieder!“ (Achtung, dass gehört jetzt nicht mehr zum Artikel von „Upperground -Music) im derzeitigen Stand der Dinge einer verständliche Reaktion entspricht ist damit kein Problem auch nur ansatzweise gelöst. Wir dürfen wohl davon ausgehen, dass es Massenevents dieser Größenordnung, zumindest mittelfristig, ebenso weiter geben wird, wie Unternehmer die daran verdienen, Politiker die damit werben,Medien die darüber berichten und nicht zuletzt übrigens auch Menschen die daran teilnehmen wollen  Die Diskussion um Sicherheitskonzepte, Gewinnbestrebungen und Kostendruck ist sicher wichtig, was daraus wird bleibt allerdings abzuwarten.

Ich maße mir abschließend nicht an, McFit-Besitzer und Loveparade-Macher Rainer Schaller eine ehrliche Betroffenheit abzusprechen. Sein schneller Rückzug aus der „größten Techno-Party der Welt“ ist anteilig aber vermutlich auch eine Absage an „ein Produkt“ dessen Werbewirkung sich ins Gegenteil verkehrt hat.

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Stefan ist von Beruf Sozialarbeiter und arbeitet mit chronisch kranken Menschen. Der 2-fache Familienvater ist Autor verschiedener Websites und gelegentlich auch noch als Sänger aktiv. Als leidenschaftlicher Naturschützer wurde er unlängst in die Panketaler Gemeindevertretung gewählt. Weitere politische Schwerpunkte sind die Ortsentwicklung, sowie soziale Themen.

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