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Feiern mit Bodo Ihrke: Landrat zur Einweihung des Radfernwegs Berlin-Usedom am 21. Juli in Berlin erwartet

bodo-ihrkeDie Bedeutung unseres Landrates geht natürlich weit über die Kreisgrenzen hinaus. Da ist es kein Wunder, dass Bodo Ihrke gelegentlich auch in Berlin irgendein Band durchschneiden darf. Morgen zum Beispiel lädt Pankows Bezirksbürgermeister Matthias Köhne zur Einweihung eines Berliner Teilabschnittes des Fernradwegs Berlin-Usedom. Neben  Ihrke wird gegen 14 Uhr auch Panketals Verwaltungschef Rainer Fornell erwartet.

Die feierliche Übergabe findet im unmittelbaren „Grenzgebiet“ zwischen Berlin und Brandenburg statt. Die 2,86 Millionen Euro schwere und 23 Kilometer lange Strecke führt

„vom Schlossplatz in Mitte an die nördliche Landesgrenze in Pankow. Die Radroute tangiert den Berliner Dom, die Museumsinsel und die Hackeschen Höfe, passiert den Mauerpark und folgt dem Berliner Mauerweg. Nach der Umrundung des alten Ortskerns von Pankow verläuft er weiter durch den Schlosspark Schönhausen und begleitet die Panke durch die Stadtteile Blankenburg, Karow und Buch – auch hier wird ein Schlosspark durchradelt – bis zur Landesgrenze.“ (Quelle: Berlin-aktuell.de)

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5 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Wie schön, dass es noch Orte in Deutschland gibt, in denen das Geld so locker sitzt, dass man sich einen Fahrradfernweg für schlappe 3 Mio. bauen lässt. So schlecht kanns da um die Finanzen ja eigentlich nicht bestellt sein ;-)

  2. … ganz wichtig ist übrigens, den Mathematik-Kurs in der Grundschule nicht versäumt zu haben: Hier geht es um eine pro Kilometer 124.348 Euro leichte Investition – verteilt auf zwölf Jahre seit der Idee für den Radweg Berlin-Usedom.

    Der als angeblich „lückenlos“ übergebene Abschnitt des Radweges Berlin-Usedom liegt ja in Berlin – und hat viele Lücken und davon einige sehr große. Vom Mindeststandard eines Radfernweges zu sprechen, wäre übertrieben.

    Zum Beispiel an der A10 zwischen Karow und Buch, wo gerade die Autobahn sechspurig ausgebaut wird. Hier wurde deshalb die namenlose Brücke des „Radweges“ Berlin-Usedom im Bereich Karower Kreuz abgerissen und die wohl grottigste Umleitung für Verkehrsteilnehmer ever „ausgewiesen“. Das was Radfahrer hier auf einer vermeintlichen Hauptroute in Kauf nehmen dürfen – Treibsand, Bordsteinkanten, abgefallene Wegweiser – würde beim Kfz-Verkehr unweigerlich zur Revolution führen.

    Stattdessen kostet dieser kurze Autobahnabschnitt der A10 auf 5,4 Kilometer nur für die Sanierung 70 Millionen Euro – verteilt bis 2014. Und nach Fertigstellung ist fest damit zu rechnen, dass es nicht heißt: „Aber auch Autofahrer können doch mal aussteigen und schieben, auf diesem kurzen Stück märkischen Treibsand.“ Auch nicht, wenn zum Beispiel die Kröte oder der Nabu-Aktivist (siehe fehlender Ausbau des Radweges Berlin-Usedom zwischen Steinhöfel und Stegelitz) dort wohnt, oder die Dorfgemeinschaft an der Strecke es mit Treibsand oder gefasten roten Betonsteinen schöner finden würde. Da gehts dann ruckelfrei, breit genug zum Überholen und Begegnen, natürlich kreuzungsfrei von A nach B – so wie man das in Mitteleuropa im 21. Jahrhundert erwartet. Zumindest als Autofahrer.

    Als Fahrradfahrer erwartet man ja eigentlich gar nichts und hofft meistens nur, dass es nicht schlimmer wird. Gemessen am offiziellen Radverkehrsanteil von sage und schreibe 17 Prozent in Brandenburg und 13 Prozent in Berlin liegen die Verkehrsinvestitionen fürs Fahrrad bei jeweils unter einem Prozent vom Verkehrsetat der Länder.

    Es ist schon erschreckend, wie einige ahnungslos naiv angesichts der geringen Investitionen für den Fahrradverkehr von „so schlecht kanns da um die Finanzen ja eigentlich nicht bestellt sein“ philosophieren.

    Und nicht zuletzt noch mal zum Barnimer Abschnitt des Radweges Berlin-Usedom:

    – Der Radweg zerfällt im Zeitraffer zwischen Bahnhof Zepernick und A11 – hier wurde der Radweg ohne ausreichenden Unterbau und ohne Wurzelkappungen oder -tunnel gebaut.

    – Die zum Radfahren frei gegebenen Gehwege davor in Richtung Berlin können höchstens als Notlösung, aber nicht als Radfernweg bezeichnet werden.

    – Das Gleiche trifft auf die Gehwege von Bernau in Richtung Lobetal und die anschließende eher als Autowanderstrecke genutzte Fahrradstraße zu.

    – Die so genannte wasser“gebundene“ Oberfläche im Biesentaler Becken ist eine Rumpelstrecke. Wie sagte doch schon ein ehemaliger Umweltminister über so genannte Naturschützer: „Wenn sie den Kampf gegen die Autobahn verloren haben, halten sie sich am Radweg schadlos.“

    – An der B167 in Marienwerder im Bereich der Brücke über den Werbellinkanal von einem übergeordneten Radweg zu sprechen wäre übertrieben (Stichwort Autofahrer aussteigen und schieben).

    – Die touristisch eigentlich interessante Variante des Radweges Berlin-Usedom am Ostufer des Werbellinsees an Altenhof vorbei (Stichwort Geldabwurfstelle) wurde aus unerfindlichen Gründen bis heute nicht gebaut, statt dessen ein touristisch uninteressanter straßenbegleitender Radweg am Westufer (hier hätte man einfach die bereits entwidmete Uferstraße zur Fahrradstraße Anlieger frei machen können – also Tempo 30 – da hier sowieso auch für Autofahrer Urlaubsgegend und nicht Rumrasestrecke ist – macht man in anderen Urlaubsgegenden so)

    … na und so weiter …

  3. Wegen eines Hardwareausfalls bei unserem Internetprovider am Abend des 12. August sind alle Kommentare, die zwischen dem 12. August, 1:00 Uhr morgens und dem Hardwareausfall geschrieben wurden, leider nicht auf der aktuellen Datensicherung vorhanden und vermutlich endgültig verloren.

    Wir bitten Sie, dieses technische Problem, was nicht im Verantwortungsbereich des Barnim-Blogs liegt, zu entschuldigen.